11th August 2008

Entführung von StudiVZ ins web1.0

Das es gut ist seinen Namen im web im Auge zu behalten hat sich für mich heute mal wieder bestätigt.

In meinem Monitoring stiess ich auf “meine” erste Homepage - eine Seite mit meinem Namen und meinem Foto, in blinkend buntem Retro-Design und das ohne das ich dazu jemals mein Einverständnis gegeben habe.


So wie es aussieht ist “meine Seite” schon seit dem 3.Juli online und ich weiß nicht wie viele Menschen, die im Netz nach mir recherchiert haben diese Seite gesehen haben - wenn man wie ich auch hin und wieder einmal im Bereich webdesign zu tun hat ist das nicht nur “nicht witzig” sondern kann sogar schädigend sein.

Foto und Name wurden direkt aus StudiVZ exportiert, die Lücke wurde zwar nach 4 Stunden geschlossen, in der Zeit wurden aber nach eigenen Angaben über 1000 Profile gezogen.

Der soziale Internetnutzer ist in Deutschland fest in der Hand des studiVZ. Jeder? Nein, ein kleiner Teil entscheidet sich gegen ein zentralisiertes Datenverzeichnis, indem kein Byte sicher ist. Am Abend des 3. Juli 2008, von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr, ist es ca. 1000 Geiseln des Web 2.0 gelungen, in das heimische Web 1.0 zurückzukehren.

Von “sich dafür entschieden” ist die Rede aber mich hat niemand gefragt ob ich mit dieser Migration einverstanden bin, ebensowenig Dittes, den man hier ebenso mit “seiner Homepage” findet und der gerade überrascht davon war als ich ihm das gezeigt habe.

Der Urheber des ganzen erzählt auf seinem blog stolz

Als es noch funktionsfähig war, konnte man aus einem studiVZ Profil innerhalb weniger Sekunden eine waschechte 90er Jahre Webseite machen. In kürzester Zeit sind so vor einer Woche über 1000 Webseiten entstanden bis das studiVZ schließlich den Zugang blockierte. Besonders beeindruckend ist aber, wie einfach man an die Profildaten so vieler studiVZ Nutzer kommt.

Nicht nur das es unmöglich ist, das StudiVZ so einen Datenklau zulässt ohne sich darum zu kümmern, das der Schaden der entstanden ist auch wieder behoben wird ich finde es absolut nicht ok, das auch im nachhinein niemand gefragt hat ob es ok so ist. Ich hätte es nie gemerkt, wenn ich nicht prüfen würde, was mit meinem Namen im Netz passiert.

Mir tun diejenigen leid, die wenig webaffin sind und überhaupt nicht merken das Ihr Gesicht ganz oben auf einer Homepage prangt, in dem dazugehörigen Statement unterstellt wird, dass sie damit einverstanden waren, was ja wiederum impliziert das sie selbst verantwortlich für diese Seite sind.

Lieber Michael, ich habe heute vergeblich versucht Dich telefonisch zu erreichen, ich werde es noch ein paar mal versuchen, wenn es nicht klappt noch eine Mail schreiben aber wie auch immer ich möchte das Du diese Seite innerhalb einer Woche entfernst.
Desweiteren würde mich interessieren was Du Dir dabei gedacht hast - wenn es darum ging zu beweisen das man ganz einfach Daten aus StudiVZ ziehen kann, warum hast Du dann die Profildaten fremder Menschen benutzt? Nicht jeder findet das gut, egal welche Absicht dahinter steht.

Weitere Infos zum Thema bei Oliver, hier kannst Du nachsehen ob Du auch dabei bist

Update: Die Profile von Dittes und mir wurden entfernt >1300 sind noch online

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29th January 2008

Donna Karan Bunny Butcher

Today I got an email by PETA, it was about Donna Karan and her broken promise not to use fur anymore.

Due to the content, I wont continue this posting on my front page - please dont`t klick more if you`re under 18 or want to eat something during the next hour…

Read the rest of this entry »

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7th January 2008

Das seltsame Verhalten geschlechtsreifer Partyluder

Schild auf der Damentoilette im H1

Ich kann mir wirklich nicht erklären warum so ein Schild auf der Damentoilette überhaupt notwendig ist aber na ja am Samstag Abend habe ich mich über so einige Dinge gewundert.

 

Am Samstag Abend war ich mit ein paar Bekannten und Freunden (hier nicht näher zu differenzieren) in einem etwas “gehobenerem Club” d.h. ein solcher bei dem man, wenn man entsprechend zahlungskräftig aussieht, einen Bereich bekommt, der mit einem Band abgesperrt wird und dazu gibt es eine persönliche Kellnerin die sich wirklich permanent um einen kümmert.

D er Service war wirklich hervorragen, der Club an sich hatte ein sehr angenehmes Ambiente und die Musik war absolut tanzbar, das einzige was ich sehr irritierend fand waren die Gäste, insbesondere die weiblichen.

Schätzungsweise zwischen 15 18 und 27 Jahren, etwa 80% blond, schätzungsweise 60% dünner als ich (wer mich kennt kann sich vorstellen, dass das nicht unbedingt gesund aussieht) und die die nicht in Begleitung da waren, relativ demonstrativ und agressiv auf der Suche nach einem potentiellen Getränkespender.

Na gut aber am meisten verblüfft hat mich die Freizügigkeit einiger Damen - mal ganz abgesehen von Ausschnitten bis zum Bauchnabel oder dem Hintern, gab es auch die eine oder andere die deutlich exhibitionistische Tendenzen an den Tag legte oder schlichtweg schon so betrunken /zugedröhnt /haste nicht gesehen war das sie es nicht mehr mitbekommen hat

Ich wunderte mich warum die Frau neben mir die ganze Zeit die Augen zu hatte, bis mir irgendwann auffiel wo die Hand ihres Freundes war.

Völlig ungeniert hatte dieser nämlich selbige tief in ihrer Hose vergraben, nicht mal mit einem Anflug von Heimlichkeit, iwo, sondern mit geöffnetem Knopf und Reissverschluss, so das man aus der Vogelperspektive wahrscheinlich einen youporn reifen Einblick hatte.

 

Ich würde mal behaupten das ich absolut nicht verklemmt bin aber das war mir echt too much.

Ist sowas heute oder in diesem “Schicki-Micki-Kreisen” normal oder habe ich irgendwas verpasst?

 

 

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4th January 2008

Vorratsdatenspeicherung als Niederlage für die Demokratie ?

Provokativer Titel der aber ziemlich präzise meine Gefühlslage hinsichtlich dieser Thematik beschreibt…

 

Auf meinem Neujahresspaziergang an der Alter begegnete ich Thomas Hansen mit seinem Hohnsteiner Kasper.

Mahnwache gegen die Vorratsdatenspeicherung

Er sagte mir, dass diese Mahnwache gegen die Vorratsdatenspeicherung seine persönliche Art sei, seiner gefühlten Ohnmacht gegenüber diesem Beschluss Ausdruck zu verleihen.

Schon im Vorfeld gab es eine beachtliche Menge an Gegenstimmen aus der Bevölkerung, die durch Demonstrationen, Aktionen und Petitionen zum Ausdruck gebracht wurden, leider alles ohne Erfolg.

 Wenn eine Neuregelung durch einem kleinen Kreis von sogenannten Volksvertretern verabschiedet wird ohne das fundiert auf die Kritik und den Protest eingegangen wird, dann hat das für mich nicht mehr viel mit Demokratie zu tun.

 

Der eine oder andere mag jetzt einwerfen  “aber es sind Volksvertreter, die diese Entscheidung stellvertretend getroffen haben”.

Natürlich ist das korrekt aber erstmal hat nicht jeder die federführende Partei gewählt und 2. repräsentieren die beeindruckenden Zahlen an Unterschriften und Demonstranden gegen die Vorratsdatenspeicherung mindestens genauso die Meinung der Bürger in diesem Land.

 

Sehen wir uns mal ein bisschen die Zahlen an,

Im deutschen Bundestag wurde die “Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung” mit einer Stimmenmehrheit beschlossen.

Was bedeutet das in Zahlen?

Im Glossar des Bundestages findet man hierzu folgende Information

Der Deutsche Bundestag hat grundsätzlich 598 Abgeordnete. Hiervon können sich durch Überhangmandate Abweichungen ergeben.
Beispielsweise wurden bei den Wahlen zum 16. Deutschen Bundestag 16 Überhangmandate vergeben, so dass der 16. Deutsche Bundestag 613 Abgeordnete hat.

Von diesen 613 Abgeordneten stimmten 366 dem Antrag zu, 156 stimmten dagegen und 2 enthielten sich, was nach Adam Riese bedeutet das 524 abgestimmt haben. [via]

 

Natürlich kann ich darüber hinaus nicht genau spezifizieren wie viele Menschen im Land hinter diesem Gesetz stehen - aber diesen Anspruch habe ich auch gar nicht.

Ich möchte hier vielmehr den Fokus auf die Masse an Menschen legen, die bei dieser Entscheidung nicht berücksichtigt wurden.

 

Bereits im September fand, so Dr. Thilo Weichert, seines Zeichens Datenschutzbeauftragter von Schleswig Holstein, die

“größte Demonstration für Bürgerrechte und Datenschutz seit der Volkszählung 1987″

in Berlin statt.

Über 15 000 Menschen fanden sich hier zusammen um gegen die Vorratsdatenspeicherung zu protestieren. [via]

 

Schätzungsweise 7500 Bürger nahmen an den bundesweiten Demonstrationen, Mahnwachen und Protestkundgebungen am 6.11.2007 teil [via]

 

Am 29.12.07 protestierten etwa 1000 Teilnehmer des Chaos Communication Congress in Berlin und wenige Tage später fand ein Trauermarsch in Hamburg statt. [via]

 

Bei den nächsten Punkten ist ein Aspekt besonders bemerkenswert - alle wurden durch das Medium Internet initiiert welches bekanntlich nur einen Teil der Bevölkerung überhaupt erreicht.

 

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat über 30 000 Vollmachten für eine Verfassungsklage gesammelt, welche damit die bis dato grösste Verfassungsklage mit ca 13000 Teilnehmern aus dem Jahre 1983 um mehr als das doppelte übertrifft.

Wolfgang Schäuble merkt an dieser Stelle höhnisch und mit einer absolut deplatzierten Anspielung auf Hitler an

“Wir hatten den ‘größten Feldherrn aller Zeiten’, den GröFaZ, und jetzt kommt die größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten”

 

Passend zu derartig geschmacklosen Entgleisungen haben mittlerweile über 13 000 Menschen die Online Petition mit der symbolischen Forderung Schäuble!Wegtreten! unterschrieben, davon wurden bereits 303 Seiten voller Unterschriften an den Petitionsausschuss des Bundestages gesandt.

 

Des Weiteren unterstützten unzählige blogs den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung mit Bannern, Artikeln und der Beteildigung an der Online Demo.

 

Man könnte diese Liste wahrscheinlich noch viel weiter führen aber ich denke schon so wird die Intention klar.

 

Interessant fand ich auch das Ergebnis der Studie von Privacy International - im Bezug auf Datenschutz fiel das ehemalige Musterland Deutschland innerhalb des letzten Jahren im Ranking gleich um 6 Plätze - von Platz 1 auf Platz 7.

 

Zum Abschluss noch ein kleiner Film, der im Vorfeld zu der Entscheidung gegen ein Grundrecht kreiert wurde und ganz wunderbar meine Stimmung visualisiert.

 

[von Alexander Svensson ]

 

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12th December 2007

Meet the Trollsen Twins - Full house of horror

I dont`t get why there are still so many freax out there who think wearing fur ist cool and glamourus.

Now the “Trollsen Twin” moved on from wrapping their shrunken bodys in death animals to use fur in their new fashion line….

Some say that Hairy-Kate and Trashley are guilty of offending their fans with some major fashion boo-boos, but here at peta2, we think that’s the understatement of the year! The twins’ heartless decision to wear fur and include it in their new fashion line, The Row (more like “Death Row”), is worse than a fashion no-no—it’s cruelty to animals. The Trollsens have ignored our pleas to stop wearing fur—and have since added horribly ugly fur items to their new clothing line. It’s obvious that we need your help to convince them that wearing fur is wrong and hideous!

Check out the Trollsen Twins page - write them a message or dress them up with blood soaked-clothes and spread the word - thx

 

Dress Up The Trollsen Twins!

 

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5th December 2007

Mindestlohn ist wenn man von dem Leben kann was man verdient

[via]

Satire, die des Pudels Kern genau erwischt.

Wenn ich bei SpON lese, dass die PIN-Group auf den Beschluss der Einführung von Mindestlöhnen für Briefzusteller, mit der Ankündigung von zunächst 1000 und perspektivisch noch weiteren Rauswürfen reagiert hat, dann wird mir schlecht.

Da frage ich mich warum unsere Frau Merkel diesen obsoleten Erpressungsversuch nicht als solchen benennt und stattdessen zurückrudert und verkündet:

“Wir sind in der Tat der Meinung, dass es nicht hilft, wenn nachher Tausende Menschen Arbeitslosengeld-I- und -II-Bezieher sind, weil wir an anderer Stelle einen zu hohen Mindestlohn zahlen”

Bitte mal ganz ehrlich -wenn ein Unternehmen nur unter der Bedingung profitabel arbeiten kann, dass die Mitarbeiter Hungerlöhne bekommen, dann ist meiner Meinung nach etwas an dem Modell falsch, verdammt falsch!

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20th November 2007

Pokerface feat. Heulboje

Emotionen zeigen zeigen im Alltag? Schwieriges Thema, bei dem man ganz klar differenzieren muss um was oder besser gesagt um welche Situation es geht.

Vor dem Chef in Tränen auszubrechen ist sicherlich keine gute Idee, während die gleiche Maßnahme gegenüber dem Partner zumindest ein deutliches Zeichen für “ich kann einfach nicht mehr” sein kann, dass er in leisen Tönen übersehen oder gar ignoriert hätte.

Dabei sind gerade Tränen eine diffizile Angelegenheit, mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass es viele Arten von Tränen gibt, die auf den unterschiedlichsten Gefühlen aufbauen (Trauer, Freude, Scham, Verzweiflung, Erleichterung etc..) werden Sie auch gern mal genutzt um Menschen zu manipulieren.

Schon manche Babys lernen, dass Sie ihre Eltern mit dieser Methodik im Griff haben, Kinder schmeißen sich auf den Boden und brüllen so lange bis Mama wieder lieb ist und die Ehefrau weint bittere Tränen wenn er sich vor dem Besuch bei seinen Schwiegereltern drücken will…

 

Aber nicht nur Tränen sind manipulativ - viel schlimmer ist in meinen Augen noch das Pokerface - Schweigen, leerer Blick, völlig emotionslose Mimik und die eiskalte Distanz mit der man in diesem Augenblick konfrontiert wird macht einen vollkommen machtlos.

Diese Reaktion vereitelt jegliche sinnvolle Kommunikation, man fühlt sich wieder wie ein kleines Kind, dass seinem Vater gegenübersteht, der nun mal per se Recht hat und der es schlichtweg nicht nötig hat zu diskutieren.

Manchmal kann man noch nicht mal einschätzen, was man in den Augen des anderen gerade falsch gemacht hat und wer soll so herausfinden wofür man sich entschuldigen sollte?

Jeglicher Gefühlsausbruch ist in einem solchen Moment dann zwecklos - im Gegenteil wer auf dieses Spielchen einsteigt wird meist mit noch mehr “Nichtbeachtung” gestraft und das tut dann nicht nur noch mehr weh, sondern bestärkt den anderen in seiner infantilen Strategie - auf den Boden legen und heulen bis Mutti wieder lieb ist…

Menschen die ständig und vorsätzlich eine dieser Strategien anwenden um andere zu manipulieren sollten meiner Meinung nach unbedingt mal darüber nachdenken einen Spezialisten zu konsultieren um zu evaluieren was da in der Kindheit schief gelaufen ist.

Eine Tatsache haben alle Gefühle gemeinsam - wer Gefühle zeigt macht sich selbst verletzlich und angreifbar.

Ein Pokerface ist deswegen wie beim Texas hold em in meinen Augen auch eine Schutzmaßnahme, der Mensch hat Angst. Vielleicht vor der Erkenntnis unrecht zu haben oder davor das die so unterbrochene Diskussion eskalieren könnte, oder vielleicht einfach vor sich selbst?

Die Antwort ist individuell verschieden und ich würde mir wünschen das all die Schweiger da draussen mal überlegen, wie selbige lauten würde, denn ihr wisst doch - Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung..

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11th November 2007

rest in peace - Trauer um das Fernmeldegesetz

Als ich die Meldung im Radio hörte war ich irgendwie verfassungslos, CDU, SPD und CDU haben tatsächlich beschlossen einen weiteren Schritt in Richtung gläserner Mensch zu gehen und damit das Ende eines Teils des Art. 10 GG beschlossen.

Ruhe in Frieden

Ich frage mich - wozu gibt es Grundrechte, wenn Politiker einfach beschließen können Sie abzuschaffen?

Als Ausdruck meiner Bestürzung über diese Entscheidung werde ich die Aktion von vorratsdatenspeicherung.de noch ein paar Tage verlängern und meinen blog Trauer tragen lassen… und ja ich weiß, dass das niemanden “da oben” interessiert und gerade das macht mir Angst - was kommt als nächstes?

Bild via aboutpixel/rusty

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1st November 2007

Only Assholes Wear Fur

To all the idiots out there who buy fur - have you ever thougth about what happens to the cute little animals before you wear them? They are beaten, electrocuted, and skinned alive.

You may think you’re so cool, rich and famous, but it’s time for you and that all the fur hags out there to learn the truth:

If you wear the skins of tortured animals, then you, sir or madam, are an asshole.

 

Want to see the shocking truth? Watch this, but warning - explicit content!

 

 

And if you still wear fur, after watching this video, then you definetly need this sticker

200-jerkfursticker.jpg

Support this campaign and get free stickers at peta2.com

 

 

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30th October 2007

Warum machen die sowas? Rechtfertigung von Grausamkeit

 

Wer macht sowas?

Diese Frage stellt Dieter gerade vor kurzem in seiner gewohnt prägnant-provozierenden Art

Die Frage nach dem “wer” kann ich nicht beantworten, denn ich kann und will mich gar nicht in die Gedankenwelt einer Person hineinversetzen, die es für notwendig hält sich über das Leid anderer auf so eine Art und Weise lustig zu machen.

Da ich mich allerdings mit dem Thema “Rechtfertigung von Grausamkeiten” eine ganze Weile beschäftigt habe, möchte ich hier ein bisschen über die Frage nach dem “warum” spekulieren.
Spekulation ist dabei relativ, denn es ist ein empirisch validiertes Phänomen, dass im Rahmen der Theorie der kognitiven Dissonanz (welche auch sonst..) ausgiebig untersucht wurde.

Führen wir uns zuerst nochmal die Sachlage vor Augen um die es mir hier geht:

Im Örtchen X gibt es eine Ausländerbehörde. Bereits in der Vergangenheit gab es schon mal Stress, weil die Mitarbeiter dieser Behörde sich lustige Visitenkarten mit Texten wie „Never Comeback Airlines“ oder „Wir buchen, Sie fluchen“ drucken ließen.

Sowohl die Tätigkeit, als auch die Betroffenen werden ins lächerliche gezogen und abgewertet, leider ein typisches Schema, dass man nicht nur in dieser Situation beobachten kann.

Abstrahieren wir zunächst einmal - was passiert hier?

Ein Mensch tut etwas, dass einem anderen Menschen “Schaden” zufügt und wertet anschließend Person und Situation ab.

 

Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass eine Abschiebung immer mit negativen Konsequenzen verbunden ist, erst recht, wenn dabei Familien getrennt oder hier aufgebaute Existenzen zerstört werden..

Trotzdem bewegen wir uns erstmal weg von den Beamten, hin zu der geschützten Umgebung eines Experiments, dass David Glass mit willigen Versuchskaninchen Studenten durchführte.

Die Studenten erklärten sich dazu bereit, einem anderen Menschen schmerzhafte Elektroschocks zu geben und in der Folge konnte beobachtet werden, dass die Probanden ihr Opfer herabwürdigen.

Warum tun die sowas ?

Hier kommt die Theorie der kognitiven Dissonanz ins Spiel. Wie schon mal erwähnt, tendiert der Mensch dazu sich als anständiges und kluges Wesen zu sehen.

Selbst wenn man dazu angewiesen wird, bleibt das verabreichen von Elektroschocks moralisch höchst bedenklich und widerspricht dem Bild des “braven Bürgers”.

Dieser Widerspruch führt zu einer unangenehmen inneren Spannung - Dissonanz, die den eigentlichen Prozess in Gang setzt.

Unbewusst wird nach einer Legitimation dafür gesucht, es kann ja nicht sein, dass man als anständige Person einem anderen anständigen Menschen grundlos schadet.

Welche Möglichkeiten gibt es hier?

Entweder,

  1. man überzeugt sich selbst davon, dass man ein fieser Mensch ist und dann macht man das eben so,
  2. man überzeugt sich davon, dass das was man tut gar nicht so schlimm ist,
  3. man überzeugt sich selbst davon, dass der andere ein schlechter Mensch ist und es verdient hat so behandelt zu werden.

Wir haben ja schonmal gelernt, dass Möglichkeit 1 eigentlich keine ist, weil Sie mit einer Reihe von weiteren Dissonanzen einhergehen würde.

Möglichkeit 2 ist in dem Experiment mit den Elektroschocks auch keine wirkliche Alternative - wie soll man die Tat an sich herunterspielen? Sich einreden Stromschläge tun nicht weh oder der Typ ist bestimmt ein Masochist und steht auf sowas? Wohl eher nicht..

So wie es aussieht blieb in diesem Falle nur die Abwertung des Opfers übrig. Auffällig war dabei, dass die Abwertung mit dem Selbstwertgefühl der Probanden positiv korreliert war d.h. je höher der Selbstwert, desto mehr wurde das Opfer nieder gemacht. Oder wie der Meister sagt:

“Man betrachte die Ironie: Gerade weil ich mich für einen so netten Menschen halte, muß ich mich, wenn ich Ihnen Schmerzen zufüge, davon überzeugen, daß sie ein Schuft sind. Anders gesagt, weil so nette Menschn wie ich nicht irgendwelchen unschuldigen Menschen weh tun, müssen sie alle Gemeinheiten verdiehnt haben, die ich Ihnen zugefügt habe.” (Aronson 1994, S. 227)

Aronson selbst vermutet, dass dieses Phänomen auch bei Soldaten , dieim Krieg mit zivilen Opfern konfrontiert werden eine Rolle spielt.

Im Anschluss an den Vietnam-Krieg sagten die Psychiater von Leutnant Calley vor dem Kriegsgericht aus, er habe

“das vietnamesische Volk mehr und mehr als Untermenschen betrachtet” (ebd. S.228)

Natürlich kann es tausende andere Gründe dafür gegeben haben, aber ich denke der vorgestellte Mechanismus liefert eine Plausible These dafür wie es dazu gekommen sein könnte.

Das gefährliche daran ist, dass wenn man erstmal anfängt eine bestimmte Gruppe von Menschen per se abzuwerten, sich über sie lustig zu machen und sie nicht mehr als Menschen zu sehen, dass gleichzeitig die Hemmschwelle sinkt Ihnen etwas “anzutun”.

 

Und da wären wir wieder bei den Beamten (wobei ich hier besser noch einmal ausdrücklich betonen möchte das es hier um den Mechanismus geht, bevor jemand auf die Idee kommt mich abzumahnen weil ich Ihn mit Kriegsverbrechern verglichen habe…)

 

Das hier die Hemmschwelle mittlerweile schon sehr niedrig sein muss, erscheint mir obsolet. Vielleicht sollte denen mal jemand die Brille aufsetzen, damit die mal wieder klar sehen und nicht vor lauter Selbstreferentialität, weiterhin der Meinung sind “nix böses zu tun” - denn wir sind ja alle anständige Menschen…

Quelle: Aronson, E. (1994),Sozialpsychologie: menschliches Verhalten und gesellschaftlicher Einfluß, Heidelberg [u.a.].

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23rd September 2007

Exorzismus und Schwulenheilung als alternative Therapie?

Der SpOn Artikel über den geplanten Fachkongress “Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie” in Graz hat mich irgendwie nachdenklich gemacht und das aus zwei Gründen.

Da wäre zunächst einmal der Workshop

“Gibt es Besessenheit jenseits der Psychose?”

dessen Zusammenfassung Spiegel Online wie folgt wiedergibt:

Spreche ein Patient nicht auf Therapie an, könne dies “ein Hinweis auf das Vorliegen einer übernatürlichen Ursache” sein [..] “Wenn man dagegen die Berichte in den Evangelien und Lehre der Kirche hernimmt, so können diese Symptome als dämonische Angriffe auf einzelne Menschen erkannt werden.”

Dass, was verdächtig nach Hollywood klingt ist noch immer fester Bestandteil des Programms.

Natürlich kamen bei mir zunächst Assoziationen in Richtung Constantine und der Exorzist auf aber beim genaueren Nachdenken ist diese interdisziplinäre “Zusammenarbeit” gar nicht so absurd.

Betrachtet man “Besessenheit” als psychische Störung und Exorzismus als Gespräch mit einem Geistlichen,mit abschliessendem Gebet und der Lesung von Psalmen, dann kann dieser Vorgang durchaus als “Seelsorge” im Sinne eines psychologischen Gespräches interpretiert werden.

Auch wenn die Katholische Kirche strikt zwischen Besessenheit und Geisteskrankheit unterscheidet, bin ich der Meinung, dass die Grenze hier schwimmend bis nicht existent ist und ein Psychologe in den meisten Fällen mehr ausrichten kann.

Natürlich ist das nicht so spektakulär, wie ein Keanu Reeves, der mit einem Dämonen kämpft aber fraglich sowieso ob es Dämonen überhaupt gibt und wenn ja, wie habe ich mir das vorzustellen?

Findet das nur auf der Metaebene statt oder hat es physische Auswirkungen - zufällig ein Theologe anwesend, der mir das mal erklären kann?

Ich denke der Pudels Kern liegt hier in dem Satz “Es hilft woran man glaubt”.

Das eigentliche Übel des Kongresses war allerdings ein Referent, der über die Heilung von Homosexualität sprechen wollte.

 

Markus Hoffmann, ehemals Leiter von Wüstenstrom, einer Gruppe, die Homosexuelle via Konversationstherapie zu “gesunden ” Heterosexuellen machen wil, sagte die Teilnahme schliesslich wegen der

“Emotionalisierung und Ideologisierung der Debatte” [.. ab ..] “da ihm eine geordnete wissenschaftliche Diskussion nicht mehr möglich erschien”.

Eine wissenschaftliche Diskussion?

Betrachten wir die Idiotiediologie der Schwulenheilung doch mal genauer.

Kerngedanke ist, dass es sich bei Homosexualität um eine Krankheit handelt, eine These die glücklicherweise schon vor Jahren aus den “diagnostischen Manualen europäischer und US-amerikanischer Psychiater” gestrichen wurde.

Des weitern werden die damit verbundenen “Therapieansätze” (schon bei dem Gedanken daran, dass es sowas tatsächlich gibt empfinde ich einen latenten Brechreiz) von der WHO als potentiell gefährlich eingestuft.

Meiner Ansicht nach ist die Bezeichnung “wissenschaftlich” für einen deratigen Workshop damit absurd und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da.

Frau Dr. Valeria Hink hat die Sichtweise und das Treiben von Wüstenstrom auf Wissenschaftlichkeit analysiert eine Zusammenfassung der “Absurdität der Veränderungstherapie” findet Ihr bei gaynial.net

 

Noch einmal - Schwulenheilung als Wissenschaft oder als Religion?

 

Ist der Gedanke, Homosexualität wäre eine Krankheit nicht selbst der Ausdruck einer psychischen Störung?

 

UPDATE

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei Christof Wagner entschuldigen, dessen Namen ich im Eifer des Gefechts mit dem der “Gegenseite” verwechselt habe.

Wie falsch dieser Fehler war wird deutlich, wenn man bedenkt, dass er zusammen mit einigen Mitstreitern dafür gesorgt hat, dass eben jener Referent nicht auf dem Kongress auftritt, er selbst auf hohem wissenschaftlichen und psychotherapeutischen Niveau über Homo- und Bisexualität aufklärt und gegen Diskriminierung kämpft.

Für empfehlenswert halte ich auch seinen Artikel über die Konversionstherapie.

 

Herr Wagner es tut mir wirklich sehr leid und ich möchte mich für die Nachsicht und vor allem auch dafür bedanken, dass Sie sich so aktiv gegen die Diskriminierung einsetzen!

 

 

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3rd September 2007

Die sind doch nicht ganz schussecht

Ok, wie ich merke habe ich vor lauter Aufregung und Reisefieber verpasst was da so gerade in Sachen Waffengesetz vor sich ging..

SpOn schreibt was von einer rein sachlichen Agumentation

“Die Altersgrenze von 21 Jahren habe keinen “messbaren Sicherheitsgewinn” gebracht”

Was bitte ist an so einer Arguemtation sachlich, wenn es noch nichtmal die allseits beliebten zurechtinterpretierten Statistiken gibt um diese Aussage zu belegen?

Ist das nicht viel mehr ein subjektiver Eindruck?

Ich pesönlich kann zwar nicht behaupten, das ich mich seitdem sicherer fühle, aber ich kann mit Sicherheit sagen, das allein dieser Vorschlag an sich mit zutiefst verunsichert.
Allein der Gedanke, dass ein Politiker, der eigentlich das Grundgesetz schützen sollte, schon wieder mit Vorschlägen um sich schmeisst, die im worst case auch als Beihilfe gegen GG Artikel 2.2 gelten könnten, löst bei mir nur kopfschütteln aus.
Ach und gleichzeitig wiederspricht es sich damit auch noch sich selbst - oder wie passt eine Senkung der Altersgrenze bitte zum Anti-Terrorkampf?

Meiner Bescheidenen Meinung nach sollten nicht nur Menschen zwischen 21 und 25 ein psychologisches Gutachen vorweisen müssen, sondern jeder, der eine Waffe besitzt.
Oder kann mir iegndwer garantieren dass dieser eine Tag zwischen 25 und 26 einen Menschen von Grund auf ändert?

Glücklicherweise wurde dieser Vorschlag genauso schnell wieder zurückgenommen, wie er einmal quer durch die Republik geschossen ist.

Überhaupt, wenn ich mir die Schützenfeste in meinem Heimatdorf so ansehe - wer von den Herren ist da eigentlich wirklich wegen dem Sport und wie viele nutzen nur die wunderbare Legitimation zu saufen?

Nun mal ganz ehrlich - also wozu das Ganze überhaupt?

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24th August 2007

Wo wir gerad beim Thema sind - ich bin gegen Nazis

Ich spare mir den Text, das warum sollte bei jedem klar denkenden Menschen obsolet sein!

Stattdessen eine meiner Hymnen aus Jugendzeiten

(könnte evtl jemand mal ein gutes Video zu diesem Lied machen, bitte ?)

 

 

Und das doppelt kopfnicken provozierende Banner vom punk

 

Gegen Nazis und Dummheit im Amt

 

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24th August 2007

Die Ideotie der Masse - Mügeln feat. Social Support-Paradigma

Allein die Tatsache, das Menschen von einer grölenden Menge durch die Stadt gejagt werden, ist vollkommen unabhängig von Hautfarbe, Staatsbürgerschaft und Religion, schlichtweg ein Zeichen dafür wie rückständig und beschränkt die involvierten Gemüter sind.

Der Fall Mügeln hat mich erschrocken, nicht nur als Fall von strunzdummer, rechter Gewalt, sondern mehr aufgrund der Reaktion der Einwohner, sowohl in der besagte Nacht, als auch im nachhinein.
Die Verleumdung rechter Tendenzen, das Abwiegeln, die “mein Name ist Hase” Reaktionen - ist es nur die Angst selbst Opfer zu werden oder in der Gemeinde an Ansehen zu verlieren?

Über die Frage -ob Nazis absolut daneben sind oder nicht müssen wir hier nicht mehr diskutieren, das Verhalten des sogenannten “Dorfpöbels” soll hier der Schwerpunkt sein.

Dafür nehme ich Euch mal wieder auf einen kleinen Exkurs mit - das Social Support Paradigma, durch Leon Festinger beim Namen genannt, liefert eine sehr schöne Erklärung für Massenphänomene.

Das „social support“-Paradigma

Festinger (1978) postuliert, dass zwischenmenschliche Interaktion untrennbar mit den Mechanismen der kognitiven Dissonanz verbunden ist (S. 177ff.).

Diese Annahme wird mit der Tatsache begründet, dass individuelles Verhalten durch interpersonelle Interaktion und Kommunikation beeinflusst wird. Der Austausch dissonanter und/oder konsonanter Einstellungen und Informationen, kann dabei Dissonanz initiieren, verstärken oder reduzieren.

Beispielsweise erlebt ein Individuum Dissonanz wenn ein anderes Gruppenmitglied einen der eigenen Meinung widersprechenden Standpunkt vertritt.
Die Stärke der Dissonanz, aufgrund einer Meinungsverschiedenheit im sozialen Kontext, ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Neben der Menge der kognitiven Elemente, die mit der eigenen Meinung verbunden
sind, müssen auch die Kognitionen, die durch die Interaktion mit der sozialen Gruppe relevant werden, in die Betrachtung einbezogen werden.
Dabei ist die Menge der dissonanten Elemente, die die eigene Meinung betreffen, determiniert von der Wichtigkeit der dissonanten Kognitionen, der Möglichkeit die eigene Meinung objektiv zu bestätigen und von der Anzahl der konsonanten Beziehungen der betrachteten Meinung zu dem kognitiven Gesamtsystem.
Die Menge der dissonanten Kognitionen aus dem sozialen Kontext wird bestimmt durch die Anzahl von Individuen innerhalb der Gruppe, die der eigenen Meinung widersprechen, von der Relevanz und der Attraktivität, die das Individuum dem Meinungsgegner und der Gruppe beimisst und von
dem Grad der Meinungsverschiedenheit.
Dissonanzreduktion basiert auch im Falle der Dissonanz aufgrund sozialer Prozesse auf den bekannten Reduktionsmechanismen, der Addition von konsonanten, der Subtraktion von dissonanten oder der Substitution dissonanter durch konsonante Kognitionen.
Soziale Interaktion ist immer mit einem Austausch von Informationen verbunden. Durch ein Gespräch mit Individuen, die die eigene Meinung teilen, kann der Anteil konsonanter Kognitionen erhöht werden, während
Individuen mit konträrer Meinung, die Dissonanz noch verstärken.

Analog zum Mechanismus der selektiven Informationsaufnahme (vgl. hier und hier), kann deshalb unterstellt werden, dass eine Auswahl der Interaktionspartner, zwecks Dissonanzreduktion, stattfindet. (Die Beteiligten bleiben unter sich, bestärken sich gegenseitig)
Des Weiteren kann das Individuum seine Meinung zugunsten der Gegenposition ändern oder umgekehrt versuchen das widersprechende Individuum von der eigenen Meinung zu überzeugen (Darstellung gegenüber der Presse).
Eine weitere Möglichkeit besteht darin die andere Person abzuwerten oder von sich selbst zu differenzieren, indem entweder Reliabilität und Kompetenz der Person selbst angezweifelt werden oder ein anderer sach- und
fachlicher Hintergrund unterstellt wird. (Z.B. die Unterstellung, dass die Inder angefangen haben)
Festinger selbst hat in Untersuchungen nachgewiesen, dass Dissonanzreduktion innerhalb von stabilen Gruppen dazu führt, dass die Meinungen innerhalb der Gruppe angeglichen werden.
Massenphänomene werden demnach durch eine kollektive Dissonanzreduktion erklärt. Stehen beispielsweise viele Menschen, bei denen eine verbreitete Überzeugung widerlegt wurde, in Kontakt, dann führt die daraus resultierende Dissonanz nicht zu einer Aufgabe der Überzeugung, sondern zu einer Verfestigung dieser.

Versuchen die Mitglieder so einer Gruppe zusätzlich außenstehende Personen von Ihrer
Meinung zu überzeugen, dann kann dieser Mechanismus einen
Erklärungsansatz für das, was in Mügeln gerade passiert darstellen, aber auch für religiöse Bewegungen eine Erklärung liefern . (vgl. ausführlich Festinger, 1978, S. 228-252)

Quelle: Festinger, Leon (1978): Theorie der kognitiven Dissonanz, Bern [u.a.].

Abschließend schick ich Euch jetzt noch rüber zum pantoffelpunk, bei dem Dieter Petereit einen sehr schönen Artikel über die potentiellen Betrachtungsweisen der Sachlage und den damit verbundenen Konsequenzen verfasst hat.

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3rd August 2007

Zukunftsvision ?

Wissen Sie ganz genau was in den Köpfen ihrer Mitmenschen vorgeht?

Was ist gespielt und was ist echt, was ist Wunschdenken und was verbirgt sich hinter der Fassade? Können Sie einem Menschen alle Wesenszüge ansehen?

Manchmal lebt man jahrelang mit einer Person zusammen, meint sie zu kennen und plötzlich kommen Seiten der Persönlichkeit zum Vorschein mit denen man niemals gerechnet hat.

Schützen Sie sich davor

man weiß nie

Der erste Service der sicherstellt, dass sie sich nicht auf einen Psychopaten einlassen. Einfach und bequem den Online-Auftrag erteilen und wir kümmern uns drum. 

Wer kann uns schon garantieren, dass niemals Daten in die falschen Hände gelangen?  

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