25th February 2011

Das Leben als Infografik

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Auf Íonz kann man sich mit ein paar  Klicks eine Infografik über das eigene Leben basteln. Die eigenen Antworten werden dabei im Vergleich zu der Gesamtheit dargstellt und ich als Infografik-Fan gebe diesen Tipp, den ich bei Dirk gefunden habe, gerne weiter. Viel Spaß :)

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5th February 2011

“Online Identität” oder kann man professionell und privat noch trennen?

Ich hatte auf diesem blog seit über einem Jahr nichts mehr veröffentlicht, der Bericht über die Organisation des barcamps in Shanghai lag gut 5 Monate fast fertig im backend rum aber die ganze Zeit hat mich die Frage beschäftigt ob und wie ich diesen blog überhaupt noch weiterführen will - und ich habe noch immer keine Antwort.

von elycefeliz

by elycefeliz

Was einmal als Pseudonymblog begann ist heute untrennbar mit meinem Namen verbunden, hier gibt es keinen klaren Fokus sondern alles von Reiseberichten über Social Media Themen bis hin zu den unterschiedlichen Events, die ich so organisiere - kurzum der kleinste gemeinsame Nenner bin ich und mein Leben.

Menschen ändern sich - dieser blog ist fast 4 Jahre alt und ich bin - auch wenn das komisch klingt - erwachsener geworden und es gibt Dinge die ich heute so nicht mehr veröffentlichen würde.  Trotzdem - mit diesem blog und eben allen seinen Beiträgen fing damals meine Leidenschaft für Social Media, bzw. damals ja noch web 2.0, an und ich glaube ohne diesen Schritt wäre ich heute nicht da wo ich bin. Einfach löschen ist damit auch keine Option. Ok, dachte ich mir, dann lass ich diesen blog einfach für Reiseberichte und privatere Dinge stehen und starte ein neues für die “professionellen” Dinge….

Genau da lag das Problem, denn da wäre der Umstand, dass ich mittlerweile mein Hobby zum Beruf gemacht habe und die Grenzen zwischen privat und beruflich fast vollständig verschwommen sind.

Sind barcamps dann privat oder gehört das irgendwie zu meiner Arbeit, was ist mit Videointerviews, dem twestival oder Social Media Themen generell?  Müsste ich dann meine Session über Social Networks in China auf dem einen und meine Session über das Leben in Shanghai in dem anderen blog veröffentlichen?

Bis heute habe ich hier keine richtige Antwort gefunden und so kam es erstmal, dass ich neben einer “offiziellen Seite” erstmal eine Art visuelle Gedanken-Sammlung aus Infografiken, Statistiken, Präsenationen und Videos aufgebaut habe. Dazu kam dann noch der Reiseblog über Shanghai, den ich Familie und Freunden gegeben habe, damit die meine Abenteuer in der grossen weiten Welt auch mitverfolgen können und noch ein drittes in dem ich schöne Bilder festhalte…

Was mir aber nach wie vor fehlt ist das Schreiben, wieder einen richtigen Ort zu haben an dem ich mich mit Themen, die mich beschäftigen auseinander setzen kann. Ich hoffe das ich hier bald auf eine Lösung komme - was meint Ihr denn dazu?

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4th February 2011

barcamp Shanghai oder deutsche Ordnung trifft auf Chaos ;)

Eigentlich war es nur ein kleiner Traum während meines 3monatigen Aufenthaltes in Shanghai ein barcamp zu organisieren aber nach wenigen Gesprächen über das Thema packte mich der Ehrgeiz und ich habe es einfach getan.

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Erstaunlich war - soo groß war der Unterschied zwischen der Organisation in Deutschland und Shanghai gar nicht. Um genau zu sein habe ich nicht einmal was von dem “chinesischen Chaos” gemerkt, vor dem man mich gewarnt hatte - im Gegenteil. Der einzige Stolperstein in der gesamten Organisation was rein kommunikativer Natur und ohne jegliche chinesiche Beteiligung.
Was ich an Hilfsbereitschaft von chinesischer Seite gesehen habe war beeindruckend - ob nun die HR Assistentin, die mir jederzeit beim Übersetzen von englischen Texten ins chinesische geholfen hat, eine Bekannte, die die komplette Organisation rund um die TShirts übernommen hat oder eben David, der spontan als Übersetzer für die Eröffnungssession eingesprungen ist - es war einfach klasse.

Doch fangen wir einfach mal von vorne an.

Der erste Schritt - Kontakaufnahme mit früheren Organisatoren

Ich habe ein wenig rumgefragt wer von den vorherigen Organisatoren am relevantesten sein könnte, wenn ich bei der Organisation eines barcamps mithelfen wollen würde. Relativ schnell kam ich so auf Mark, den ich dann einfach über twitter kontaktiert habe.
Wenige Tage später trafen wir uns dann an einem Sonntag Mittag in der boxing cat brewery in der french concession. Nach nur kurzer Zeit kam auch Scott dazu, sowie 2 weitere Bekannte von Mark, die aber nichts weiter mit dem barcamp zu tun hatten.

Gut 3 Stunden lang haben wir uns also über barcamps und ähnliche social media events unterhalten. Das Problem das dabei immer wieder zur Sprache kam war, dass es in Shanghai keine zentrale Plattform gibt über die solche Events organisiert werden können. Sowohl facebook als auch barcamp.org sind gesprerrt, eine selbst gebastelte Mailingliste war auch nicht ideal und so stand relativ schnell die Frage “Wie macht ihr das denn in Deutschland?” im Raum.

Ok, die nächste halbe Stunde verbrachte ich also damit auf dem Mini-Display meines HTC Tattoo unterschiedliche barcamp Netzwerke zu zeigen und relativ schnell wurde klar, das wir den “german way” einmal versuchen wollten. [Ich freue mich übrigens sehr darüber, das die barcamp Community auch heute noch eingesetzt wird - german Ordnung funktioniert ;) ]

Bevor wir den Abend mit einem gemeinsamen Abendessen aufklingen liessen einigten wir uns noch auf den 12.Juni als Datum und die grundlegenden Aufgaben wurden verteilt.

Das Kernteam der Organisation sah damit so aus  (wir konnten Mark leider nicht mehr zu roten Haaren überreden - Team Redhead hätte sich dabei so viel besser angehört als barcamp Shanghai Orga Team…)

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Sponsorensuche

Eigentlich hatte ich das Thema für mich schnell zu den Akten gelegt, da Sponsorensuche in Shanghai eine Frage der Kontakte ist und ich dachte, dass ich mit 1,5 Monaten Aufenthalt hier keine Chance habe. Doch es sollte ganz anders kommen. Durch besagtes Kommunikationsproblem stand das barcamp nämlich 4 Wochen vorher auf der Kippe und hätte ich nicht über die Verkettung glücklicher Zufälle innerhalb kürzester Zeit 2 Sponsoren gefunden, die mehr als 50% der benötigten Summe gezahlt haben wäre mein Traum ins Wasser gefallen.

Die Kette der Zufälle sah so aus - ich war an einem Samstag Abend auf einer Rollschuh-Revival-Party, suchte am Sonntag aus langeweile in der twitter Suche nach Shanghai und stiess dabei auf einen tweet von Greg, der an dem Vorabend Bilder gemacht hatte. Darüber kamen wir ins Gespräch, stellten fest das wir beide interessiert die “startup Welt” da draussen beobachten und mit meiner Euphorie für die barcamp Idee hatte ich ihn schnell angesteckt. Er erklärte sich sofort bereit beim barcamp mitzuhelfen und als ich ihn fragte ob er vielleicht jemanden wüsste der sponsoren könnte meinte er kurzerhand - klar, ich. Dazu muss man sagen, die Kosten für ein barcamp in Shanghai sind mit denen in Deutschland nicht zu vergleichen. Mit etwa 550€ kann man um die 100 Personen einen ganzen Tag mit Essen und Getränken versorgen und für 250€ bekamen wir auch TShirts für alle.

Nach diesem ersten Glückstreffer folgte schnell weitere,  Greg brachte noch eine befreundete Agentur dazu ebenfalls als Sponsor aufzutreten und zwei Arbeitskollegen von mir gaben ebenfalls was dazu, für die restliche Summe sorgten tweets und einer der anderen Organisatoren.

Fazit - Kontakte sind wichtig, aber das kleine Quenchen Glück hat in diesem Fall sehr viel geholfen.

Location

Ich hatte grosses Glück, das mein Arbeitgeber the Netcircle sich sofort bereit erklärte das barcamp in den eingenen Räumen unterzubringen und uns auch vor Ort tatkräftig bei allem unterstützte. Während der Organisation bekamen wir dann sogar noch zwei weitere Angebote, die man für die nächsten barcamps im Hinterkopf behalten kann. In Deutschland fallen mir hier spontan Cimdata, QVC und Otto ein, die genauso unkompliziert mit dem Thema umgehen und den Vorteil für die Mitarbeiter und auch das Image erkannt haben.

Von TShirts bis zur Übersetzung

Regelrecht überwältigt war ich von der Hilfsbereitschaft von Menschen, die mit der Orga direkt eigentlich gar nichts zu tun hatten. Erika beispielsweise hat komplett zwischen mir und dem TShirt Hersteller vermittelt (ich erklärte ihr alles auf englisch, sie sprach mit ihm alles auf chinesisch ab) und diesen sogar an einen zweiten Druck geschickt, weil ein Buchstabe auf dem Shirt weiß statt gelb war. So saß das Ergebnis übrigens aus


David übersetzte im Vorfeld die Newsletter für uns und auf dem Camp selbst fungierte er als Dolmetscher für alles was wir so verkündeten und Grace hat mir komplett beim Übersetzen und richtig platzieren der Texte auf der Community geholfen. Alles ohne das man das Gefühl hatte das eine Gegenleistung oder Lob erwartet wird, was natürlich nicht heisst das es das nicht ausreichend gegeben hat ;)

Der grosse Tag - barcamp Shanghai 2010/I

Als es dann endlich soweit war - am morgen direkt nach dem ersten WM Spiel, war ich doch sehr erstaunt wie pünktlich viele der Besucher morgens auf der Matte standen und sofort mit anpackten, da wir noch in den Vorbereitungen steckten. Den ganzen Tag spürte man wieder diese unglaubliche Hilfbereitschaft. Interessant fand ich auch wie gut die Sessions die gehalten wurden vorbereitet waren. Nur eines scheint überall gleich zu sein - seinen Müll in die Mülleimer zu tun scheint eine Kunst für sich - aber auch hier gab es wieder fleissig Helferlein die beim aufräumen geholfen haben.

Das Camp selbst war aus meiner Sicht sehr erfolgreich - über 80 Teilnehmer und durchgehend volle Sessionräume, super Stimmung und hervorragendes Essen. Für mich war einer der schönsten Momente als Mark am Schluss sagte, das dies mein barcamp gewesen sei :-). Einen Bericht, den ich direkt während des barcamps geschrieben habe findet Ihr hier

Fazit

Kurz und schmerzlos - ich würde es jederzeit wieder tun! Danke an alle, die mitgeholfen haben!!!!

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3rd November 2009

barcamp Organisation - Lektionen aus 2 Jahren

Nun ist es 2 Jahre her, dass ich das Team rund um Cem bei der Organisation des Wordcamps unterstützt habe.
Seitdem habe ich sowohl kleine Camps wie das artcamp als auch große wie das barcamp Hamburg (mit-)organisert und eine Menge gelernt. Ein wenig davon möchte ich Euch nun weitergeben.

1. Lerne Verstehe was ein barcamp ist

Franz hat einen super Text darüber geschrieben was ein barcamp ist. Dieser ist eine gute Einstiegslektüre, aber nur lesen reicht nicht aus um wirklich zu verstehen was ein barcamp ist.

Ein barcamp ist eine Unkonferenz, bei denen die Teilnehmer im Mittelpunkt stehen. Klingt einfach und logisch, ist es aber nicht wirklich.
Aus diesem Grund ist es obligatorisch, dass man mindestens ein barcamp mitgemacht hat.  Die Gemeinsamkeit aller wirklich guten barcamps die ich erlebt habe war ein Orga-team, dass mit Leidenschaft hinter dem Projekt stand - diesen”barcamp Spirit” muss man gespürt haben um ihn weitergeben zu können.

2. Überlege es Dir gut!

Ein barcamp zu organisieren kostet Zeit und Nerven, eine Menge Selbstdisziplin, eine hohe Frustrationstoleranz und einen gewissen Mc Gyver Spirit für die Momente in denen mal wieder die unglaublichsten Dinge passieren und man improvisieren muss.

3. Suche Dir ein gutes Team, idealerweise incl. Mediator

Ich habe barcamp Teams auseinanderbrechen und einzelne Menschen verzweifeln sehen, aus diesem Grunde ist es wichtig, dass man sich ein Team sucht mit dem man durch dick und dünn gehen kann. Für Diven und Traumtänzer wird die Luft schnell dünn und Streitigkeiten unter einzelnen Teammitgliedern sabotieren das gesamte Vorhaben.
Man muss sich auf jeden einzelnen Verlassen können und wenn mal was nicht funktioniert auch offen und ehrlich miteinander reden können.

Sollte es Streit geben ist es gut wenn man einen Mediator in seiner Mitte hat, der einen besonders guten Draht zu allen hat und in der Lage ist Missverständnisse auszuräumen und die Parteien wieder an einen Tisch zu bringen.

Da ich diese Rolle des öfteren inne hatte weiß ich wovon ich rede ;)

4. Location first & die “richtige” Location

Nach  dem “Debakel” mit dem artcamp habe ich eines gelernt - die Location hat absolute Priorität! Nicht nur weil ohne Location = kein barcamp sondern auch weil mit Location die Sponsorensuche deutlich einfacher wird.

Wichtig ist, dass man für die geplante Anzahl an Besuchern ausreichend Räume hat - einen großen für die Vorstellungsrund und etwa 2-x Räume für die Sessions (wir planen mit mindestens 1 Raum pro 50 Teilnehmer). Mindestens die Hälfte der Räume sollte einen Beamer haben, wenn kein Beamer da ist bitte offen kommunizieren - manch einer steht ohne seine Präsentation doof da. WLAN ist immer einer der kritischen Punkte, ohne WLAN gibt es schnell Unmut unter den Teilnehmern. Deshalb im Vorfeld gut testen wie das WLAN läuft und wo man noch einen Verstärker aufstellen muss. Ich hatte Glück, denn ich habe immer meinen WLAN-Guru Christian im Team gehabt ;)

5. Werbung, Werbung, Werbung

Ein barcamp ohne Teilnehmer funktioniert nicht also nutzt einfach alle Kanäle um auf Euer barcamp aufmerksam zu machen. Standart sind twitter Account, eintragen in den internationalen barcamp Kalender, auf XING, facebook, upcoming etc.
Je nach Zielgruppe sollte man versuchen in einschlägige Mailinglisten zu kommen (Beispiel - für das artcamp haben wir den Kunstverein gebeten in ihrem Newsletter auf uns aufmerksam zu machen).
Eine Pressemitteilung sowie mehrere blogeinträge, die Lust auf das camp machen sind auch nie verkehrt.
Wir haben festgestellt, das am besten eine Person für alle Marketingmaßnahmen zuständig ist und es koordiniert, sowie dokumentiert.

6.Das Thema Sponsoren

Was wirkt besser - Mail oder Anruf?
Unserer Erfahrung nach ist ein kurzer Anruf im Vorfeld wirksamer und die Recherche nach einem Ansprechpartner ist bei einschlägigen Business Networks relativ leicht geworden.

Wen spricht man an?
Natürlich kann man eine Liste von 100 potentiellen Sponsoren durchklingeln und wird dabei auch eine gewisse Erfolgsquote haben. Die Strategie, die für uns am besten funktioniert habe war jedoch nach thematisch passenden Sponsoren zu suchen.
Warum?
Es geht beim Sponsoring nicht darum Geld irgendwohin zu schieben, sondern einen Mehrwert zu generieren - das geht natürlich am besten, wenn das Thema passt. Ausserdem können sich die Sponsoren dann vor Ort besser einbringen und sind in der Regel mit dem Ergebnis am Schluss zufriedener. Zufriedene Sponsoren sind potentielle Sponsoren für das nächste Mal.

Ein weiteres wichtiges Thema - der Sponsorenflyer. Er sollte nicht nur die unterschiedlichen Sponsorenpakte beschreiben sonder auch erklären was ein barcamp ist und welche Zielgruppe der Sponsor erreichen kann.

7. Es muss nicht immer das 3 Gänge Menü sein & Sachsponsoren sind toll

Mir kommt es ein wenig so vor als ob viele barcamper mittlerweile viel zu verwöhnt von dem Catering auf barcamps sind. Wenn man will kann man Unsummen für Essen und Getränke ausgeben aber ich sage Euch eins - gemosert wird immer.
Aus diesem Grunde haben wir uns irgendwann dazu entschlossen dafür zu sorgen, dass es für jeden genug gibt aber aber auf unnötiges Gedöns zu verzichten. Ideal für diese Stratgie sind Sachsponsoren - ob leckeres Müsli, Schokolade,Tee, Kaffee oder Wein - ein barcamp ist immer eine gute Möglichkeit Produkte zu verkosten und direktes Feedback zu bekommen - eine Win-Win-Situation für beide.

8. Sicher Dich ab

Damit ist nicht nur eine Veranstaltungsversicherung gemeint, die es schon für etwa 150€ gibt und eine Menge Kopfschmerzen erspart. Wichtig ist es auch sich bei den Sponsoren eine gewisse Sicherheit zu holen um nicht nach dem camp mit einem Minus dazustehen. Am einfachsten ist es sich eine Sponsoring-Einverständniserklärung unterschreiben zu lassen. Eine kleine Geste, die erfahrungsgemäß viel Sorgen und Ärger erspart.

9. Austausch vorher und nachher sowie einfachere Organisation gewünscht - nimm mixxt

Auch wenn es immer wieder Duskussionen darüber gibt ob Wiki / Netzwerk oder sonstwas - ich habe die Organisation eines barcamps mit mixxt sehr zu schätzen gelernt.

Man gibt den Teilehmern ausreichend Gelegenheit sich vor der Veranstaltung über Sessionideen auszutauschen und schonmal zu gucken wer so kommt. Dazu bilden sich hier Fahrgemeinschaften und Mitwohnzentralen und im nachhinein kann man die Sessions an einem Ort dokumentieren, Bilder hochladen und Artikel verlinken.

Für mich als Organisator ist es schön einfach die Teilnehmerlisten zu verwalten, Newsletter zu verschicken und damit die Teilnehmer immer wieder zu aktivieren.

Eine Runde Sache, da man das Netzwerk auch für die nächste Veranstaltung reaktivieren kann und nicht aufs neue Teilnehmer gewinnen muss.

Und was Datenschutz und Nutzbarkeit angeht - ich bin mir sehr sehr sehr sicher, dass meine Daten hier sicher sind und ich kenne deutlich mehr Menschen, die nicht mit einem Wiki umgehen als jene, die ein Social Network nicht verstehen.

10. Der Dauerbrenner - die  No-Show-Rate

Ein Thema das mir bei jedem barcamp sauer aufstösst ist die No-Show-Rate d.h. der Anteil an Menschen die sich anmelden und dann meinen doch nicht erscheinen zu müssen. Das ist nicht nur ärgerlich für die, die aufgrund der vollen Teilnehmerliste nicht kommen können sondern auch für die Organisatoren und Sponsoren, die mit der Teilnehmerzahl rechnen.
Eine Lösung hat dafür noch keiner gefunden. Die einen Überbuchen aus Prinzip um etwa 30%, die anderen schreiben im Vorfeld unzählige Newsletter mit der Bitte, dass man sich doch bitte abmeldet, wenn man nicht kommt oder nehmen Anmeldegebühren, die nicht erstattet werden.
Gefühlt ist es so, dass die No-Show-Rate höher ist, wenn die Teilnehmer weniger webaffin sind (vielleicht weil die Klicks zum abmelden dann doch zu kompliziert sind?) oder die Anmeldung lange vorher geöffnet wurde.
Den super Geheimtipp gibt es hier leider nicht und man muss leider auch damit rechnen, das eine No-Show-Rate sogar 50% beträgt.

So, dies sind 10 Dinge, die ich mit den Jahren gelernt habe aber man lernt ja bekanntlich nie aus - was sind Eure Top-Tipps für die Organisation eines barcamp, wo habt Ihr andere Erfahrungen gemacht?

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23rd October 2009

Did You Know 4.0

Tolles Video voller Zahlen und Fakten über Social Media - enjoy :-)

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18th October 2009

open mind

“Minds are like parachutes. They only function when they are open.”

James Dewar   

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6th October 2009

Chicks rule the world ? Geschlechterverteilung in Social Networks

Soeben bin ich über diese adrette Visualisierung der Geschlechterverteilung in Social Networks auf dem blog von David McCandless gestolpert.

David McCandless

 

Diese Ergebnisse machten mich neugierig - dominieren Frauen Social Netorks überall?

Ich mich gleich an die Recherche gemacht und große Netzwerke für US / UK und DE  gegenüber gestellt.
Im Ergebnis sieht man, dass es bei uns in DE aber auch in UK anders aussieht. 

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Fazit: Große, internationale Social Networks scheinen insbesondere in Deutschland eher Männerdomäne zu sein, die Frage ist woran liegt das?  Was machen die amerikanischen Ladies anders als die deutschen?

Eine Frage, mit der ich mich wohl doch ein wenig beschäftigen muss aber mich interessiert natürlich - was meint Ihr?

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9th September 2009

Twestival local Hamburg - noch 4 Zage

Gerade entdeckt - ein schönes “Erklärbär-Video” zum Twestival

Es sind noch jede Menge Plätze frei beim Hamburger Twestival am Sonntag den 13ten im elbwerk also nix wie anmelden und für den guten Zweck mitfeiern!

PS: Auch wer keine Zeit hat kann das Twestival unterstützen, denn alle Einnahmen, die über den Ticketshop kommen gehen direkt an Viva con Agua egal ob Ihr kommt oder nicht ;) !

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1st September 2009

DJ Elbe @ twestival

Das Twestival in Hamburg wird so richtig “local” :)
Wir feiern im elbwerk mit Blick auf die Elbe und feiern für Viva con Agua de Sankt Pauli. Dazu steht seit heute fest - wir werden DJ Elbe als Special Guest für den Abend haben.

Vom Lounge Perlen, über Funk mit Soul, bis zu House, am Strand, in Clubs, Bars, Festivals und natürlich auf Booten. DJ ELBE fühlt sich schnell oder langsam immer wie zu Hause an. 

Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier

 

 

und natürlich bei DJElbe selbst und auf seiner MySpace Seite

Wir freuen uns auf einen tollen Abend mit Euch - anmelden könnt Ihr Euch wie gewohnt im twestival Netzwerk :)

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24th August 2009

Twestival Hamburg - Location & Datum sind fix - let’ s tweet - meet - give

Wir freuen uns sehr verkünden zu können, das wir in der letzen Woche alles klären konnten - das Twestival Hamburg zugunsten von Viva con Agua hat nun ein Datum, eine Location und die ersten Sponsoren & Mediapartner :-)

Aber alles der Reihe nach

Wann?

Das Twestival in Hamburg findet am Sonntag den 13.09.09 ab 19:00 statt - anmelden kann man sich im twestival Netzwerk oder bei amiando

Wo?

Mit einem wunderschönen Blick über die Elbe werden wir im Elbwerk Hamburg feiern

elbwerk

bernhard-nocht-strasse 68
20359 hamburg

Für welchen guten Zweck?

In Hamburg haben wir Viva con agua de Sankt Pauli als Charity Partner.

Das gesamte Geld, dass wir an diesem Abend einnehmen geht also an ein Projekt, dass in Entwicklungsländern dafür sorgt, dass Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser bekommen. Warum wir uns dafür entschieden haben, könnt Ihr hier nachlesen.

Wie kann ich spenden?

Zunächst einmal geht jeder Cent, der über die Anmeldung in dem Twestival Netzwerk oder bei amiando eingenommen wird direkt an Viva con agua.

Du kannst Dich frei entscheiden ob Du 5,10, 15 oder 20€ spenden möchtest. Vor Ort dann einfach das Ticket vorzeigen und reinspazieren :-) Für Kurzentschlossene haben wir natürlich wieder vor Ort unsere Spendenbox.

Wir wissen grade im Moment sitzt das Geld nicht immer ganz so locker, aber wer hat nicht noch irgendwas, dass man z.B. in den Hamburger Kleinanzeigen verkaufen könnte um das Taschengeld aufzubessern - es ist ja für den guten Zweck ;)  

Dazu gibt es auch diesmal wieder eine Tombola mit vielen tollen Preisen - der komplette Erlös geht an Viva con agua.

Und natürlich versuchen wir auch wieder von den Einnahmen für die Getränke einen Teil zu spenden - wieviel müssen wir noch unsere Sponsoren fragen - also drück uns die Daumen ;-)

Die ersten Sponsoren & Partner 

elbwerkprinzbodmixxt

 

Wie kann ich jetzt noch helfen?

Wir suchen noch immer Sponsoren (Sach- und Geldspenden) und Helfer für das Event - wenn Ihr jemanden wisst wendet Euch gerne an einem aus dem Orga-Team.

Wir freuen uns auf Euch - das Hamburger Twestival Team

@zeniscalm

@crasch

@krisenticker

@greinr

@funkymc

@doofeshuhn

@getoliverleon

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23rd August 2009

the social media revolution ?

Social Media verändert das Leben vieler Menschen - die Art wie wir kommunizieren, die Art mit der wir Entfernungen wahrnehmen, die Verbreitung von Nachrichten, die Meinungsbildung über Marken und und und.. Aber kann man von der grössen Revolution seit der industriellen Revolution sprechen?

Wenn man einen Blick auf die Zahlen von socialonomics in dem folgendem Video wirft, erscheint dieses Theorie zumindest nicht so weit entfernt.

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12th August 2009

Warum Politiker twitter mögen

Ohne Worte ;- )

geeknpoke

Gezeichnet von Oliver, gefunden auf seinem genialen geek n poke blog :-)

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11th August 2009

Es war einmal…der Feuerfuchs im Kornfeld

Na, erinnert Ihr Euch noch an das firefox Logo im Kornfeld? Das Werk von 12 Studenten, die weniger als 24 Stunden den Feuerfuchs mit einem Durchmesser von 220Fuss in ein Kornfeld getrampelt haben, ist bis heute in Google Maps verewigt .

 

firefox im Feld

firefox im Feld

Nach wie vor ein Projekt, dass mich beeindruckt - eine Doku darüber findet Ihr hier

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6th August 2009

Viva con agua ist unser Partner für twestival local Hamburg

Mit Stolz verkünden wir, dass Viva con agua de Sankt Pauli unser Partner für das twestival in Hamburg ist :)

Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. (VcA) ist ein international tätiger, gemeinnütziger Verein mit Ursprung in Hamburg – St. Pauli. Die vorrangigen Ziele des Vereins sind:

  • Verbesserung der Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern und somit Zugang zu sauberem Trinkwasser für alle
  • Umweltschutz, insbesondere Gewässerschutz
  • Schärfung des Bewusstseins aller Menschen für das globale Thema Wasser
  • Bereitstellung einer sozialen Plattform, die jeder mit gestalten kann!

Unserer Meinung nach passt Viva con Agua perfekt zum Hamburger twestival local weil

  1. Sie agieren von Hamburg aus in der ganzen Welt - das ist echter Hamburger Spirit, denn Hamburg ist das Tor zur Welt
  2. “Viva con Agua ist das Spenderherz von Sankt Pauli!” - dieser Leitsatz spricht uns aus dem Herzen
  3. Viva con Agua ist einfach genial - schaut Euch die kreativen Aktionen an und Ihr wisst was wir meinen
  4. Sie waren vom ersten Moment an genauso begeistert von der twestival Idee wie wir - und das Team rockt einfach ;)
  5. Sie wissen was twitter ist und twittern selbst ;) Einfach hier folgen @vivaconagua

Ich saß am Dienstag mit denen zu einem kleinen kick-off meeting zusammen und habe die Chance genutzt zwei kleine Videos mit Christian zu machen in dem er persönlich erklärt was Viva con Agua macht und wie Sie das Geld nutzen möchten, das wir beim twestival local sammeln werden.

Zunächst hier einmal die englische Version - wenn youtube sich entschlicßt nach >24std die deutsche Version processed zu haben tausche ich es aus ;)

 

Das ist nur der erste Schritt - es gibt noch viel zu tun!
Unser twestival-Team besteht derzeit aus @crasch, @krisenticker, @doofeshuhn @funkymc und meiner Wenigkeit - wenn Ihr uns helfen möchtet freuen wir uns sehr :-)

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30th July 2009

get a mac - the collection ;-)

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