Auf Íonz kann man sich mit ein paar Klicks eine Infografik über das eigene Leben basteln. Die eigenen Antworten werden dabei im Vergleich zu der Gesamtheit dargstellt und ich als Infografik-Fan gebe diesen Tipp, den ich bei Dirk gefunden habe, gerne weiter. Viel Spaß
Eine der wohl bekanntesten Präsentationen zum Thema is die “What the f*** is social media” Präsentation von Marta Kagan.
Nun, ein Jahr später gibt es ein Update, das mit einem Zitat von Avinash Kaushik, Google’s analytics evangelist und Autor von “Web Analytics: An Hour A Day” beginnt:
Zur Zeit muss ich des öfteren mal Screenshots machen, was bisher immer ziemlich aufwendig war - WindowsTaste + Druck, Photoshop aufmachen, neues Bild, mit Strg+V einfügen, bearbeiten und speichern.
Entsprechen haben mich Mac User mit Skitch jedesmal auf neue neidisch gemacht - ein Klick, Fenster aufziehen, bearbeiten, speichern - fertig.
Da ich mit meinem Rechner arbeiten muss und keine Zeit habe mich mit schlechter Hardware rumzuärgern (und wenn ich mir die MacBook Besitzer um mich herum so ansehe scheint es dafür eine Menge Potential zu geben) kommt der Wechsel zur Zeit nicht in Frage, deswegen habe ich mich auf die Suche nach einer Alternative gemacht.
Also weiter gesucht bei Tante Google und da plötzlich ging die Sonne auf - Jing Project - ein screenshot + screencast + sharing Tool für Mac und Windows.
Meine ersten Test haben mich überzeugt, mehr noch - ich bin begeistert
Das handling ist super - einfach auf die Sonne auf dem oberen Bildschirmrand klicken und loslegen
oder einen Hotkey für die Funktion anlegen und dann loslegen
Pfeile und Textfelder draufsetzen, Highlights setzen und speichern
Direkte Anbindung an flickr, ftp, screencast.com und files
Es gibt Menschen die faszinieren durch Ihre Rede, nicht nur mit dem was sie sagen sondern auch wie sie es sagen.
Shai Agassi ist so ein Mensch - persönlich habe ich ihn noch nicht erlebt, aber den tiefen Eindruck, den sein Vortrag hinterlassen hat, konnte man regelrecht spüren und ich konnte gar nicht anders als mich mit der Person und seiner Vision zu beschäftigen.
Was ich in den letzen Tagen darüber gelesen habe hat mich beeindruckt - er hat 2007 auf den Vorstandsvorsitz von SAP verzichtet um sich mit Themen zu beschäftigen die ihm persönlich wichtig sind
I look forward to new opportunities, and working on issues that are important to me, including alternative energy and environmental policy issues, as well as the future of Israel. [Quelle SAP Pressemitteilung]
und daraufhin das “Project better Place” ins Leben gerufen. Seine Vision ist, das wir in einigen Jahren mit elektrischen Autos fahren, ohne Abgase, ohne die Abhängigkeit von Öl und Benzin und dass die Welt so ein Stück sicherer und sauberer wird.
Wer jetzt den Kopf schüttelt und denkt -ach man sowas hat man ja schon soo oft gehört das wird ja eh nichts, der möge sich
das Video unten ansehen und überlegen welchen Einfluss jemand mit dieser Vita und dem Charisma auf Industrie und Politik haben könnte - Shai Agassi hat sogar der US Regierung einen Deal vorgeschlagen.
vor Augen führen, dass bereits 200 Millionen an STARTkapital aquieriert werden konnten - die höchste Summe in der Geschichte.
einmal darüber nachdenken was er selbst tun würde wenn man folgendes Angebot bekommt - Du bezahlst das was Du heute für Benzin im Monat bezahlst und verpflichtest Dich dafür das 6 Jahre lang zu tun, im Gegenzug schenken wir Dir ein Auto, dass schnell ist, Dich genauso problemlos ans Ziel bringt weil Du nicht mehr Zeit zum laden als zum tanken brauchst und Du kannst zusätzlich noch etwas gutes für die Umwelt tun. Ich würde es annehmen!
Dieses Projekt ist meiner Meinung nach sehr spannend, weil es wirklich etwas verändern würde aber nicht nur diesen Erfolg scheint sich Shai Agassi zuschreiben zu können - er fasziniert und inspiriert die Menschen, man fängt an sich selbst Gedanken zu machen und ein guter Freund hat diesen Effekt am Wochenende genutzt und zu einem Dinner mit Ideenweitwerfen geladen - Thema “Wie können wir die Welt ein Stückchen besser machen?”. Mehr dazu demnächst hier und zum Abschluss noch das Video - enjoy it.
Diese Tatsache in einem subtilen aber doch eindeutigem Werbespot von ZARA verpackt, meiner Meinung nach genau die richtige Mischung, die zum nachdenken anregt.
Was passiert wenn Opernsänger, Drag Queen Performer und Broadway Darsteller sich zusammen tun?
Wie mir scheint entsteht daraus etwas ganz neues, etwas buntes ein “akustisches und visuelles Eregnis” der Sonderklasse.
Zugegeben, ich habe “the four elements” noch nicht gesehen - wie auch die Premiere findet ja erst am 29. Februar 08 hier in der St. Georg Kirche statt - aber wenn die Show nur halb so gut ist, wie das Engagement und das Talent der Menschen die dahinter stehen dann wird es wirklich grossartig.
Gleichzeitig ist die Premiere auch ein Benefizkonzert zugünsten der AIDS Seelsorge Hamburg - noch ein Grund mehr sich dieses Spektal nicht entgehen zu lassen.
Richtig geraten, ich kenne einige der Köpfe vor und hinter der Bühne persönlich, allen voran Robert, den ich in den letzen Jahren sehr lieb gewonnen habe und dem ich mit seiner Eventagentur Five Star Events von ganzem Herzen einen riesigen Erfolg mit diesem Projekt wünsche.
In diesem Sinne - ich würde mich freuen Euch möglichst zahlreich dort anzutreffen und natürlich gilt hier auch - spread the word !!
Gestern war es nun soweit, ein Werbesport für qype.de sollte gedreht werden.
Tatort war die LayBack Lounge in der Langen Reihe. Pünktlich um 11:30 kam ich an, die Fenster waren von aussen mit dickem schwarzen Stoff verhängt, vor der Tr hing ein bordeauxroter, schwerer Samtvorhang und im inneren schritt man ber einen roten Teppich und über Unmengen von Kabeln hinweg, überall Scheinwerfer, auf Schienen stand der Kamerawagen und man munkelte, dass allein die Kamera darauf 200 000 kostete nein das sah nun wirklich nicht nach einem schnellen Internet Spot aus sondern eher nach etwas großem und ich war dabei
Zwar nur als Statistin aber was solls ich fand es sehr interessant zu sehen wie viel Aufwand für 30Sekunden Film betrieben wird und auch wenn wir einen Großteil der Zeit mit warten verbracht haben war mir währenddessen nie langweilig weil man sich gut unterhalten und den Prozess beobachten konnte.
Lustigerweise war die Hauptdarstellerin eine ehemalige Schulkollegin von mir und Mister Piggy aka Schildkröte von Ditsche war ebenso sympathisch wie markant.
Der Regisseur und seine Crew wirbelten über das Set, es wurde auf- um und abgebaut, mit dem Licht gezaubert, in Nahaufnahme und Raumperspektive gedreht und die Statisten mit Getränken, Brötchen und Pizza bei Laune gehalten.
Nach 7 Stunden war dann auch die letzte Szene im Kasten und ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis, welches für Ende Januar angekündigt ist.
Achso worum es überhaupt geht? Darum wie man die ungewöhnliche Buchstabenkombination q-y-p-e überhaupt ausspricht oder wie Schildkröte es so schön sagt
Halt die Klappe das heisst [kwaeip]
Sobald es Fotos oder erste Videoschnipsel gibt werde ich diesen Beitrag noch ein bisschen aufhübschen - versprochen!
Auf der Reeperbahn Nachts um halb eins… ok ich gebe zu erst war erst halb zehn als die “blogshow” in der China Lounge startete, aber nichts desto trotz lag eine amüsante Partie vor uns.
Schon bei der Ankündigung, dass beim nächsten China bash unter anderem MC Winkel auftritt, über dessen Geschichten ich mich ständig amüsiere, war ich gespannt - wird es gelingen das geschriebene Wort live genauso rüber zu bringen?
Wir konnten einen Platz in der 2.Reihe ganz rechts ergattern, so das der Blick auf den kleinen Opiumtisch, mit der roten Leselampe perfekt war.
Den Anfang machte Roman Libbertz, der nun das Pech hatte vor einer Menge von Menschen zu sitzen, die auf Comedy und Spaß eingestellt waren, bei der seine melancholisch-schweren Texte natürlich glatt durchfielen. Ehrlich wie der Hamburger nunmal ist gab es anschliessend auch nur einen sehr verhaltenen Applaus.
Mir haben die Texte sehr gut gefallen, sie handeln von seinem Leben in der Party Szene, von der Leere am nächsten Morgen, von den Gedanken und Gefühlen eines Mannes, der alles und doch gar nichts hat…
Sein Buch “Treibjagd” wollte er eigentlich mitbringen und verschenken - ich hätte mich darüber gefreut, denn ein bisschen erinnern mich die Gedanken an meine Geschichte, im anderen Kontext aber ich kenne das…
War der Hamburger eben noch recht verhalten, so löste der nächste Act Jubelstürme aus und ich muss zugeben, die Poetry Slammerin Nadja Schlüter war das Highlight des Abends.
So vis a vis recht unscheinbar entwickelte die 21. jährige auf der Bühne eine Wortgewalt die mitreißt, die Reime präzise wie ein Skalpell, vorgetragen in einem orgastischen Wortschwall und mit spitzer Intonation und Sarkasmus genau das was der Hamburger brauchte.
Eine kleine Impression - Wenn Sie wüssten was ich mir alles merken muss..
Die Latte für MC Winkel hing nun hoch, aber mit seinem selbstsicheren Charme hatte er die anwesenden Damen sowieso im Griff.
Da war er nun der Herr Winkelsen, der mich nicht nur mit dem “Schwank aus seiner Jugend” immer wider zum lachen bringt.. irgendwie war ich doch ein bisschen überrascht, denn er sah jünger aus als ich angenommen hätte und das obwohl nach eigener Aussage die Nacht davor ein wenig ausgedehnt hat.
Zum Besten gab er seine Beauty Queen 1993 und ich musste feststellen - es ist doch noch mal eine Nummer lustiger wenn man die Geschichte vorgetragen bekommt und erst das zugehörige Tanzvideo…
Das Publikum amüsierte sich prächtig und das schöne war - nichts wirkte einstudiert oder gestellt sondern es war authentisch und gut.
Das kleine Zwischenintro „Lachanfall anlässlich der Genehmigung eines Jacuzzis“, das man sich übrigens hier anhören kann, brachte dann den gesamten Saal zum lachen und ich behaupte einfach mal das der eine oder andere der Vorbehalte hatte oder den blog nicht kennt positiv überrascht war - und der Rest gehörte eh zum Fanclub
Dr.Sno* punktete im Anschluss mit seiner sympathisch- natürlichen Art und seinen legendären Frettchen. Nach einigen Problemen mit der Technik gab es eine live drawing Performance und er malte uns ein Frettchen mit Stinktier auf dem Kopf und stinkendem Schweinehund im Arm, sowie die Frau Märkel – ihres Zeichens Bundesfrettchen. Die Bilder wurden an die Personen verschenkt,die die Ideen hatten und ich hoffe mal das man irgendwann einmal die Gelegenheit hat eine Kopie davon online zu finden.
Last but not least kam dann noch der Herr Bokelberg aka. Nielzenburger und machte „Waffeln für den Weltfrieden“ während er von kotzenden OneNight Stands erzählte, uns ein Liedchen sang und auch so mit einer Reihe von Anekdoten und seinem leicht chaotischen Stil das Publikum im Griff hatte.
Alles in allem eine gute Show mit vielen unterschiedlichen Charakteren und Stilrichtungen, bunt gemischt und einfach anders.
Abschliessend gab es noch einen Life Auftritt von Büro am Strand und natürlich eine Partynacht in der China Lounge.
In diesem Sinne man sieht sich auf dem nächsten China bash
Oliver Gassner hat auf dem Barcamp Berlin2 eine Session zu diesem Thema gehalten und da ich selbst seitdem erlebe wie einfach es sein kann, möchte ich Euch gern das was ich gehört habe weitergeben - bitte korrigiert mich wenn ich etwas falsch mitbekommen habe.
Getting things done, die Kunst seinen Alltag durch strukturiertes Selbstmanagement ein bisschen stressfreier zu gestalten.
Kommt einem zunächst der Gedanke - ach nö nicht schon wieder so eine dieser Theorien, überzeugt dieses Konzept durch Einfachheit und einen entscheidenden Vorteil - man kann sofort anfangen, der Ansatz arbeitet von “unten nach oben” und jeder kleine Schritt bringt ein spürbares Erfolgserlebnis mit sich.
Worum geht das ganze eigentlich?
Unterbewusst hat man immer die Dinge im Kopf, die man noch erledigen will, dass verursacht Stress.
Was kann man dagegen tun?
Aufgabe 1 Gehirn leer machen
Lege Deine Aufgaben in einem vertrauenswürdigen System ab, von dem Du pünktlich wieder erinnert wirst.
Aufgabe 2 Zeug strukturieren
Alles was so rumliegt strukturieren.
Aufgabe 3 Interessen evaluieren
Gucke was Dich interesiert.
Things 2 do to
1. Sammeln
2. Entscheiden
Schreibe die Aufgaben auf kontextuelle Listen, schaffe funktionale Zusammenhänge z.B. spezielle Listen fürs
Büro/ Haushalt/Unterwegs/Termine/Überweisungen etc. Aber weniger ist mehr!
Was schreibe ich in meine to do Liste ein ? Keine Schlagworte sondern konkrete Aufgaben mit TU Wörtern
3. Durchgehen
Sortieren nach next action, someday maybe, waiting 4 (Aufgaben für die noch etwas von anderen benötigt wird)
Ziel - die Inbox wird jeden Tag leer!
4. TUN
Nicht nur Listen schreiben sondern die Punkte auch ausführen. Bei jedem Task drüber nachdenken, was muss ich als nächstes tun?
Projekt - jede Kette von Handlungen die zu einem Ergebnis führen und aus mehr als einer Aufgabe bestehen
Projektliste - für jedes Projekt next actions definieren
Vor dem TUN nochmal die Fragen
Für Faule ist das Gute an GTD - man weiß immer was man eigentlich gerade alles tun sollte
GTD motiviert - Man sieht was man tun, selbst kleine Schritte und Erfolge werden sichtbar.
So das ist ein klitzekleiner Überblick über das was ich gehört habe, für alle die dieses Thema interessiert, gibt Oliver ab Mitte November einen ausführlichen Workshop in Second Life, alle weiteren Infos gibt es hier.