3rd November 2009

barcamp Organisation - Lektionen aus 2 Jahren

Nun ist es 2 Jahre her, dass ich das Team rund um Cem bei der Organisation des Wordcamps unterstützt habe.
Seitdem habe ich sowohl kleine Camps wie das artcamp als auch große wie das barcamp Hamburg (mit-)organisert und eine Menge gelernt. Ein wenig davon möchte ich Euch nun weitergeben.

1. Lerne Verstehe was ein barcamp ist

Franz hat einen super Text darüber geschrieben was ein barcamp ist. Dieser ist eine gute Einstiegslektüre, aber nur lesen reicht nicht aus um wirklich zu verstehen was ein barcamp ist.

Ein barcamp ist eine Unkonferenz, bei denen die Teilnehmer im Mittelpunkt stehen. Klingt einfach und logisch, ist es aber nicht wirklich.
Aus diesem Grund ist es obligatorisch, dass man mindestens ein barcamp mitgemacht hat.  Die Gemeinsamkeit aller wirklich guten barcamps die ich erlebt habe war ein Orga-team, dass mit Leidenschaft hinter dem Projekt stand - diesen”barcamp Spirit” muss man gespürt haben um ihn weitergeben zu können.

2. Überlege es Dir gut!

Ein barcamp zu organisieren kostet Zeit und Nerven, eine Menge Selbstdisziplin, eine hohe Frustrationstoleranz und einen gewissen Mc Gyver Spirit für die Momente in denen mal wieder die unglaublichsten Dinge passieren und man improvisieren muss.

3. Suche Dir ein gutes Team, idealerweise incl. Mediator

Ich habe barcamp Teams auseinanderbrechen und einzelne Menschen verzweifeln sehen, aus diesem Grunde ist es wichtig, dass man sich ein Team sucht mit dem man durch dick und dünn gehen kann. Für Diven und Traumtänzer wird die Luft schnell dünn und Streitigkeiten unter einzelnen Teammitgliedern sabotieren das gesamte Vorhaben.
Man muss sich auf jeden einzelnen Verlassen können und wenn mal was nicht funktioniert auch offen und ehrlich miteinander reden können.

Sollte es Streit geben ist es gut wenn man einen Mediator in seiner Mitte hat, der einen besonders guten Draht zu allen hat und in der Lage ist Missverständnisse auszuräumen und die Parteien wieder an einen Tisch zu bringen.

Da ich diese Rolle des öfteren inne hatte weiß ich wovon ich rede ;)

4. Location first & die “richtige” Location

Nach  dem “Debakel” mit dem artcamp habe ich eines gelernt - die Location hat absolute Priorität! Nicht nur weil ohne Location = kein barcamp sondern auch weil mit Location die Sponsorensuche deutlich einfacher wird.

Wichtig ist, dass man für die geplante Anzahl an Besuchern ausreichend Räume hat - einen großen für die Vorstellungsrund und etwa 2-x Räume für die Sessions (wir planen mit mindestens 1 Raum pro 50 Teilnehmer). Mindestens die Hälfte der Räume sollte einen Beamer haben, wenn kein Beamer da ist bitte offen kommunizieren - manch einer steht ohne seine Präsentation doof da. WLAN ist immer einer der kritischen Punkte, ohne WLAN gibt es schnell Unmut unter den Teilnehmern. Deshalb im Vorfeld gut testen wie das WLAN läuft und wo man noch einen Verstärker aufstellen muss. Ich hatte Glück, denn ich habe immer meinen WLAN-Guru Christian im Team gehabt ;)

5. Werbung, Werbung, Werbung

Ein barcamp ohne Teilnehmer funktioniert nicht also nutzt einfach alle Kanäle um auf Euer barcamp aufmerksam zu machen. Standart sind twitter Account, eintragen in den internationalen barcamp Kalender, auf XING, facebook, upcoming etc.
Je nach Zielgruppe sollte man versuchen in einschlägige Mailinglisten zu kommen (Beispiel - für das artcamp haben wir den Kunstverein gebeten in ihrem Newsletter auf uns aufmerksam zu machen).
Eine Pressemitteilung sowie mehrere blogeinträge, die Lust auf das camp machen sind auch nie verkehrt.
Wir haben festgestellt, das am besten eine Person für alle Marketingmaßnahmen zuständig ist und es koordiniert, sowie dokumentiert.

6.Das Thema Sponsoren

Was wirkt besser - Mail oder Anruf?
Unserer Erfahrung nach ist ein kurzer Anruf im Vorfeld wirksamer und die Recherche nach einem Ansprechpartner ist bei einschlägigen Business Networks relativ leicht geworden.

Wen spricht man an?
Natürlich kann man eine Liste von 100 potentiellen Sponsoren durchklingeln und wird dabei auch eine gewisse Erfolgsquote haben. Die Strategie, die für uns am besten funktioniert habe war jedoch nach thematisch passenden Sponsoren zu suchen.
Warum?
Es geht beim Sponsoring nicht darum Geld irgendwohin zu schieben, sondern einen Mehrwert zu generieren - das geht natürlich am besten, wenn das Thema passt. Ausserdem können sich die Sponsoren dann vor Ort besser einbringen und sind in der Regel mit dem Ergebnis am Schluss zufriedener. Zufriedene Sponsoren sind potentielle Sponsoren für das nächste Mal.

Ein weiteres wichtiges Thema - der Sponsorenflyer. Er sollte nicht nur die unterschiedlichen Sponsorenpakte beschreiben sonder auch erklären was ein barcamp ist und welche Zielgruppe der Sponsor erreichen kann.

7. Es muss nicht immer das 3 Gänge Menü sein & Sachsponsoren sind toll

Mir kommt es ein wenig so vor als ob viele barcamper mittlerweile viel zu verwöhnt von dem Catering auf barcamps sind. Wenn man will kann man Unsummen für Essen und Getränke ausgeben aber ich sage Euch eins - gemosert wird immer.
Aus diesem Grunde haben wir uns irgendwann dazu entschlossen dafür zu sorgen, dass es für jeden genug gibt aber aber auf unnötiges Gedöns zu verzichten. Ideal für diese Stratgie sind Sachsponsoren - ob leckeres Müsli, Schokolade,Tee, Kaffee oder Wein - ein barcamp ist immer eine gute Möglichkeit Produkte zu verkosten und direktes Feedback zu bekommen - eine Win-Win-Situation für beide.

8. Sicher Dich ab

Damit ist nicht nur eine Veranstaltungsversicherung gemeint, die es schon für etwa 150€ gibt und eine Menge Kopfschmerzen erspart. Wichtig ist es auch sich bei den Sponsoren eine gewisse Sicherheit zu holen um nicht nach dem camp mit einem Minus dazustehen. Am einfachsten ist es sich eine Sponsoring-Einverständniserklärung unterschreiben zu lassen. Eine kleine Geste, die erfahrungsgemäß viel Sorgen und Ärger erspart.

9. Austausch vorher und nachher sowie einfachere Organisation gewünscht - nimm mixxt

Auch wenn es immer wieder Duskussionen darüber gibt ob Wiki / Netzwerk oder sonstwas - ich habe die Organisation eines barcamps mit mixxt sehr zu schätzen gelernt.

Man gibt den Teilehmern ausreichend Gelegenheit sich vor der Veranstaltung über Sessionideen auszutauschen und schonmal zu gucken wer so kommt. Dazu bilden sich hier Fahrgemeinschaften und Mitwohnzentralen und im nachhinein kann man die Sessions an einem Ort dokumentieren, Bilder hochladen und Artikel verlinken.

Für mich als Organisator ist es schön einfach die Teilnehmerlisten zu verwalten, Newsletter zu verschicken und damit die Teilnehmer immer wieder zu aktivieren.

Eine Runde Sache, da man das Netzwerk auch für die nächste Veranstaltung reaktivieren kann und nicht aufs neue Teilnehmer gewinnen muss.

Und was Datenschutz und Nutzbarkeit angeht - ich bin mir sehr sehr sehr sicher, dass meine Daten hier sicher sind und ich kenne deutlich mehr Menschen, die nicht mit einem Wiki umgehen als jene, die ein Social Network nicht verstehen.

10. Der Dauerbrenner - die  No-Show-Rate

Ein Thema das mir bei jedem barcamp sauer aufstösst ist die No-Show-Rate d.h. der Anteil an Menschen die sich anmelden und dann meinen doch nicht erscheinen zu müssen. Das ist nicht nur ärgerlich für die, die aufgrund der vollen Teilnehmerliste nicht kommen können sondern auch für die Organisatoren und Sponsoren, die mit der Teilnehmerzahl rechnen.
Eine Lösung hat dafür noch keiner gefunden. Die einen Überbuchen aus Prinzip um etwa 30%, die anderen schreiben im Vorfeld unzählige Newsletter mit der Bitte, dass man sich doch bitte abmeldet, wenn man nicht kommt oder nehmen Anmeldegebühren, die nicht erstattet werden.
Gefühlt ist es so, dass die No-Show-Rate höher ist, wenn die Teilnehmer weniger webaffin sind (vielleicht weil die Klicks zum abmelden dann doch zu kompliziert sind?) oder die Anmeldung lange vorher geöffnet wurde.
Den super Geheimtipp gibt es hier leider nicht und man muss leider auch damit rechnen, das eine No-Show-Rate sogar 50% beträgt.

So, dies sind 10 Dinge, die ich mit den Jahren gelernt habe aber man lernt ja bekanntlich nie aus - was sind Eure Top-Tipps für die Organisation eines barcamp, wo habt Ihr andere Erfahrungen gemacht?

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23rd October 2009

Did You Know 4.0

Tolles Video voller Zahlen und Fakten über Social Media - enjoy :-)

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18th October 2009

open mind

“Minds are like parachutes. They only function when they are open.”

James Dewar   

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6th October 2009

Chicks rule the world ? Geschlechterverteilung in Social Networks

Soeben bin ich über diese adrette Visualisierung der Geschlechterverteilung in Social Networks auf dem blog von David McCandless gestolpert.

David McCandless

 

Diese Ergebnisse machten mich neugierig - dominieren Frauen Social Netorks überall?

Ich mich gleich an die Recherche gemacht und große Netzwerke für US / UK und DE  gegenüber gestellt.
Im Ergebnis sieht man, dass es bei uns in DE aber auch in UK anders aussieht. 

willkommen-bei-facebook-facebook

 

 

gender-on-facebook

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

business-network-social-network-for-business-professionals-xing

 

 

gender on XING

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

linkedin

gender-in-social-networks-linkedin2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

logo

 

 

 

gender-in-social-networks-twitter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

myspace-meine-freunde

 

 

gender-in-social-networks-myspace-1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

willkommen-bei-flickr-fotosharing

 

 

 

gender-in-social-networks-flickr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit: Große, internationale Social Networks scheinen insbesondere in Deutschland eher Männerdomäne zu sein, die Frage ist woran liegt das?  Was machen die amerikanischen Ladies anders als die deutschen?

Eine Frage, mit der ich mich wohl doch ein wenig beschäftigen muss aber mich interessiert natürlich - was meint Ihr?

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9th September 2009

Twestival local Hamburg - noch 4 Zage

Gerade entdeckt - ein schönes “Erklärbär-Video” zum Twestival

Es sind noch jede Menge Plätze frei beim Hamburger Twestival am Sonntag den 13ten im elbwerk also nix wie anmelden und für den guten Zweck mitfeiern!

PS: Auch wer keine Zeit hat kann das Twestival unterstützen, denn alle Einnahmen, die über den Ticketshop kommen gehen direkt an Viva con Agua egal ob Ihr kommt oder nicht ;) !

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1st September 2009

DJ Elbe @ twestival

Das Twestival in Hamburg wird so richtig “local” :)
Wir feiern im elbwerk mit Blick auf die Elbe und feiern für Viva con Agua de Sankt Pauli. Dazu steht seit heute fest - wir werden DJ Elbe als Special Guest für den Abend haben.

Vom Lounge Perlen, über Funk mit Soul, bis zu House, am Strand, in Clubs, Bars, Festivals und natürlich auf Booten. DJ ELBE fühlt sich schnell oder langsam immer wie zu Hause an. 

Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier

 

 

und natürlich bei DJElbe selbst und auf seiner MySpace Seite

Wir freuen uns auf einen tollen Abend mit Euch - anmelden könnt Ihr Euch wie gewohnt im twestival Netzwerk :)

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24th August 2009

Twestival Hamburg - Location & Datum sind fix - let’ s tweet - meet - give

Wir freuen uns sehr verkünden zu können, das wir in der letzen Woche alles klären konnten - das Twestival Hamburg zugunsten von Viva con Agua hat nun ein Datum, eine Location und die ersten Sponsoren & Mediapartner :-)

Aber alles der Reihe nach

Wann?

Das Twestival in Hamburg findet am Sonntag den 13.09.09 ab 19:00 statt - anmelden kann man sich im twestival Netzwerk oder bei amiando

Wo?

Mit einem wunderschönen Blick über die Elbe werden wir im Elbwerk Hamburg feiern

elbwerk

bernhard-nocht-strasse 68
20359 hamburg

Für welchen guten Zweck?

In Hamburg haben wir Viva con agua de Sankt Pauli als Charity Partner.

Das gesamte Geld, dass wir an diesem Abend einnehmen geht also an ein Projekt, dass in Entwicklungsländern dafür sorgt, dass Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser bekommen. Warum wir uns dafür entschieden haben, könnt Ihr hier nachlesen.

Wie kann ich spenden?

Zunächst einmal geht jeder Cent, der über die Anmeldung in dem Twestival Netzwerk oder bei amiando eingenommen wird direkt an Viva con agua.

Du kannst Dich frei entscheiden ob Du 5,10, 15 oder 20€ spenden möchtest. Vor Ort dann einfach das Ticket vorzeigen und reinspazieren :-) Für Kurzentschlossene haben wir natürlich wieder vor Ort unsere Spendenbox.

Wir wissen grade im Moment sitzt das Geld nicht immer ganz so locker, aber wer hat nicht noch irgendwas, dass man z.B. in den Hamburger Kleinanzeigen verkaufen könnte um das Taschengeld aufzubessern - es ist ja für den guten Zweck ;)  

Dazu gibt es auch diesmal wieder eine Tombola mit vielen tollen Preisen - der komplette Erlös geht an Viva con agua.

Und natürlich versuchen wir auch wieder von den Einnahmen für die Getränke einen Teil zu spenden - wieviel müssen wir noch unsere Sponsoren fragen - also drück uns die Daumen ;-)

Die ersten Sponsoren & Partner 

elbwerkprinzbodmixxt

 

Wie kann ich jetzt noch helfen?

Wir suchen noch immer Sponsoren (Sach- und Geldspenden) und Helfer für das Event - wenn Ihr jemanden wisst wendet Euch gerne an einem aus dem Orga-Team.

Wir freuen uns auf Euch - das Hamburger Twestival Team

@zeniscalm

@crasch

@krisenticker

@greinr

@funkymc

@doofeshuhn

@getoliverleon

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23rd August 2009

the social media revolution ?

Social Media verändert das Leben vieler Menschen - die Art wie wir kommunizieren, die Art mit der wir Entfernungen wahrnehmen, die Verbreitung von Nachrichten, die Meinungsbildung über Marken und und und.. Aber kann man von der grössen Revolution seit der industriellen Revolution sprechen?

Wenn man einen Blick auf die Zahlen von socialonomics in dem folgendem Video wirft, erscheint dieses Theorie zumindest nicht so weit entfernt.

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12th August 2009

Warum Politiker twitter mögen

Ohne Worte ;- )

geeknpoke

Gezeichnet von Oliver, gefunden auf seinem genialen geek n poke blog :-)

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11th August 2009

Es war einmal…der Feuerfuchs im Kornfeld

Na, erinnert Ihr Euch noch an das firefox Logo im Kornfeld? Das Werk von 12 Studenten, die weniger als 24 Stunden den Feuerfuchs mit einem Durchmesser von 220Fuss in ein Kornfeld getrampelt haben, ist bis heute in Google Maps verewigt .

 

firefox im Feld

firefox im Feld

Nach wie vor ein Projekt, dass mich beeindruckt - eine Doku darüber findet Ihr hier

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6th August 2009

Viva con agua ist unser Partner für twestival local Hamburg

Mit Stolz verkünden wir, dass Viva con agua de Sankt Pauli unser Partner für das twestival in Hamburg ist :)

Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. (VcA) ist ein international tätiger, gemeinnütziger Verein mit Ursprung in Hamburg – St. Pauli. Die vorrangigen Ziele des Vereins sind:

  • Verbesserung der Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern und somit Zugang zu sauberem Trinkwasser für alle
  • Umweltschutz, insbesondere Gewässerschutz
  • Schärfung des Bewusstseins aller Menschen für das globale Thema Wasser
  • Bereitstellung einer sozialen Plattform, die jeder mit gestalten kann!

Unserer Meinung nach passt Viva con Agua perfekt zum Hamburger twestival local weil

  1. Sie agieren von Hamburg aus in der ganzen Welt - das ist echter Hamburger Spirit, denn Hamburg ist das Tor zur Welt
  2. “Viva con Agua ist das Spenderherz von Sankt Pauli!” - dieser Leitsatz spricht uns aus dem Herzen
  3. Viva con Agua ist einfach genial - schaut Euch die kreativen Aktionen an und Ihr wisst was wir meinen
  4. Sie waren vom ersten Moment an genauso begeistert von der twestival Idee wie wir - und das Team rockt einfach ;)
  5. Sie wissen was twitter ist und twittern selbst ;) Einfach hier folgen @vivaconagua

Ich saß am Dienstag mit denen zu einem kleinen kick-off meeting zusammen und habe die Chance genutzt zwei kleine Videos mit Christian zu machen in dem er persönlich erklärt was Viva con Agua macht und wie Sie das Geld nutzen möchten, das wir beim twestival local sammeln werden.

Zunächst hier einmal die englische Version - wenn youtube sich entschlicßt nach >24std die deutsche Version processed zu haben tausche ich es aus ;)

 

Das ist nur der erste Schritt - es gibt noch viel zu tun!
Unser twestival-Team besteht derzeit aus @crasch, @krisenticker, @doofeshuhn @funkymc und meiner Wenigkeit - wenn Ihr uns helfen möchtet freuen wir uns sehr :-)

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30th July 2009

get a mac - the collection ;-)

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29th July 2009

Soziale Manieren - think about it

Wer kennt Sie nicht, die Menschen die einem in der Stadt begegnen und offensichtlich ein Leben führen das man selbst wohl nicht haben möchte. Sie leben auf der Strasse und kämpfen jeden Tag um Dinge die für uns selbstverständlich sind. Warum sollten diese Menschen nicht den gleichen Respekt verdient haben wie jeder andere Mensch auch?

Wenn ich dann sehe wie Menschen mit abschätzigem Blick auf den Mann hinabblicken, der am Staßenrand steht und alles was er besitzt in Plastiktüten neben sich liegen hat, dann macht mich das sehr nachdenklich. Wie sehr in vielen Köpfen das Vorurteil - auf der Strasse = selbst Schuld = Penner - verhaftet ist, ist erschrecken. Natürlich gibt es auch die Sorte, die der Meinung ist Anarchie und Schnorren wäre der Königsweg aber weiß man was diesem Menschen passiert ist, warum er heute dort ist wo er ist?
Nein und ich habe schon sehr früh gelernt das wirklich jeder in so eine Situation geraten kann.

Dort wo ich aufgewachsen bin gab es einen Obdachlosen, den jeder im Ort kannte. Er war immer höflich und immer freundlich und hatte den Spitznamen “verrückter Professor”. Ich dachte zuerst das dies an seinem Auftreten lag - immer in einem langen schwarzen Mantel mit zerzaustem Haar. Die Wahrheit war, dass er er wirklich Professor gewesen ist, von seiner Frau betrogen und verlassen wurde und dadurch komplett den Halt verloren hat. Das Schicksal nahm seine Lauf und nach dem Jobverlust kam bald die Wohnung und aus dem angesehen Professor wurde ein Lebenskünstler der trotz allem den Mut nicht verloren hatte.
Ich habe mich schon mit einer Reihe von Hinz und Kunzt Verkäufern unterhalten, jede Geschichte ist eine besondere gewesen und ich habe viele herzensgute, mutige und unglaublich starke Persönlichkeiten kennengelernt - man muss sich nur die Mühe machen hinter die Fassade zu gucken.

Einfach mal die Vorurteile beiseite lassen wenn man einem Obdachlosen begegnet, dass bedeutet für mich soziale Manieren.
Einen freundlichen Gruss, ein ehrliches Lächeln, oder auch mal ein wenig Kleingeld zu geben tut niemandem weh, gibt aber manchmal unglaublich viel. Denk mal darüber nach.

Inspiriert zu diesem Text hat mich die Aktion “Soziale Manieren” der Caritas und das Video dazu möchte ich Euch nicht vorenthalten.

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26th July 2009

smile - it confuses people

Ein Satz und dazu ein simples aber total schönes Bild von Nifftybrachte mich gerade zum Lächeln.

Es ist immer wieder interessant zu sehen wie irritiert Menschen heutzutage reagieren wenn man sie einfach nur freundlich anlächelt. Die genervte Verkäuferin wird ein Stückchen sanfter und das Kind, dass bei seiner Mutter auf dem Arm sitzt, lächelt verschmitzt zurück. Mit kleinen Gesten kann man den Alltag ein bisschen bunter machen - versuch es doch mal :-)

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17th July 2009

What the *piep* is social media - now and then

Eine der wohl bekanntesten Präsentationen zum Thema is die “What the f*** is social media” Präsentation von Marta Kagan.

Nun, ein Jahr später gibt es ein Update, das mit einem Zitat von Avinash Kaushik, Google’s analytics evangelist und Autor von “Web Analytics: An Hour A Day” beginnt:

twitter-_-avinash-kaushik_-oh_-social-media-is-like-t

Meiner Meinung nach mehr als nur eine “Neuauflage” der alten Präsentation, es steckt ein Jahr mehr Erfahrung drin - sehr sehr lesenswert!

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