5th February 2011

“Online Identität” oder kann man professionell und privat noch trennen?

Ich hatte auf diesem blog seit über einem Jahr nichts mehr veröffentlicht, der Bericht über die Organisation des barcamps in Shanghai lag gut 5 Monate fast fertig im backend rum aber die ganze Zeit hat mich die Frage beschäftigt ob und wie ich diesen blog überhaupt noch weiterführen will - und ich habe noch immer keine Antwort.

von elycefeliz

by elycefeliz

Was einmal als Pseudonymblog begann ist heute untrennbar mit meinem Namen verbunden, hier gibt es keinen klaren Fokus sondern alles von Reiseberichten über Social Media Themen bis hin zu den unterschiedlichen Events, die ich so organisiere - kurzum der kleinste gemeinsame Nenner bin ich und mein Leben.

Menschen ändern sich - dieser blog ist fast 4 Jahre alt und ich bin - auch wenn das komisch klingt - erwachsener geworden und es gibt Dinge die ich heute so nicht mehr veröffentlichen würde.  Trotzdem - mit diesem blog und eben allen seinen Beiträgen fing damals meine Leidenschaft für Social Media, bzw. damals ja noch web 2.0, an und ich glaube ohne diesen Schritt wäre ich heute nicht da wo ich bin. Einfach löschen ist damit auch keine Option. Ok, dachte ich mir, dann lass ich diesen blog einfach für Reiseberichte und privatere Dinge stehen und starte ein neues für die “professionellen” Dinge….

Genau da lag das Problem, denn da wäre der Umstand, dass ich mittlerweile mein Hobby zum Beruf gemacht habe und die Grenzen zwischen privat und beruflich fast vollständig verschwommen sind.

Sind barcamps dann privat oder gehört das irgendwie zu meiner Arbeit, was ist mit Videointerviews, dem twestival oder Social Media Themen generell?  Müsste ich dann meine Session über Social Networks in China auf dem einen und meine Session über das Leben in Shanghai in dem anderen blog veröffentlichen?

Bis heute habe ich hier keine richtige Antwort gefunden und so kam es erstmal, dass ich neben einer “offiziellen Seite” erstmal eine Art visuelle Gedanken-Sammlung aus Infografiken, Statistiken, Präsenationen und Videos aufgebaut habe. Dazu kam dann noch der Reiseblog über Shanghai, den ich Familie und Freunden gegeben habe, damit die meine Abenteuer in der grossen weiten Welt auch mitverfolgen können und noch ein drittes in dem ich schöne Bilder festhalte…

Was mir aber nach wie vor fehlt ist das Schreiben, wieder einen richtigen Ort zu haben an dem ich mich mit Themen, die mich beschäftigen auseinander setzen kann. Ich hoffe das ich hier bald auf eine Lösung komme - was meint Ihr denn dazu?

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29th July 2009

Soziale Manieren - think about it

Wer kennt Sie nicht, die Menschen die einem in der Stadt begegnen und offensichtlich ein Leben führen das man selbst wohl nicht haben möchte. Sie leben auf der Strasse und kämpfen jeden Tag um Dinge die für uns selbstverständlich sind. Warum sollten diese Menschen nicht den gleichen Respekt verdient haben wie jeder andere Mensch auch?

Wenn ich dann sehe wie Menschen mit abschätzigem Blick auf den Mann hinabblicken, der am Staßenrand steht und alles was er besitzt in Plastiktüten neben sich liegen hat, dann macht mich das sehr nachdenklich. Wie sehr in vielen Köpfen das Vorurteil - auf der Strasse = selbst Schuld = Penner - verhaftet ist, ist erschrecken. Natürlich gibt es auch die Sorte, die der Meinung ist Anarchie und Schnorren wäre der Königsweg aber weiß man was diesem Menschen passiert ist, warum er heute dort ist wo er ist?
Nein und ich habe schon sehr früh gelernt das wirklich jeder in so eine Situation geraten kann.

Dort wo ich aufgewachsen bin gab es einen Obdachlosen, den jeder im Ort kannte. Er war immer höflich und immer freundlich und hatte den Spitznamen “verrückter Professor”. Ich dachte zuerst das dies an seinem Auftreten lag - immer in einem langen schwarzen Mantel mit zerzaustem Haar. Die Wahrheit war, dass er er wirklich Professor gewesen ist, von seiner Frau betrogen und verlassen wurde und dadurch komplett den Halt verloren hat. Das Schicksal nahm seine Lauf und nach dem Jobverlust kam bald die Wohnung und aus dem angesehen Professor wurde ein Lebenskünstler der trotz allem den Mut nicht verloren hatte.
Ich habe mich schon mit einer Reihe von Hinz und Kunzt Verkäufern unterhalten, jede Geschichte ist eine besondere gewesen und ich habe viele herzensgute, mutige und unglaublich starke Persönlichkeiten kennengelernt - man muss sich nur die Mühe machen hinter die Fassade zu gucken.

Einfach mal die Vorurteile beiseite lassen wenn man einem Obdachlosen begegnet, dass bedeutet für mich soziale Manieren.
Einen freundlichen Gruss, ein ehrliches Lächeln, oder auch mal ein wenig Kleingeld zu geben tut niemandem weh, gibt aber manchmal unglaublich viel. Denk mal darüber nach.

Inspiriert zu diesem Text hat mich die Aktion “Soziale Manieren” der Caritas und das Video dazu möchte ich Euch nicht vorenthalten.

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13th July 2009

Die (un)beschwerte Leichtigkeit des Seins - oder was kann ich noch bloggen

Als ich damals angefangen habe zu bloggen kannte mich niemand in der weiten Welt des Internets.
Ich war eine einfache Studentin, die gerade an Ihrer Diplomarbeit arbeitete und einfach nur neugierig und interessiert am Internet war und gerne schreibt.
Gegen alle Wiederstände, die ich in meinem damaligen direkten Umfeld auslöste fing ich an zu bloggen - unter Pseudonym und war erstaunt wie schnell ich in der blogger-Gemeinde aufgenommen wurde.

Spaß am Schreiben und die Dynamik mit der sich diese Online Welt bewegt zog mich schnell in den Bann. Ich schrieb unbekümmert und frei nach Schnauze meine Meinung und lernte schnell diese zu verteidigen.
Ich konnte einfach so sein wie ich bin, mit allen Höhen und Tiefen ob emotional, sachlich, albern, belehrend oder todernst - ich wurde einfach so akzeptiert wie ich bin - aus der heutigen Perspektive muss ich gestehen, das ich das vorher im “realen Leben” nicht so erlebt bzw nicht so wahr genommen habe. Vielleicht klingt es absurd aber dieses virtuelle Erleben hat mich stark gemacht und ich habe es nach und nach in die reale Welt übertragen - was nicht jedem passte, aber das ist eine andere Geschichte..

Schnell entwickelten sich virtuelle “Freundschaften”, die sich teilweise auch ins reale Leben übertrugen und noch bis heute anhalten. Darunter sind liebe Menschen, die einen maßgeblichen Einfluss auf meinen Lebenslauf hatten, wie

  • derjenige, der mir damals den letzen Schubs zu bloggen gegeben hat (ich weiß er will lieber ungenannt bleiben),
  • Cem, der mich damals für das wordcamp eingesetzt hat & damit entscheidende Veränderungen initiert hat
  • Christian, der mit mir nicht nur Projekte wie das artcamp aus dem Boden gestampft hat sondern auch im letzten Jahr, dass besonders turbulent war immer auf meine Chinchillas aufgepasst hat
  • derjenige, der ein ganz besonderer Mensch in meinem Leben ist & mich beim “wachsen” unterstützt
  • noch viele andere mehr, die hoffentlich nicht böse sind wenn ich sie hier nun nicht einzelnd nenne..

Mit dem Moment als ich anfing mich auch offline auf Veranstaltungen rumzutreiben und immer mehr Menschen zu dem Pseudonym und einen Namen kannten wurde es Stück für Stück schwerer die Leichtigkeit beim bloggen beizubehalten. Plötzlich war mein Name untrennbar mit meinem Pseudonym verbunden und dies nicht nur offline sondern auch in google.
Seitdem ist es kompliziert geworden, denn ich habe ein Talent dafür Dinge doppel- und dreifachdeutig zu schreiben und ausserdem ist jeder blogpost eine Momentaufnahme, die auf keinen Fall repräsentativ für den ganzen Menschen ist, der ich bin. Plötzlich war es da, dass Problem, was andere von mir denken die mich lesen aber nicht kennen.

Ich stehe nach wie vor zu dem was ich geschrieben habe - keine Frage - und als ich neulich meine alten blogeinträge gelesen habe lag ich teilweise unter dem Tisch vor lachen. Unabhängig davon ist es mittlerweile so, dass ich 3 mal überlege was ich über meine Gedanken und Gefühle schreibe und mich dann meistens doch entscheide es zu lassen.me

Nun frage ich mich - ist das übertrieben? Darf / kann man nicht mehr so menschlich sein wenn man “in der Öffentlichkeit” steht als wenn man undercover ist? Sollte man das Herz aussen vor lassen und nur noch mit dem Kopf bloggen?
Meine Artikel hatten immer einen emotionalen Touch, was einfach daran liegt, dass ich ein sehr emotionaler Mensch bin und Themen mit denen ich mich beschäftige nicht nur mit der rechten sondern auch mit der linken Gehirnhälte betrachte. Ist es unprofessionell so zu schreiben bzw muss es hier, auf meinem privaten blog 100% professionell sein?
Muss ich mir wirklich jedesmal Gedanken darüber machen wie ein Mensch der mich nicht kennt einen Artikel von mir interpretiert, in dem ich vielleicht auch mal traurig oder wütend bin?

Oder mache ich mir seit Monaten viel zu viele Gedanken darüber und sollte einfach wieder anfangen zu schreiben - wie früher, unbeschwert und frei nach Schnauze?

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13th January 2009

London in 3328 Bildern

Für jeden da draussen der so gern wie ich wieder in London wär…


London (harder, better, faster, stronger) from David Hubert on Vimeo.

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20th December 2008

Coole, nützliche und sinnvolle Mac Apps und Programme für Neulinge

Nach den ersten Schritten auf dem Mac kam dann natürlich die Frage - welche Apps und Programme sollte ich denn nun installieren? Nach einigem stöbern und Tipps von alten Mac Hasen habe ich mich hierfür entschieden:

  1. Quicksilver
    Ein Quick-Launcher, der super schnelles öffnen von Programmen erlaubt
  2. Netnewswire
    RSS reader, der super stabil sein soll
  3. VLC player
    Videoplayer, den ich schon auf dem PC anderen vorgezogen habe
  4. Adium
    Ein Multimessanger client für icq, gtalk, jabber, aim, msn usw.
  5. Skitch
    Allein schon für dieses wunderschöne Herz im Dock ;) Aber schnelle Screenshots machen kann man damit auch
  6. growl
    Ein Benachrichtigungssystem,das Infos von Programmen anzeigt
  7. caffeine
    für den Display - nie wieder Screensaver beim Video gucken
  8. APPTrap
    Für die saubere Deinstallation von Programmen
  9. Stuffit
    Pack und endpackt so ziemlich alles was es gibt
  10. writeroom
    Cooler kann man nicht mit einem Editor arbeiten aber ob mir das 25$ Wert ist werde ich noch sehen
  11. moodblast
    twitter Client, den ich wegen des Namens schon immer haben wollte, weil er für mich genau beschreibt was twitter ist ;)
  12. dropbox
    Habe ich schon auf meinen anderen Rechnern installiert und wird nun für den Datentransfer auf den Mac genutzt :)

Ein super Tip war übrigens auch iusethis - dort findet man haufenweise Programme für den Mac und das von den Usern bewertet :)

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20th December 2008

Mein neues, neues MacBook ist da :)

Haben wollte ich ein MacBook schon vor knapp 4 Jahren, nur damals ist, primär aus Kostengründen, dann doch die Entscheidung auf mein kleines, buntes Notebook gefallen.


Foto von Timo

Leider hat dieses seit ein paar Wochen immer wieder Probleme gemacht - zuerst ging das Display nicht mehr (Kabelbruch), dann streikte der Akku und die Festplatte machte auch immer wieder seltsame Kapriolen -also stand ich wieder vor der Entscheidung - Mac oder PC ?

Im letzten Jahr hatte ich oft genug die Gelegenheit mit Mac zu arbeiten und immer wieder das Erlebnis - verdammt, das geht irgendwie alles einfacher und schöner und überhaupt. Was mir nicht gefallen hat war, dass es nur das MacBook Pro in Alu gab, welches mir zu groß war. Dieses Problem hat sich mit der neuen Generation MacBooks nun ja erledigt und deswegen brauchte ich auch nur noch einen kleinen Schubs in die richtige Richtung um mich im EduStore der Fernuni Hagen einzuloggen und mir endlich diesen Wunsch zu erfüllen.

Und gestern abend endlich konnte ich das Paket von UPS aufmachen, ganz vorsichtig, fast erfürchtig ;)

Erster Eindruck - verdammt solide verarbeitet und mit eingebauten Spiegel aka. glossy Display. Ist aber gar nicht so schlimm wie ich befürchtet habe, denn der super Kontrast macht alles wieder wett.

Der erste Schritt nach dem Starten ist dann erstmal die Aktivierung, weswegen man sich in WLAN Reichweite befinden muss. Ich kammir vor wie ein kleines Kind an Weihnachten, es war alles so furchtbar aufregend ;)

Nach einer Minute Willkommensgrüßen in den unterschiedlichsten Sprachen

ist man dann endlich drin und kann loslegen oder besser gesagt rumspielen, z.B. mit der Kamera (siehe unten)

Ich gebe zu - anfänglich ist alles ein wenig gewöhnungsbedürftig, so viele neue Shortcuts und wo verdammt finde ich X oder Y. Gut ist es für die Anfangszeit jemanden zu haben, der einem zur Seite steht, damit man nicht gleich entmutigt die Flinte ins Korn wirft.

Nun heisst es aber erstmal eine Menge lernen und nicht zu oft “Apfel + Q” zu drücken ;) (wobei es auf den neuen MacBooks auch gar keine Taste mit Apfel drauf mehr gibt..bug or feature?) Wenn jemand noch gute Apps für den Mac kennt - immer her damit!

Ach, und hier ist das gute Stück und die SpielFotos gleich dazu ;)


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13th December 2008

LeWeb 08 - Odysee, kalte Liebe und Taxis in Paris

Ich war letzte Woche auf der Le Web in Paris - meine erste Reise in die Stadt der Liebe und leider habe ich ausser der alten zentralen Leichenhalle, in die Le Web stattfand nur Sacré Coeur und die Gegend zwischen hier und dem Gare Du Nord besichtigen können.

Schon der Hinweg gleich einer kleinen Odysee. Gebucht war ein Flug von Köln nach Berlin und von dort aus nach Paris, was die günstigste Alternative war - trotz längerer Strecke.
Ich bin am also Samstag Abend von Bonn nach Hamburg gefahren, weil das näher an Berlin ist und ich eigentlich geplant hatte, der Flug von Köln nach Berlin zu sparen. Dummerweise bin ich erst dann auf die Idee zu kommen mal bei Air Berlin anzurufen um Bescheid zu sagen, dass ich nicht in Köln, sondern erst in Berlin einsteigen werde.
Die nette Dame am anderen Ende der Leitung verkündete mir aber das das nur gehen würde wenn ich
1. 25€ Umbuchungsgebühr und
2. die Differenz zum aktuellen Flugpreis zahlen würde

Ja nee ist klar - einen Grund konnte Sie mir nicht nennen und ich frage mich wirklich was das soll, da ich in Berlin nicht nur in einen neuen Flieger umsteigen musste, sondern auch erneut durch Check in Co gehen musste…

Heisst meine Reise begann am Montag morgen um 8:00 mit einer Zugfahrt von Hamburg zum Köln/Bonner Flughafen, von dort zum Flughafen Tegel und von dort nach Paris Orly, wo ich gegen 20:00 Abends ankam.


Nach etwa einer Stunde Bahnfahrt war ich dann endlich in meiner Abstellkammer meinem Zimmer im Hotel und wie der Zufall es so wollte haben wir auf dem Weg yum OpenCoffee Club, der da eh schon zuende war Benjamin getroffen, der uns mit in die super stylische Hotelbar des KUBE Hotels nahm, wo nicht nur die Getränkepreise nobel sind sondern auch die Gäste - einen Tisch weiter saß Richard Brandson, der Chef der Virgin Group..

Wieder im Hotel angekommen stellte ich dann fest, das es eiskalt war und die Heizung habe ich auch nicht anbekommen - hiess frieren, was ja irgendwie schon ein Omen auf die LeWeb war.

Über die Le Web selbst habe ich bei berlinblase mitgebloggt - danke nochmal dafür, dass Ihr mich mitgenommen habt :)

Tja und Taxis in Paris sind so eine Sache - nach der MySpace Party haben wir versucht zu 4. (3 Herren und ich) ein Taxi zu bekommen.. nachdem etwa 20 Taxis mit angeschalteten Lichtern einfach an uns vorbei gefahren sind haben wir bzw die 3 Herren 3 Taxifahrer angesprochen, die nur heftig den Kopf schüttelten und weiterfuhren. Erst als ich das Wort ergriff klappte es auf Anhieb ich vermute aufgrund dieser 3 Faktoren

  1. ich bin eine Frau
  2. Ansprache auf französisch
  3. nicht den Ort “Gare du Nord” benutzen bevor man drin sitzt ;)

Kann mir jemand dieses Phänomen erklären? Ok schnell bekommt man mit das die Taxifahrer total genervt sind, wenn sie den Beifahrersitz freimachen müssen (aber dafür kostet die 4.Person ja auch Aufschlag) und das Bahnhofviertel ist nicht wirklich das beste - aber wollen die da kein Geld verdienen? Wirklich seltsam..

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30th November 2008

2 Stöckchen über mich und mein Leben

Ja, ja ich und meine chaotisches Leben - ich denke das letzte jahr war ein Paradebeispiel dafür ;)

Da Jan mich nun mit einem Stöckchen beworfen hat und ich gleichzeitig beim MC eines gefunden habe, das gut dazu passt, packe ich beide in einen Post.

Mein Leben, mein Stil und ich

  • clothes
    Am liebsten schwarz oder knallbunt. Ich liebe individuelle Sachen, habe früher meine Klamotten zu grossen Teilen selbst geschneidert (Kleidergröße 32/34 bei 1,80m war damals noch inkompatibel zum mainstream, was sich ja leider geändert hat) und schrecke auch heute nicht davor zurück irgendwelche Zierränder oder Einsätze irgenwo ran zu nähen, mit Stoffmalfarbe rumzuspielen oder in kleinen Boutiquen nach irgendwas absurden zu suchen. Dazu bin ich Sparfuchs, ich brauche keine grossen Labels aber wenn ich was schönes finde, dann gebe ich doch mal mehr aus.
  • furniture
    Ich würe sagen 70% Ikea plus viel selbstverziert und eine grosse Menge an asiatischem Deko-Einfluss, ausserdem ist es noch ziemlich leer, weil ich in den letzten 8 Monaten irgendwie nicht dazu gekommen bin mich viel um die Einrichtung zu kümmern.Ein paar Highlights - im Flur steht ansatt einer Gaderobe ein selbst entworfener Chinchillakäfig von 2m Höhe, der perfekt zu dem Laminat passt,seit dem barcamp Hamburg 2 hängt dort ein Poster mit dem barcamp Logo über der Tür, mein Schreibtisch ist eine Collage von 1,6m x 60cm aus Augen und schönen Bildern, in der Küche steht ein klavierlack-schwarzer Kühlschrank vor einer quietschgrünen Wand und im Schlafzimmer ein 3Türiger Schrank mit schwebenden Spiegeltüren. Was ich total vermisse ist mein Wasserbett, aber ein neues steht für das nächste Jahr auf der Liste.
  • sweets
    Eiscreme, Eiscreme, Eiscreme - im Sommer habe ich kein Problem damit mich einen ganzen Tag nur von Eis zu ernähren. Am allerliebsten Ben & Jerrys aber ich lasse mich auch von Walnuss Eis und Cremissimo verführen. Ach ja und Bounty dark
  • city
    Selbstverständlich Hamburg!! Daneben London, Berlin und vielleicht noch Barcelona.
  • drink
    coke zero, red bull sugarfree, Aloha Mango, Rooibusch Tee, Vanille Haselnuss Kaffee von sonntagmorgen , Cocktails, V+Cappuchino.
  • music
    Gerne Elektro mit treibendem Beat, Hip Hop von Klassikern bis zu einigen pop-hip hop Kreuzungen von heute, für melancholischere Momente “the Verve” oder Snow Patrol und im stillen Kämmerlein auch mal Marilyn Manson. Aber guckt einfach mal hier

  • TV
    Ich besitze keinen Fernseher - echt nicht - und auch kein Radio - das Netz hat bei mir biedes ersetzt. Bei Serien bevorzuge ich eh das original aus den USA oder GB, weil die deutschen Übersetzungen nach wie vor viel zu lieblos sind und dabei einiges verloren geht.
  • movie
    Hmm, schwer - also ich mag intelligente Filme, die zum nachdenken anregen (z.B. Alfie) aber auch mal völligen Schwachsinn, wie Bill & Ted. Ich muss gestehen ich habe eine Schwäche für Filme mit Keanu Reeves und Jude Law ;)
  • workout
    Ganz böses Thema, in den letzten 8 Monaten gar nichts, davor 3Mal die Woche etwa 1 Stunde Cardio + Sitzups jeden morgen. Ja ich weiß man sieht das und vielen gefällt es so aber ich habe mir fest vorgenommen zu Beginn von 2009 wieder auf mein altes Sport Pensum zu kommen oder zumindest auf 2/3tel, denn so unfit wie jetzt war ich seit einem Jahrzehnt nicht mehr.

So das war das erste Stöckchen und das 2. folgt im nächsten Blöckchen (das klingt echt bescheuert ;) )

acht tiefe Einblicke hinter die Kulissen

  1. Eigentlich bin ich Vegetarier aber da es hin und wieder keine andere Möglichkeit gibt (Mc Donalds, Frau will ja nicht immer nur Eis essen..) oder ich die Menschen sonst zur Verzweiflung bringe, wenn sie was schönes für mich kochen wollen, mache ich für Huhn eine Ausnahme.
  2. Meine Eltern sind Gärtner- und Floristmeister, bei mir geht aber so ziemlich jede Pflanze ein, die nicht aus Plastik ist oder nur alle 3 Wochen Wasser braucht.
  3. Als Kind habe ich mal versucht unseren Kater zu waschen - der sprang dann komplett mit blauem Duschgel eingeseift aus der Badewanne und meine Eltern haben ihn die nächsten 2 Tage nicht einfangen können.
  4. Ich trinke viel zu viel Reb Bull Sugarfree und ich mag das Zeug
  5. Insgeheim bin ich Laienpsychologin und analysiere ständig die Menschen um mich herum - mir bringt es Spaß, ich verstehe die Menschen besser und weiß oft mehr als andere denken ;)
  6. Ich war seit April nicht mehr beim Sport und werde mir deswegen zu Sylvester zum 1.Mal einen guten Vorsatz setzen.
  7. Ich habe nur deswegen keinen Schuh Fetisch, weil ich so grosse Füße habe.
  8. Bevor ich mir etwas kaufe, das nicht 100% durch meine “gefällt es mir, brauche ich das und ist es mir nicht doch zu teuer Prüfung” gekommen ist, laufe ich lieber 2 Wochen lang regelmäßig in das entsprechende Geschäft um es mir dann doch nicht zu kaufen.

So, das war es an Einblicken in mein Leben - ich werfen ein Stöckchen nach Wahl weiter an Nils (ja ich weiß Du magst das besonders ;) ), Ivy (allein shon weil ich mich auf die Antworten freue) und an die liebe Ute.

Euch allen einen schönen ersten Advent :)

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15th November 2008

Morgen geht es zur Xtopia 08

Morgen Mittag startet die Preconference der Xtopia in Berlin und wie schon im letzten Jahr werde ich dabei sein. xtopia
Diesmal nicht nur um live zu bloggen, sondern auch um den dort anwesenden Entscheidern, Designern und Entwicklern Themen wie barcamps, twitter und Co. näher zu bringen.
Ich bin sehr gespannt, vor allem auch darauf, wie viele skeptische Gesichter ich zu sehen bekomme, wenn ich von einer Konferenzform erzähle, die komplett ohne vorherige Organisation von Speakern funktioniert und von den Teilnehmern bestimmt wird - also das komplette Gegenteil von der perfekt organiserten Xtopia.

So, und nun gehe ich packen - morgen um 12:00 muss ich ja schon in Berlin sein ;)

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4th November 2008

Keine Sorge, mir geht es gut

Ja ich weiß, ich habe in den letzten Wochen (Monaten?) meinen kleinen blog viel zu sehr vernachlässigt, aber irgendwie ist 2008 für mich ein Jahr voller Umschwünge in meinem Leben und die nehmen mich, meine Zeit und meine Laune teilweise zu sehr in Beschlag.

Finde ich ja selbst sehr schade, da ich viel Spaß am schreiben habe und meine Leser und Ihre Kommentare regelrecht vermisse.
Ich werde mir Mühe geben das bald zu ändern, wenn alles was ich mir wünsche klappt wird in meinem Leben bald wieder eine gewisse Normalität eintreten, nach dem ganzen Stress eine schöne Vorstellung auch wenn ich keinen Moment der letzten Monate missen möchte.

Bald bin ich wieder regelmäßiger da - versprochen :)

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9th August 2008

Weniger Internet = mehr Schlaf?

So sehen es zumindest diese beiden Gesellen aus der Muppet Show

Hrmph from Statler & Waldorf on Vimeo [via]

Würde ich ohne das Internet mehr schlafen? Gute Frage. Früher habe ich vor dem einschlafen gelesen, manchmal stundenlang weil mich die Geschichte nicht mehr losgelassen hat.
Heute lese ich auch, allerdings sind die Beiträge und Geschichten die ich hier lese ziemlich kurz und wenn ich müde bin wird mir dabei schneller langweilig und ich klappe das Notebook tendenziell schneller zu als ein gutes Buch.

Was einen wirklich länger wach hält ist die Interaktion via Skype, früher wäre ich allein wegen der Kosten nicht auf die Idee gekommen stundenlang zu telefonieren, heute ist das kein Problem mehr, Freunde und Bekannte sind nur einen Mouseklick entfernt.

Insofern ist an der These schon etwas dran, zumindest wenn man sich dafür entscheidet auf ein Gespräch oder Chat einzugehen. Hat aber auch eine gesellige Komponente und dafür verzichte ich gerne darauf zu mehr zu schlafen.

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28th July 2008

heaven on speed part II

Auf der Autobahn in den Sonnenuntergang zu fahren hat für mich einen gewissen Reiz und wenn ich auf dem Beifahrersitz sitze nutze ich bekanntlich die Gelegenheit dazu Zufalls-Fotos mit meinem Handy zu machen. Auch diesmal sind ein paar schöne Schnappschüsse dabei - einfach mal ansehen ;)

heaven on speed









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17th May 2008

Update auf wordpress 2.5 erfolgreich aber immernoch das Seitenproblem (UPDATE)

Wurde ja auch so langsam mal Zeit - ich habe soeben wordpress von Version 2.2 auf Version 2.5 gebracht und soweit ich es getestet habe läufte alles ohne Probleme.

Verdammt doch einen Fehler gefunden - die Seitenvorschau funktioniert nicht mehr, es kommt nur die Meldung “Sorry, no posts matched your criteria.” Suggestions anyone?

Das Problem hat sich auf wundersame Weise selbst gelöst, nun habe ich nur noch das Problem das mein blog unter www.inthechaos.de/blog nicht mehr erreichbar ist - sehr seltsames Phänomen, denn die Adresszeile springt automatisch auf blog.inthechaos.de/blog - hat jemand eine Idee woran das liegen könnte?

Ebenfalls gefixed - habe bei hosteurope angerufen, so wirklich erklären wie das kommt konnte man mir das nicht, aber der empfohlene Reset der Subdomain, mit anschliessender Neueinrichtung hat alles wieder in den funktionierenden Ausgangszustand gebracht. Jetzt kann ich mich endlich wieder auf das neue Theme und das bloggen an sich konzentrieren : )

Das einzige Problem das ich noch immer habe ist, das ich keine Seiten erstellen kann bzw nur private Seiten die logischer Weise nicht im Index oben erscheinen.
Zur Zeit löse ich das Problem indem ich die Seite direkt in der MySQL Datenbank editiere, aber das Wahre ist das nicht.

Kenn jemand das Problem und kann mir helfen? Ich habe schon erfolglos das Forum und die FAQ bei wordpress durchsucht, gegoogelt und alle möglichen Einstellungen und User ausprobiert.

Wer die Lösung findet dem spendiere ich ein Eis in der Schanze oder wahlweise eines auf einem barcamp bei dem man sich begegnet ;)

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7th May 2008

nächtliche blog Basteleien (Update II)

Nur ein kleiner Hinweis meinerseits  - nicht wundern wenn Euch hier Nachts hin- und wieder wechselnde Szenarien begegnen.

Der Grund dafür ist, dass ich schon lange mit dem Aussehen meines blogs nicht mehr so wirklich zufrieden bin, die CSS Datei ist nicht so das wahre, alles ein bisschen zu dunkel und irgendwie passt es nicht mehr zu mir.

Ausserdem denke ich darüber nach die Thematik zwischen - dem was nur mich und die Menschen die mich kennen betrifft und dem Teil der potentiell auch für andere interessant sein könnte zu trennen, aber bin mir noch überhaupt nicht im klaren darüber ob und wenn wie ich das mache.

Ich werde einfach mal die Theorie   - neuer Lebensabschnitt, neue Haarfarbe - durch -neuer Lebensabschnitt, neues blogoutfit - ersetzen - mal sehen was daraus wird..

Update: Das war gestern so ein erster Versuch - was sagt Ihr dazu? Zu egozentriert, zu brav oder eine gute Richtung?

Update 2: Um mich selbst ein bisschen zu motivieren werde ich jetzt erstmal dieses Theme hier drin lassen und Stück für Stück dran arbeiten - ein bisschen frei nach Gaudi - ein wahres “Kunst” ist stets im Wandel  ;)

Erster Ansatz?

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12th April 2008

On the road again - Hamburg - Cologne - London and back

Ja ja ich weiß mein blog verkommt zur Zeit mehr oder weniger zu einer Art Tagebuch, aber zur Zeit bin ich wirklich relativ viel unterwegs und ich muss sagen es bringt mir sehr viel Spaß.

 

Am Mittwoch hatte ich meinen ersten Urlaubstag, der gleichzeitig der Auftakt in meine ersten richtigen Urlaub seit 2004 war - vielleicht sollte ich dazu sagen wie ich Urlaub definiere - für mich ist Urlaub wirklich nur dann gegeben wenn ich nicht zuhause bin, es mehr als ein verlängertes Wochenende ist und ich etwas besonderes erlebe - in diesem Falle sind alle Kriterien erfüllt - ich habe eine Woche, fliege nach London und freue mich gerade riesig darauf :)

 

 

Die erste Etappe führte mich nach Köln - 4std Zugfahrt und davon die erste Stunde auf dem Fußboden zwischen den Abteilen da der Zug völlig überfüllt war.

Danach kam ein komischer Vogel als Sitznachbar - zur Begrüßung sagte er - es wäre schön wenn wir uns unterhalten würden, müsse aber nicht sein.

Na ja obwohl ich gerade tief in meiner neon versunken war, fing er dann doch an zu reden und ich lernte einige Dinge über die Jungend von heute.

 

Er war 19 und erzählte fröhlich und ungefragt davon, dass seine 4 letzten Freundinnen ihn ja immer betrogen hätten, die letzte mit der er 4 Jahre zusammen war, gleich 30 mal, aber dafür hätte er sich ja gerächt indem er sich ihre 5 besten Freundinnen vorgenommen hätte- alles natürlich immer unter der Voraussetzung das beide Seiten ausreichend Alkohol konsumiert hätten, und er würde ja sowieso seit er 14 ist saufen, und heute kann ihn einen halbe Flasche Wodka gar nichts, würde er nicht mal merken und seine Freundin die trinkt eine Flasche Whiskey und macht dann noch fröhlich weiter.
Ähm ja, also wenn die Jugend heutzutage wirklich so aussieht dann bin ich froh selbige vor 10 Jahren erlebt zu haben, damals war eben alles ein bisschen besser anders ;)

 

 

In Köln angekommen habe ich mich dann erstmal verlaufen - statt 700m bin ich etwa 2km zu dem Hotel geirrt und muss sagen es gefällt mir sehr gut.

Das Albergo erinnert mich in Detail sehr an das Interconti, das etwa 3mal so teuer ist, nur die Zimmer sind kleiner und es gibt keinen Bettabdeckservice auf den ich aber auch gut verzichten kann.

Gleich geht es noch ein bisschen in die Stadt - ausser dem Interconti, dem Hardrock Cafe und der sonderbar habe ich bisher von Köln ja noch nicht viel gesehen.
Morgen früh um 5 muss ich am Flughafen sein und um 7 geht es dann nach London - oh man wie sehr ich mich drauf freue wieder in diese Stadt zu kommen - mein letztes mal war vor 6 Jahren und ich mag diese Stadt einfach, cosmopolitisch, bunt, offen, voller Inspiration.. noch 7std, dann geht es los..

 

 

Ähm ja, es gibt Dinge sollte man besser nicht tun, man weiß es und es passiert trotzdem.

Dazu gehört die Unart zu verschlafen und wenn man morgens aufwacht und merkt das es schon hell ist, dann weiß man augenblicklich - Du Depp hast es doch getan.

Mein chronischer Schlafmangel der letzten Wochen hat dazu geführt, dass ich meinen Wecker scheinbar kategorisch ignoriert habe - zum Glück gab es noch einen einigermaßen bezahlbaren Flug am Abend und soo schlimm ist Köln ja nun auch wieder nicht.

Auf jeden Fall habe ich wieder einiges für neue Rezensionen auf qype gesammelt, im XII Apostel habe ich eine sehr gute Pizza gegessen und das auch hier verfügbare WLAN intensiv genutzt (wackelig aber es geht), im Latina Loco lässt sich bei mexikanischem Essen auch gut Zeit verbringen und ein kleiner Einkaufsbummel durch die Innenstadt war ebenfalls erfolgreich.
So langsam geht es jetzt aber in Richtung Flughafen - ich will den Flug ja nicht verpassen ;)

 

 

6days later…

London mal ganz anders, ein bisschen Abseits des Mainstreams von Picadilly Circus und Buckingham Palace, die Nebenschauplätze, ergänzt von guten und bezahlbaren Restaurants, wunderschöne Momente, Schlüsselerlebnisse, Mistwetter und mein erstes Mal für Übergewicht zahlen müssen - der Koffer nicht ich - so könnte man eine micro-Zusammenfassung des ganzen Aufenthaltes beschreiben.

 

Oh man war das schön, ich sitze jetzt gerade wieder im ICE auf dem Weg zurück nach Hamburg und ich weiß schon jetzt das diese Zeit sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt hat und noch lang nachschwingen wird.

Der erste Vorteil von London wurde mir klar als ich um 1.00 Ortszeit in einem Tesco stand um Lebensmittel zu kaufen - 24std Öffnungszeiten, teilweise sogar über das gesamte Osterwochenende hinweg- traumhaft.

Ebenso toll - die Auswahl an Lebensmitteln bzw die Geschmacksvarianten, die es so in Deutschland nicht gibt - Toffee, Fudge, Mint, Almond Cola, richtig scharfer Ginger Ale, botanicly brewed limonade - whatever that means but it tastes great, Ciders, crisps und so vieles mehr… na ja sowas führt dann aber auch dazu das man mal eben so 30Pfund im tesco lässt und wie ein Packesel beladen nach hause schleicht ;)

 

 

Am nächsten Tag ging es dann natürlich in die Innenstadt, wenn ich schon mal in London bin dann will ich zumindest auch ein bisschen shoppen, in diesem Falle sucht man dann doch die typischen Jagdgebiete auf - vom Charing Cross zur Oxford Street,durch die Seitenstrasse und zum Anbruch der Dunkelheit dann nach Chinatown.

 

In den nächsten Tagen folgte ein Besuch von Canary Wharf, mit tollen Nachbildern der Docklands, die Ausstellung - Peacock and Pinstripes -, Covent Garden, Camdentown mit einem gemütlichen WLAN Nachmittag im Liberties etc. aber hier lasse ich einfach mal die Bilder sprechen.

 

Dann kam auch schon viel viel zu schnell der Dienstag, die Woche war vorbei und da die Reise zum Flughafen Stansted eine halbe Ewigkeit dauert hiess es um 14.30 Abfahrt für den 20.05 Flug nach Köln.
Auf dem Weg von der Victoria Station zum Flughafen kam dann noch einmal das komplette Sightseeing Programm - Tower Bridge, Tower of London, Buckingham Palace, London Eye, Big Ben - wenn Ihr also von Stanstedt fliegt und mit dem Bus hinfahrt könnt Ihr Euch die Tour vorher sparen.

 

 

Dann kam das besagte Übergepäck - ich habe es tatsächlich irgendwie geschafft knapp 10kg Lebensmittel und Kleidung in London zu kaufen - ok allein 4kg davon waren jeweils eine 2l Flasche Almond Cola und fiery Ginger Ale - mit etwa 12€ ein teurer Spass aber irgendwie war mir das die Sache auch Wert.

Sehr schön fand ich ja den orangenen Warnaufkleber der nun an meiner Tache prangerte.

heavy
In Köln angekommen gab es da ja noch ein kleines Hotel Problem, dass aber mit einem Anruf um 23.30 im Albergo bzw dem dazugehörigen Restaurant 12 Apostel gelöst wurde - Zimmer um Mitternacht? Kein Problem und dazu noch günstiger als die Jugendherberge ein paar Strassen weiter.
Heute morgen hiess es dann früh raus, wie früh es war fiel mir erst beim Blick auf die Kirchenuhr auf, denn irgendwie waren sowohl Notebook als auch mein Handy eine Stunde in der Zeit voraus und das paradoxe daran ist, wenn ich vergessen hätte die Zeit nach London wieder zurückzustellen dann wäre es eine Stunde früher gewesen als in Deutschland. ich habe keine Ahnung wie das passiert ist aber es hatte zumindest den Vorteil, dass ich meine 8.11 Zug noch bekommen habe und dementsprechend kurz nach 12 wieder in Hamburg bin - wieder zuhause aber die Sehnsucht im Herzen, eine melancholische Mischung aus Fernweh und der Erinnerung an all die wunderschönen Momente - diesmal dauert es keine 4 Jahre bis ich das wiederhole, da bin ich mir ganz sicher.

 

Gut soviel zu diesem Reisebericht, aber ich war zwischendurch aus fleissig und habe ein paar Beiträge angefangen, die wahrscheinlich interessanter sind als meine Reisen durch die Weltgeschichte - etwas zum Thema Beziehungen bzw darüber wie man das ganze mal auf einer ganz emotionslosen-kalkulatorischen Ebene betrachten kann, dann einen Artikel aus meiner Anti-Pro-Ana Reihe und noch einiges mehr, lasst Euch einfach mal überraschen.

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