13th July 2009

Die (un)beschwerte Leichtigkeit des Seins - oder was kann ich noch bloggen

Als ich damals angefangen habe zu bloggen kannte mich niemand in der weiten Welt des Internets.
Ich war eine einfache Studentin, die gerade an Ihrer Diplomarbeit arbeitete und einfach nur neugierig und interessiert am Internet war und gerne schreibt.
Gegen alle Wiederstände, die ich in meinem damaligen direkten Umfeld auslöste fing ich an zu bloggen - unter Pseudonym und war erstaunt wie schnell ich in der blogger-Gemeinde aufgenommen wurde.

Spaß am Schreiben und die Dynamik mit der sich diese Online Welt bewegt zog mich schnell in den Bann. Ich schrieb unbekümmert und frei nach Schnauze meine Meinung und lernte schnell diese zu verteidigen.
Ich konnte einfach so sein wie ich bin, mit allen Höhen und Tiefen ob emotional, sachlich, albern, belehrend oder todernst - ich wurde einfach so akzeptiert wie ich bin - aus der heutigen Perspektive muss ich gestehen, das ich das vorher im “realen Leben” nicht so erlebt bzw nicht so wahr genommen habe. Vielleicht klingt es absurd aber dieses virtuelle Erleben hat mich stark gemacht und ich habe es nach und nach in die reale Welt übertragen - was nicht jedem passte, aber das ist eine andere Geschichte..

Schnell entwickelten sich virtuelle “Freundschaften”, die sich teilweise auch ins reale Leben übertrugen und noch bis heute anhalten. Darunter sind liebe Menschen, die einen maßgeblichen Einfluss auf meinen Lebenslauf hatten, wie

  • derjenige, der mir damals den letzen Schubs zu bloggen gegeben hat (ich weiß er will lieber ungenannt bleiben),
  • Cem, der mich damals für das wordcamp eingesetzt hat & damit entscheidende Veränderungen initiert hat
  • Christian, der mit mir nicht nur Projekte wie das artcamp aus dem Boden gestampft hat sondern auch im letzten Jahr, dass besonders turbulent war immer auf meine Chinchillas aufgepasst hat
  • derjenige, der ein ganz besonderer Mensch in meinem Leben ist & mich beim “wachsen” unterstützt
  • noch viele andere mehr, die hoffentlich nicht böse sind wenn ich sie hier nun nicht einzelnd nenne..

Mit dem Moment als ich anfing mich auch offline auf Veranstaltungen rumzutreiben und immer mehr Menschen zu dem Pseudonym und einen Namen kannten wurde es Stück für Stück schwerer die Leichtigkeit beim bloggen beizubehalten. Plötzlich war mein Name untrennbar mit meinem Pseudonym verbunden und dies nicht nur offline sondern auch in google.
Seitdem ist es kompliziert geworden, denn ich habe ein Talent dafür Dinge doppel- und dreifachdeutig zu schreiben und ausserdem ist jeder blogpost eine Momentaufnahme, die auf keinen Fall repräsentativ für den ganzen Menschen ist, der ich bin. Plötzlich war es da, dass Problem, was andere von mir denken die mich lesen aber nicht kennen.

Ich stehe nach wie vor zu dem was ich geschrieben habe - keine Frage - und als ich neulich meine alten blogeinträge gelesen habe lag ich teilweise unter dem Tisch vor lachen. Unabhängig davon ist es mittlerweile so, dass ich 3 mal überlege was ich über meine Gedanken und Gefühle schreibe und mich dann meistens doch entscheide es zu lassen.me

Nun frage ich mich - ist das übertrieben? Darf / kann man nicht mehr so menschlich sein wenn man “in der Öffentlichkeit” steht als wenn man undercover ist? Sollte man das Herz aussen vor lassen und nur noch mit dem Kopf bloggen?
Meine Artikel hatten immer einen emotionalen Touch, was einfach daran liegt, dass ich ein sehr emotionaler Mensch bin und Themen mit denen ich mich beschäftige nicht nur mit der rechten sondern auch mit der linken Gehirnhälte betrachte. Ist es unprofessionell so zu schreiben bzw muss es hier, auf meinem privaten blog 100% professionell sein?
Muss ich mir wirklich jedesmal Gedanken darüber machen wie ein Mensch der mich nicht kennt einen Artikel von mir interpretiert, in dem ich vielleicht auch mal traurig oder wütend bin?

Oder mache ich mir seit Monaten viel zu viele Gedanken darüber und sollte einfach wieder anfangen zu schreiben - wie früher, unbeschwert und frei nach Schnauze?

posted in Selbstgespräche, tiefe Einblicke | 9 Comments

20th December 2008

Mein neues, neues MacBook ist da :)

Haben wollte ich ein MacBook schon vor knapp 4 Jahren, nur damals ist, primär aus Kostengründen, dann doch die Entscheidung auf mein kleines, buntes Notebook gefallen.


Foto von Timo

Leider hat dieses seit ein paar Wochen immer wieder Probleme gemacht - zuerst ging das Display nicht mehr (Kabelbruch), dann streikte der Akku und die Festplatte machte auch immer wieder seltsame Kapriolen -also stand ich wieder vor der Entscheidung - Mac oder PC ?

Im letzten Jahr hatte ich oft genug die Gelegenheit mit Mac zu arbeiten und immer wieder das Erlebnis - verdammt, das geht irgendwie alles einfacher und schöner und überhaupt. Was mir nicht gefallen hat war, dass es nur das MacBook Pro in Alu gab, welches mir zu groß war. Dieses Problem hat sich mit der neuen Generation MacBooks nun ja erledigt und deswegen brauchte ich auch nur noch einen kleinen Schubs in die richtige Richtung um mich im EduStore der Fernuni Hagen einzuloggen und mir endlich diesen Wunsch zu erfüllen.

Und gestern abend endlich konnte ich das Paket von UPS aufmachen, ganz vorsichtig, fast erfürchtig ;)

Erster Eindruck - verdammt solide verarbeitet und mit eingebauten Spiegel aka. glossy Display. Ist aber gar nicht so schlimm wie ich befürchtet habe, denn der super Kontrast macht alles wieder wett.

Der erste Schritt nach dem Starten ist dann erstmal die Aktivierung, weswegen man sich in WLAN Reichweite befinden muss. Ich kammir vor wie ein kleines Kind an Weihnachten, es war alles so furchtbar aufregend ;)

Nach einer Minute Willkommensgrüßen in den unterschiedlichsten Sprachen

ist man dann endlich drin und kann loslegen oder besser gesagt rumspielen, z.B. mit der Kamera (siehe unten)

Ich gebe zu - anfänglich ist alles ein wenig gewöhnungsbedürftig, so viele neue Shortcuts und wo verdammt finde ich X oder Y. Gut ist es für die Anfangszeit jemanden zu haben, der einem zur Seite steht, damit man nicht gleich entmutigt die Flinte ins Korn wirft.

Nun heisst es aber erstmal eine Menge lernen und nicht zu oft “Apfel + Q” zu drücken ;) (wobei es auf den neuen MacBooks auch gar keine Taste mit Apfel drauf mehr gibt..bug or feature?) Wenn jemand noch gute Apps für den Mac kennt - immer her damit!

Ach, und hier ist das gute Stück und die SpielFotos gleich dazu ;)


posted in Selbstgespräche, nur so, tiefe Einblicke | 2 Comments

30th November 2008

2 Stöckchen über mich und mein Leben

Ja, ja ich und meine chaotisches Leben - ich denke das letzte jahr war ein Paradebeispiel dafür ;)

Da Jan mich nun mit einem Stöckchen beworfen hat und ich gleichzeitig beim MC eines gefunden habe, das gut dazu passt, packe ich beide in einen Post.

Mein Leben, mein Stil und ich

  • clothes
    Am liebsten schwarz oder knallbunt. Ich liebe individuelle Sachen, habe früher meine Klamotten zu grossen Teilen selbst geschneidert (Kleidergröße 32/34 bei 1,80m war damals noch inkompatibel zum mainstream, was sich ja leider geändert hat) und schrecke auch heute nicht davor zurück irgendwelche Zierränder oder Einsätze irgenwo ran zu nähen, mit Stoffmalfarbe rumzuspielen oder in kleinen Boutiquen nach irgendwas absurden zu suchen. Dazu bin ich Sparfuchs, ich brauche keine grossen Labels aber wenn ich was schönes finde, dann gebe ich doch mal mehr aus.
  • furniture
    Ich würe sagen 70% Ikea plus viel selbstverziert und eine grosse Menge an asiatischem Deko-Einfluss, ausserdem ist es noch ziemlich leer, weil ich in den letzten 8 Monaten irgendwie nicht dazu gekommen bin mich viel um die Einrichtung zu kümmern.Ein paar Highlights - im Flur steht ansatt einer Gaderobe ein selbst entworfener Chinchillakäfig von 2m Höhe, der perfekt zu dem Laminat passt,seit dem barcamp Hamburg 2 hängt dort ein Poster mit dem barcamp Logo über der Tür, mein Schreibtisch ist eine Collage von 1,6m x 60cm aus Augen und schönen Bildern, in der Küche steht ein klavierlack-schwarzer Kühlschrank vor einer quietschgrünen Wand und im Schlafzimmer ein 3Türiger Schrank mit schwebenden Spiegeltüren. Was ich total vermisse ist mein Wasserbett, aber ein neues steht für das nächste Jahr auf der Liste.
  • sweets
    Eiscreme, Eiscreme, Eiscreme - im Sommer habe ich kein Problem damit mich einen ganzen Tag nur von Eis zu ernähren. Am allerliebsten Ben & Jerrys aber ich lasse mich auch von Walnuss Eis und Cremissimo verführen. Ach ja und Bounty dark
  • city
    Selbstverständlich Hamburg!! Daneben London, Berlin und vielleicht noch Barcelona.
  • drink
    coke zero, red bull sugarfree, Aloha Mango, Rooibusch Tee, Vanille Haselnuss Kaffee von sonntagmorgen , Cocktails, V+Cappuchino.
  • music
    Gerne Elektro mit treibendem Beat, Hip Hop von Klassikern bis zu einigen pop-hip hop Kreuzungen von heute, für melancholischere Momente “the Verve” oder Snow Patrol und im stillen Kämmerlein auch mal Marilyn Manson. Aber guckt einfach mal hier

  • TV
    Ich besitze keinen Fernseher - echt nicht - und auch kein Radio - das Netz hat bei mir biedes ersetzt. Bei Serien bevorzuge ich eh das original aus den USA oder GB, weil die deutschen Übersetzungen nach wie vor viel zu lieblos sind und dabei einiges verloren geht.
  • movie
    Hmm, schwer - also ich mag intelligente Filme, die zum nachdenken anregen (z.B. Alfie) aber auch mal völligen Schwachsinn, wie Bill & Ted. Ich muss gestehen ich habe eine Schwäche für Filme mit Keanu Reeves und Jude Law ;)
  • workout
    Ganz böses Thema, in den letzten 8 Monaten gar nichts, davor 3Mal die Woche etwa 1 Stunde Cardio + Sitzups jeden morgen. Ja ich weiß man sieht das und vielen gefällt es so aber ich habe mir fest vorgenommen zu Beginn von 2009 wieder auf mein altes Sport Pensum zu kommen oder zumindest auf 2/3tel, denn so unfit wie jetzt war ich seit einem Jahrzehnt nicht mehr.

So das war das erste Stöckchen und das 2. folgt im nächsten Blöckchen (das klingt echt bescheuert ;) )

acht tiefe Einblicke hinter die Kulissen

  1. Eigentlich bin ich Vegetarier aber da es hin und wieder keine andere Möglichkeit gibt (Mc Donalds, Frau will ja nicht immer nur Eis essen..) oder ich die Menschen sonst zur Verzweiflung bringe, wenn sie was schönes für mich kochen wollen, mache ich für Huhn eine Ausnahme.
  2. Meine Eltern sind Gärtner- und Floristmeister, bei mir geht aber so ziemlich jede Pflanze ein, die nicht aus Plastik ist oder nur alle 3 Wochen Wasser braucht.
  3. Als Kind habe ich mal versucht unseren Kater zu waschen - der sprang dann komplett mit blauem Duschgel eingeseift aus der Badewanne und meine Eltern haben ihn die nächsten 2 Tage nicht einfangen können.
  4. Ich trinke viel zu viel Reb Bull Sugarfree und ich mag das Zeug
  5. Insgeheim bin ich Laienpsychologin und analysiere ständig die Menschen um mich herum - mir bringt es Spaß, ich verstehe die Menschen besser und weiß oft mehr als andere denken ;)
  6. Ich war seit April nicht mehr beim Sport und werde mir deswegen zu Sylvester zum 1.Mal einen guten Vorsatz setzen.
  7. Ich habe nur deswegen keinen Schuh Fetisch, weil ich so grosse Füße habe.
  8. Bevor ich mir etwas kaufe, das nicht 100% durch meine “gefällt es mir, brauche ich das und ist es mir nicht doch zu teuer Prüfung” gekommen ist, laufe ich lieber 2 Wochen lang regelmäßig in das entsprechende Geschäft um es mir dann doch nicht zu kaufen.

So, das war es an Einblicken in mein Leben - ich werfen ein Stöckchen nach Wahl weiter an Nils (ja ich weiß Du magst das besonders ;) ), Ivy (allein shon weil ich mich auf die Antworten freue) und an die liebe Ute.

Euch allen einen schönen ersten Advent :)

posted in Herdentier, Selbstgespräche, nur so, tiefe Einblicke | 4 Comments

12th April 2008

On the road again - Hamburg - Cologne - London and back

Ja ja ich weiß mein blog verkommt zur Zeit mehr oder weniger zu einer Art Tagebuch, aber zur Zeit bin ich wirklich relativ viel unterwegs und ich muss sagen es bringt mir sehr viel Spaß.

 

Am Mittwoch hatte ich meinen ersten Urlaubstag, der gleichzeitig der Auftakt in meine ersten richtigen Urlaub seit 2004 war - vielleicht sollte ich dazu sagen wie ich Urlaub definiere - für mich ist Urlaub wirklich nur dann gegeben wenn ich nicht zuhause bin, es mehr als ein verlängertes Wochenende ist und ich etwas besonderes erlebe - in diesem Falle sind alle Kriterien erfüllt - ich habe eine Woche, fliege nach London und freue mich gerade riesig darauf :)

 

 

Die erste Etappe führte mich nach Köln - 4std Zugfahrt und davon die erste Stunde auf dem Fußboden zwischen den Abteilen da der Zug völlig überfüllt war.

Danach kam ein komischer Vogel als Sitznachbar - zur Begrüßung sagte er - es wäre schön wenn wir uns unterhalten würden, müsse aber nicht sein.

Na ja obwohl ich gerade tief in meiner neon versunken war, fing er dann doch an zu reden und ich lernte einige Dinge über die Jungend von heute.

 

Er war 19 und erzählte fröhlich und ungefragt davon, dass seine 4 letzten Freundinnen ihn ja immer betrogen hätten, die letzte mit der er 4 Jahre zusammen war, gleich 30 mal, aber dafür hätte er sich ja gerächt indem er sich ihre 5 besten Freundinnen vorgenommen hätte- alles natürlich immer unter der Voraussetzung das beide Seiten ausreichend Alkohol konsumiert hätten, und er würde ja sowieso seit er 14 ist saufen, und heute kann ihn einen halbe Flasche Wodka gar nichts, würde er nicht mal merken und seine Freundin die trinkt eine Flasche Whiskey und macht dann noch fröhlich weiter.
Ähm ja, also wenn die Jugend heutzutage wirklich so aussieht dann bin ich froh selbige vor 10 Jahren erlebt zu haben, damals war eben alles ein bisschen besser anders ;)

 

 

In Köln angekommen habe ich mich dann erstmal verlaufen - statt 700m bin ich etwa 2km zu dem Hotel geirrt und muss sagen es gefällt mir sehr gut.

Das Albergo erinnert mich in Detail sehr an das Interconti, das etwa 3mal so teuer ist, nur die Zimmer sind kleiner und es gibt keinen Bettabdeckservice auf den ich aber auch gut verzichten kann.

Gleich geht es noch ein bisschen in die Stadt - ausser dem Interconti, dem Hardrock Cafe und der sonderbar habe ich bisher von Köln ja noch nicht viel gesehen.
Morgen früh um 5 muss ich am Flughafen sein und um 7 geht es dann nach London - oh man wie sehr ich mich drauf freue wieder in diese Stadt zu kommen - mein letztes mal war vor 6 Jahren und ich mag diese Stadt einfach, cosmopolitisch, bunt, offen, voller Inspiration.. noch 7std, dann geht es los..

 

 

Ähm ja, es gibt Dinge sollte man besser nicht tun, man weiß es und es passiert trotzdem.

Dazu gehört die Unart zu verschlafen und wenn man morgens aufwacht und merkt das es schon hell ist, dann weiß man augenblicklich - Du Depp hast es doch getan.

Mein chronischer Schlafmangel der letzten Wochen hat dazu geführt, dass ich meinen Wecker scheinbar kategorisch ignoriert habe - zum Glück gab es noch einen einigermaßen bezahlbaren Flug am Abend und soo schlimm ist Köln ja nun auch wieder nicht.

Auf jeden Fall habe ich wieder einiges für neue Rezensionen auf qype gesammelt, im XII Apostel habe ich eine sehr gute Pizza gegessen und das auch hier verfügbare WLAN intensiv genutzt (wackelig aber es geht), im Latina Loco lässt sich bei mexikanischem Essen auch gut Zeit verbringen und ein kleiner Einkaufsbummel durch die Innenstadt war ebenfalls erfolgreich.
So langsam geht es jetzt aber in Richtung Flughafen - ich will den Flug ja nicht verpassen ;)

 

 

6days later…

London mal ganz anders, ein bisschen Abseits des Mainstreams von Picadilly Circus und Buckingham Palace, die Nebenschauplätze, ergänzt von guten und bezahlbaren Restaurants, wunderschöne Momente, Schlüsselerlebnisse, Mistwetter und mein erstes Mal für Übergewicht zahlen müssen - der Koffer nicht ich - so könnte man eine micro-Zusammenfassung des ganzen Aufenthaltes beschreiben.

 

Oh man war das schön, ich sitze jetzt gerade wieder im ICE auf dem Weg zurück nach Hamburg und ich weiß schon jetzt das diese Zeit sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt hat und noch lang nachschwingen wird.

Der erste Vorteil von London wurde mir klar als ich um 1.00 Ortszeit in einem Tesco stand um Lebensmittel zu kaufen - 24std Öffnungszeiten, teilweise sogar über das gesamte Osterwochenende hinweg- traumhaft.

Ebenso toll - die Auswahl an Lebensmitteln bzw die Geschmacksvarianten, die es so in Deutschland nicht gibt - Toffee, Fudge, Mint, Almond Cola, richtig scharfer Ginger Ale, botanicly brewed limonade - whatever that means but it tastes great, Ciders, crisps und so vieles mehr… na ja sowas führt dann aber auch dazu das man mal eben so 30Pfund im tesco lässt und wie ein Packesel beladen nach hause schleicht ;)

 

 

Am nächsten Tag ging es dann natürlich in die Innenstadt, wenn ich schon mal in London bin dann will ich zumindest auch ein bisschen shoppen, in diesem Falle sucht man dann doch die typischen Jagdgebiete auf - vom Charing Cross zur Oxford Street,durch die Seitenstrasse und zum Anbruch der Dunkelheit dann nach Chinatown.

 

In den nächsten Tagen folgte ein Besuch von Canary Wharf, mit tollen Nachbildern der Docklands, die Ausstellung - Peacock and Pinstripes -, Covent Garden, Camdentown mit einem gemütlichen WLAN Nachmittag im Liberties etc. aber hier lasse ich einfach mal die Bilder sprechen.

 

Dann kam auch schon viel viel zu schnell der Dienstag, die Woche war vorbei und da die Reise zum Flughafen Stansted eine halbe Ewigkeit dauert hiess es um 14.30 Abfahrt für den 20.05 Flug nach Köln.
Auf dem Weg von der Victoria Station zum Flughafen kam dann noch einmal das komplette Sightseeing Programm - Tower Bridge, Tower of London, Buckingham Palace, London Eye, Big Ben - wenn Ihr also von Stanstedt fliegt und mit dem Bus hinfahrt könnt Ihr Euch die Tour vorher sparen.

 

 

Dann kam das besagte Übergepäck - ich habe es tatsächlich irgendwie geschafft knapp 10kg Lebensmittel und Kleidung in London zu kaufen - ok allein 4kg davon waren jeweils eine 2l Flasche Almond Cola und fiery Ginger Ale - mit etwa 12€ ein teurer Spass aber irgendwie war mir das die Sache auch Wert.

Sehr schön fand ich ja den orangenen Warnaufkleber der nun an meiner Tache prangerte.

heavy
In Köln angekommen gab es da ja noch ein kleines Hotel Problem, dass aber mit einem Anruf um 23.30 im Albergo bzw dem dazugehörigen Restaurant 12 Apostel gelöst wurde - Zimmer um Mitternacht? Kein Problem und dazu noch günstiger als die Jugendherberge ein paar Strassen weiter.
Heute morgen hiess es dann früh raus, wie früh es war fiel mir erst beim Blick auf die Kirchenuhr auf, denn irgendwie waren sowohl Notebook als auch mein Handy eine Stunde in der Zeit voraus und das paradoxe daran ist, wenn ich vergessen hätte die Zeit nach London wieder zurückzustellen dann wäre es eine Stunde früher gewesen als in Deutschland. ich habe keine Ahnung wie das passiert ist aber es hatte zumindest den Vorteil, dass ich meine 8.11 Zug noch bekommen habe und dementsprechend kurz nach 12 wieder in Hamburg bin - wieder zuhause aber die Sehnsucht im Herzen, eine melancholische Mischung aus Fernweh und der Erinnerung an all die wunderschönen Momente - diesmal dauert es keine 4 Jahre bis ich das wiederhole, da bin ich mir ganz sicher.

 

Gut soviel zu diesem Reisebericht, aber ich war zwischendurch aus fleissig und habe ein paar Beiträge angefangen, die wahrscheinlich interessanter sind als meine Reisen durch die Weltgeschichte - etwas zum Thema Beziehungen bzw darüber wie man das ganze mal auf einer ganz emotionslosen-kalkulatorischen Ebene betrachten kann, dann einen Artikel aus meiner Anti-Pro-Ana Reihe und noch einiges mehr, lasst Euch einfach mal überraschen.

posted in On the road, Selbstgespräche, tiefe Einblicke | 3 Comments

12th March 2008

Dynamite Deluxe live in Hamburg

Ach ja die guten alten Jugendzeiten, daran erinnert mich die Musik von Dynamite Deluxe, bestehend aus Tropf, DJ Dynamite und Samy Deluxe und als ich hörte dass sich die 3 für ein neues Album zusammen getan und auch noch eine Tour in Planung haben musste ich natürlich Karten dafür haben.

Ich erwischte die letzte Show der Tour am 5.3.08 in Hamburg und es war wie immer restlos ausverkauft.

Das erste was ich feststellt, war allerdings - sch*** bist Du alt gewortden, dann damals als ich auf dem ersten Konzert war gehörte ich zu der Masse, heute allerdings zu den älteren Semestern, denn das Durchschnittsalter lag bei gefühlten 17 Jahren.

 

Pah, aber auch wir wissen noch wie man Party macht und da ich diesmal auch in der Menge stand konnte ich ganz nach belieben mit der Menge abgehen ;)

Wie immer war die Stimmung insbesondere bei den alten Songs am kochen.

Ein ganz besonderes Erlebniss war allerdings die Fusion aus “the Prodigy” und “Samy Deluxe” - seht am besten mal selbst.

 

 

Unglaublich teilweise das Tempo und ich hätte nie gedacht, das ich jemals diese beiden meiner favorisierten Bands zusammen höre.

Es war einfach ein fantastischer Abend - in jeglicher Hinsicht. Vielen Dank an alle Beteiligten, jederzeit gern wieder!

posted in On the road, tiefe Einblicke | 1 Comment

5th March 2008

zen is calm in the chaos

 Die ersten Monate in 2008 waren für mich wirklich eine Zeit von Wechsel und Umbruch und Veränderung und Weiterentwicklung, wie ich es seit Jahren, wenn nicht sogar seit einem Jahrzehnt nicht mehr erlebt habe.

Teilweise hatte ich das Gefühl mein Leben stellt sich total auf den Kopf, schüttelt alles ab was nicht mehr zu mir passt und dreht sich wieder in die waagerechte, mit einer ganz neuen Basis voller Möglichkeiten und Optionen.

Von guten Freunden und meiner Familie höre ich immer wieder das ich mich sehr zum positiven gewandelt habe - Kommentare wie ” Du bist richtig aufgeblüht” “Du bist wieder Du selbst” “es ist so schön Dich so befreit lachen zu hören” ” Du hast eine völlig andere Ausstrahlung” gehen natürlich runter wie Öl  :)

Trotz allem muss ich doch deutliche sagen , dass vorher nicht alles schlecht war, sondern es einfach nicht mehr der richtige Rahmen, weil ich schon im letzten Jahr so riesige persönliche Sprünge gemacht habe.

So eine Erkenntnis tut weh, so weh, dass man sie eine ganze Weile verdrängt, nicht wahrhaben will oder immer und immer wieder versucht etwas zu tun aber ohne sein Gesicht oder seinen Status zu verlieren.

Aber das war zumindest in der Zeit als ich noch Hoffnung hatte unmöglich, aber wenn die Hoffnung und das Vertrauen erst einmal weg ist, gibt es nur eine ehrliche Konsequenz - zu gehen.

Auch wenn der Finale Knall alles andere als die feine englische Art war, so kann man an dieser Stelle wohl die Volksweissheit - lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende -  einsetzen.

Ein sauberer Schnitt sorgt dafür, das alle beteiligten schneller Ruhe finden und sich neu orientieren können, ein neuer Start und jeder ist selbst dafür verantwortlich was er daraus macht.

 

Ich für meinen Teil glaube ich habe das ganz gut hinbekommen, nach dem Sturm bin ich wieder ”die Ruhe im Chaos”, fühle mich so gut wie lange nicht mehr und spüre trotz oftmals kurzer Nächte eine wahnsinnige Energie in mir, für die ich nur noch eine passende Herausforderung brauche um voll durchzustarten.

Zunächst jedoch liegt das Projekt Umzug vor mir, vorraussichtlich ab dem 15 bis zum 18. und wer ein bisschen beim tragen / streichen oder Laminat verlegen helfen kann und möchte ist herzlich eingeladen, ich kann jede Hand gebrauchen.

Freiwillige?

posted in Selbstgespräche, tiefe Einblicke | 2 Comments

10th February 2008

Mildende Umstände

Auf selbige muss ich gerade einmal plädieren denn die letzten Tage waren etwas chaotisch.

Quasi ein kompletter Umschwung in meinem Privatleben mit allen Konsequenzen aber keine Sorge es geht mir gut.

Es ist schön zu merken das in solchen Situationen alle für mich da sind - Freunde wie Familie und an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Euch alle.

Ich brauche wahrscheinlich noch ein paar Tage bis ich hier wieder so präsent sein kann wie ich es gerne möchte und an Ideen und angefangenen postings mangelt es mir nicht - also noch ein kleines bisschen Gedult, dann gilt auch hier wieder

zen is calm in the chaos

posted in Selbstgespräche, tiefe Einblicke | 4 Comments

9th February 2008

state of mind

posted in tiefe Einblicke | 0 Comments

6th February 2008

break the night with colour

Zur Zeit ist alles ein bisschen turbulent, ich habe den Hafen verlassen und befinde mich gefühlt auf hoher See.

Man wird nachdenklich, hätte alles anders sein können? Alles ist möglich aber es ist nunmal wie es ist und daran ändern keine hätte wäre wenn Grübelei etwas. Manche Dinge würde ich am liebsten nicht wissen, denn sie machen mich traurig weil die Einsicht wie immer zu spät kommt..

Auch wenn es nicht immer so scheint ich weiß was ich tue, bin mir über die Konsequenzen im klaren auch wenn ich manchmal damit kalkuliere das es seine Zeit braucht um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Was vielleicht noch ein bisschen paradoxer klingt - mir geht es gut

posted in tiefe Einblicke | 4 Comments

23rd January 2008

Chinese Dragon

Ivy, einmal ganz nach Deinem Wunsch - hoffe es gefällt der Dame

Das Original nur mit zen Signatur ;)

Kalligraphie - gemalt mit einem Bambus Pinsel und chinesischer Tusche

posted in tiefe Einblicke | 1 Comment

9th January 2008

Der Himmel ist blau und der Rest Deines Lebens wird schön

Kennt Ihr dieses Gefühl?

Völlig unvermittelt und ohne konkreten Grund fühlt man sich plötzlich einfach wohl, alles scheint für den Augenblick ganz leicht, der Horizont ist unendlich weit, die Möglichkeiten scheinen Vielfältig wie Sterne am Himmelszelt, Probleme und Sorgen sind ganz weit weg, man weiß nicht ob man vor unerwartetem Glücksgefühl weinen oder lachen soll.

Natürliches LSD - Endorphine und Serotonin im Überfluss, einfach ein Moment den fest halten muss für Zeiten in denen der Himmel wieder voller Wolken hängt…

 

Ich finde die Ärzte haben diese Stimmung wundervoll in Worte gefasst - Himmelblau

 

posted in Selbstgespräche, nur so, tiefe Einblicke | 5 Comments

6th January 2008

Was macht einen Freund aus?

Ein Freund ist ein Mensch bei dem ich ganz genau weißt das ich jederzeit und mit allem zu ihm kommen kann, der mich wegen Fehlern nicht verurteilt und versteht wenn ich mich einmal zurückziehe aber sofort da ist wenn ich Ihn brauche.
Einem Freund vertraue ich und zeige ihm auch die Seiten meiner Persönlichkeit die nicht jeder zu sehen bekommt, ich muss mich nicht verstellen oder “die Starke” spielen, kann schwach sein, mich fallen lassen.

Ein Freund freut sich mit mir über einen Erfolg und nimmt mich in den Arm wenn es mir schlecht geht. Er hilft mir wenn er kann und ist einfach da wenn er konkret nichts tun kann und ein Freund kann vice versa genau das alles von mir erwarten, wenn nicht sogar ein bisschen mehr.

 

Ich würde nur wenige Menschen als meine Freunde bezeichnen, die Hürde vom gutem Bekannten zum Freund ist bei mir hoch und ich vermute manch einer ist sich über seinen “Status” gar nicht im klaren.

 

Darüber hinaus ist es sogar so dass sogar bei diesen Freunden noch differenziere - mit manchen verbindet mich sowas wie ein unsichtbares Band, wir wissen ganz genau wenn es dem anderen nicht gut geht und verstehen uns fast blind, diese Freunde stehen mir sogar näher als ein Teil meiner Familie.

Freunde²

 

Ursprünglich wollte ich diese Frage als Kommentar bei Oliver beantworten aber nachdem ich so viel geschrieben habe, dass ich das Gefühl hatte, das sei für einen Kommentar wirklich too much habe ich das ganze hier rüber gezogen

posted in tiefe Einblicke | 8 Comments

5th January 2008

Soundtrack meines Lebens

Ich könnte einen Großteil meiner Stimmungen in Musik abbilden, denn mit einer Reihe von Situationen und den zugehörigen Emotionen sind bestimmte Songs assoziativ verknüpft.

Wird dieser Song nun irgendwo gespielt, dann wandern meine Gedanken unweigerlich für einen Augenblick zurück und in der Abhängigkeit von der Grundstimmung spüre ich auch den jeweiligen Hauch von Traurigkeit, Melancholie,Glück, Euphorie, Angst oder Wut.

 

Ivy hat mir zu diesem Thema das Taktstöckchen zugeworfen :)

Aus ladetechnischen Gründen habe ich die Antworten auf die 2. Seite geschickt..

Read the rest of this entry »

posted in Herdentier, Selbstgespräche, tiefe Einblicke | 1 Comment

4th January 2008

Stöckchen zu Quellen der Inspiration

Noch nicht mal ne Woche mit seinem privaten blog online und schon wirft Oliver mit einem Stöckchen nach mir.. ;)

Das Thema ist allerdings nicht so trivial wie bei vorherigen Spielchen dieser Art, man muss sich die Frage stellen

Wer inspiriert mich?

Inspiration, ein Wort dass seinen Ursprung im lateinischen “inspiratio” hat, was so viel bedeutet wie „Beseelung“, „Einhauchen von Leben“, „Ausstatten mit Geist“.

In der theologischen Interpretation ist noch sehr viel mehr von der ursprünglichen Bedeutung des Wortes zu finden, im Allgemeingebrauch und insbesondere im Hinblick auf die folgenden Fragen, wird die Inspiration als Erlebnis, das neue Gedanken und Ideen hervorbringt definiert. [Wikipedia]

 

Ich bin ein Mensch, der mit offenen Augen durch die Welt geht, dabei kann die Inspiration mir jederzeit begegnen, in der Gestalt eines Künstlers, einer erfolgreichen Managerin oder auch des Hinz und Kunzt Verkäufers, der mir seine Lebensgeschichte vom erfolgreichen Manager bis zur Straße erzählt, angefangen hat zu kämpfen und trotzdem (oder gerade deswegen) einen unglaublichen Lebenswillen zeigt.

Entsprechend ist die Liste meiner Inspirationsquellen lang und in mancherlei Hinsicht auch ungewöhnlich. Wenn Ihr Euch wundert, dann fragt, ich schreibe das jetzt einfach mal unkommentiert runter.

 

Wer inspiriert mich?

Von wem habe ich besonders gelernt?

Schwierige Frage, ich denke nicht das ich auf diese Frage mit einer konkreten Person antworten kann - es war eigentlich immer der gesellschaftliche Gesamtkontext in dem ich aufgewachsen bin - das meiste lernt man doch im “wahren Leben”, in der Interaktion, durch Erfahrungen..

 

Wen schätze ich besonders?

  • meine besten Freunde seit Ewigkeiten - Jan Wicht und Sabine Seifert
  • Dr. Joachim Grosser
  • Cem Basmann
  • Dr. Andrea Schulze Moews

Welche Mitarbeiter faszinieren mich?

Menschen wie diese

 

Welche deutschen Selfmade-Storys bewundere ich?

 

So dieses Stöckchen werfe ich nun an eine ganz bunt gemischte Truppe weiter, in der Hoffnung möglichst unterschiedliche Antworten zu bekommen.

Es geht an Ivy, Gerhard, Cem (in der Hoffnung das er nix gegen Stöckchen hat), Markus und den pantoffelpunk

posted in nur so, tiefe Einblicke | 3 Comments

31st December 2007

2007 aus der subjektiven Retroperspektive

Der letzte Tag im Jahr verleitet mich immer irgendwie dazu Bilanz zu ziehen - was ist mit mir in den letzen 12 Monaten passiert, was hat mich wie beinflusst und zur Veränderung bewegt, wie habe ich mich verändert und welche Auswirkungen hat das gehabt und natürlich auch was habe ich erlebt, welche Highlights gab es ?

Mein Resümee hier wird sich primär auf die Frage konzentrieren, die mir die blogpiloten auf dem Barcamp Berlin gestellt haben - wie hat bloggen Dein Leben verändert?

Mit Sicherheit hat es mich beeinflusst bzw um genau zu sein, die Kontakte die ich dadurch geschlossen habe, das Feedback, dass ich bekommen habe und das was ich erlebt habe.

 

Allgemein gesehen war 2007 für mich durchaus ein erfolgreiches Jahr und ich habe mich sehr verändert - viele sagen zum Vorteil, einige zum Nachteil aber so ist das nun mal, man kann es nie allen Recht machen.

 

Letztes Jahr um diese Zeit hatte ich gerade meine Diplomarbeit abgegeben, war müde und doch glücklich, die nächsten Monate habe ich mich nur noch auf meine letzte Klausur konzentirert, die ich dann im März geschrieben habe und ich hatte Angst - Angst davor, dass das Studium plötzlich vorbei ist, Angst die gewohnte Umgebung zu verlassen.

Das paradoxe war - diese Angst war völlig unbegründet, lange vorher hatte mein Arbeitgeber mir deutlich gesagt, dass man mich auf jeden Fall übernehmen wollte - trotzdem wusste ich zuerst nicht ob ich lachen oder weinen sollte als ich im Mai die Botschaft bekam, dass ich auch meine Klausur und damit das Diplom bestanden hatte.

Ich hatte mittlerweile mit meinem Motorradführerschein angefangen, etwas vor dem ich auch Angst hatte aber ich wollte nicht mehr nur hinten drauf sitzen, ich wollte nach vorne, selbst bestimmen wohin ich fahre und diese Ambitionen waren ziemlich bezeichnend für das was jetzt mit mir passierte.

Als meine eine Vorgesetzte krankheitsbedingt für mehrere Monate ausfiel wurde ich kurzerhand in ihre Position gesetzt und ziemlich zeitgleich kam ich, mehr durch Zufall, wieder mit dem Thema blog in Berührung, ein Thema um dass ich schon seit einem Jahr herumschlich aber da mir in meinem direkten Umfeld immer nur gesagt wurde wie sinnlos das doch wäre habe ich es gelassen.

Jetzt war irgendetwas anders - auch wenn es hart klingt, die Meinung anderer war mir plötzlich nicht mehr so wichtig, für mich zählte mein eigener Dickkopf und die Entscheidung mir selbst ein wordpress theme zu bauen war gut, sehr gut sogar.

 

Am 25.6. ging mein blog online und ich bin immer noch erstaunt wie schnell man in dieser Welt integriert wird - innerhalb von kurzer Zeit hatte ich das Gefühl mittendrin zu sein, es hat mich fasziniert wie leicht man mit Menschen interagieren kann - mal im guten, mal kritisch und auch mal im bösen.

Ich habe unheimlichen Spaß daran zu schreiben - auch wenn die Frequenz seit meinem Fulltime Job leider stark gesunken ist und freue mich immernoch riesig über jeden Kommentar.

Meine “Stammleser” bzw jene von denen ich weiß habe ich in den letzen Monaten wirklich lieb gewonnen, denn sie begleiten mich egal ob ich was gutes oder nur Blödsinn schreibe, ob ich himmelhoch jauchze oder zu Tode betrübt bin - sie sind immer irgendwie da und dafür möchte ich an dieser Stelle ein ganz herzlich Danke sagen!

Das schönste und wichtigste ist aber - ich kann hier so sein wie ich bin, muss mich nicht verstellen oder krampfhaft versuchen everybodies Darling zu sein.

Wie mir ein Freund im lezten Jahr sagte

- Du bist Du, mit all Deinen Stärken und Schwächen und Du bist gut so wie Du bist -

genau das spüre ich hier und auch wenn es vielleicht komisch klingt, ich denke das hat mich stark gemacht, darin bestärkt zu mir zu stehen und zwar völlig egal was die anderen sagen.

Und das schönste ist - genau dieses Feedback und diesen Effekt erlebe ich auch wenn ich offline auf die Menschen treffe, die ich durch das bloggen kennengelernt habe.

 

In diesem Jahr gab es einige Menschen die mich stark geprägt haben - sozusagen Mentoren, die mir den Weg in die richtige Richtung gezeigt haben - danke für Euren Besuch in meinem Lebenslauf!

Die Entwicklung des letzen Jahres ist für mich noch nicht abgeschlossen - noch laufe ich nicht ganz rund, muss noch hier und da einige Unsicherheiten und Lasten los werden aber ich seh das gelassen - wird schon werden davon bin ich überzeugt.

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen guten Rutsch in das Jahr 2008, man sieht sich dort ;)

posted in Selbstgespräche, tiefe Einblicke | 7 Comments

  • POI & Co