30th April 2008

Im Organisationsfieber - communitycamp Berlin und artcamp Hamburg

Bei der Organisation vom Wordcamp im Januar habe ich Blut geleckt, das ganze hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich aktuell schon wieder bei gleich 2 Themencamps die Finger im Spiel habe.

Zunächst einmal wäre da das communitycamp Berlin am 1. und 2. November,

communitycamp berlin

passenderweise wieder bei cimdata und damit genau ein Jahr nach meinem ersten richtigen barcamp in der selben Location.

Themenschwerpunkte sind hier online communities, sowohl technische als auch soziale und psychologische Aspkete.

Mit Kai-Uwe habe ich mich über diese Thematik schon damals auf dem barcampberlin2 unterhalten und ich freue mich auf eine Reihe spannender Sessions.

Das artcamp dagegen verfolgt einen eher ungewöhnlichen Ansatz und richtet sich an Künstler jeglicher Disziplinen - vom Maler über Musiker und Filmemacher bis hin zu Webdesignern und virtual Artist - die grundlegende Frage ist wo sind Berührungspunkte und wo gibt es gravierende Unterschiede ?

artcamphamburg08small.jpg

In diesem Falle werden wir nicht nur die üblichen Online Kanäle nutzen, sondern ganz oldschool Flyer verteilen und uns direkt an Künstler, Galeristen und Ateliers richten.

Dieses Projekt steht noch in den Kinderschuhen - wir haben zwar schon eine Location die uns vorschwebt, aber wenn noch jemand eine gute Idee und entsprechende Kontakte hat dann gerne eine Mail an mich ;)

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30th April 2008

Muttis Liebling

Vorhin in der Innenstadt, ein etwa 15jähriger, in Klischee-Trainingshose, mit gegelten Haaren und goldenen Turnschuhen telefoniert lautstark mit einem Freund, es geht scheinbar darum ein Kleidungsstück zu verleihen.

“Neien Alter, das kannste nicht haben, das hat meine Mutti gestern frisch gewaschen, ey.”

Ist das nicht süß.. ach und nicht vergessen am 11.5 ist Muttertag ;)

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29th April 2008

Typisch Deutsche Bahn ?

….mit dieser Aussage assoziere ich mittlerweile eine Reihe von Umständen die mir immer wieder begegnen.

 

 

Ich bin in letzer Zeit relativ viel mit der DB unterwegs - allein in den letzten 2 Monaten waren es über 15 Fahrten - Hamburg-Berlin (1,5std) Hamburg-Köln(4,5std) Köln-Berlin(5,5Std) Hamburg-Offenburg(6std.) um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Bei jeder Fahrt gab es mindestens einen Umstand über den ich mich mittlerweile gar nicht mehr wundere - typisch eben.

Zunächst wäre da natürlich der Punkt

1. Verspätung - mittlerweile kalkuliere ich eine solche schon ein und freue mich wenn ich doch einmal pünktlich ankomme.

 

2. Wagen ausgetauscht und damit alle Reservierungen hinfällig - dieser Punkt passiert scheinbar besonders gerne wenn man sich unglaublich auf einen Sitzplatz mit der Chance auf ein par Stunden Schlaf freut - morgens um 6 oder abends um 18.00 wenn man an diesem Tage schon um 4 aufgestanden ist um in aller hergotts Früh nach Frankfurt zu fahren.

 

3. völlig überfüllter Zug in Kombination mit unmöglicher Platzreservierung am Vorabend - auch so eine Sache mit der man Glück aber auch eine Menge Stress haben kann - die Male bei denen ich irgendwo mitten im Gang auf dem Fußboden gesessen habe kann ich gar nicht mehr zählen, allerdings lernt man dabei auch , dass der Wagen für die Fahrräder perfekt ist- Steckdosen en Masse und da hier die Menschen zuerst flüchten hat man irgendwann das Abteil fast für sich allein - incl. aller Klappsitze und das kann echt gemütlich werden ;)

 

4. Servicewüste - für mich immer noch der Punkt über den ich mich am meisten ärgere.

Vor ein paar Wochen wurde mir mein Portemonnaie geklaut, incl. aller Karten,Personalausweis, Führerschein und natürlich auch meiner Bahncard 50.

Da ich genau an dem darauffolgenden Wochenende nach Bonn wollte, brauchte ich natürlich meine Karte.

Ich rief also die kostenpflichtige Hotline Nummer der Bahn an - und hing erstmal 5Minuten in der Warteschleife.. dann meldete sich doch tatsächlich ein Mitarbeiter der Bahn.

 

BahnTyp1: Guten Tag was kann ich für Sie tun
Ich: Mir wurde mein Portemonnaie geklaut incl. der Bahnkarte, was muss ich jetzt tun
Bahntyp1: Da gebe ich Ihnen mal die Nummer des Bahncard Services, 01805…
Ich: Ähm können Sie mich nicht einfach weiter verbinden
Bahntyp1: Nein (Stille)
Ich: Das heisst ich muss noch einmal 5 Minuten warten
Bahntyp1 Tja so sieht es aus, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag (klick)

 

 

Also die Hotline vom BahncardService - wieder 5 Minuten warten, diesmal eine Dame in der Leitung die unwahrscheinlich schnell spricht und dabei auch noch nuschelt.

 

Bahnfrau: Guten Tag was kann isch für Sie tun.
Ich Mir wurde meine Portemonnaie geklaut, was muss ich jetzt machen
Bahnfrau: Also sie können eine neue Bahncard bestellen, das dauert dann 2-3 Wochen und kostet 15€.
Ich: Ja das würde ich dann gerne tun, aber was mache ich in der Zwischenzeit bekomme ich so lange eine vorläufige Karte (sowas gibt es ja wenn man die Bahncard kauft)
Bahnfrau: Bis die Neue Bahncard kommt müssen Sie den vollen Preis zahlen, sich quittieren lassen, das sie mit dieser Karte gefahren sind und dann die Karten mit einer Begründung schicken an BahnService…..(an dieser Stelle sprach sie so schnell das ich keinerlei Chance hatte es zu verstehen, geschweige denn mitzuschreiben)
Ich: Entschuldigung, das war zu schnell können Sie das Bitte wiederholen
Bahnfrau: (Genervt und genauso schnell) BahnService….
Ich: (Denke mir ok das werde ich schon im inet finden) Gut dann wünsche ich ihnen noch einen schönen Tag
Bahnfrau: (sagt keinen Ton und legt auf)

 

 

Ok, als wäre es nicht schon ärgerlich genug, dass man das Geld für die Karten “vorstrecken” muss so habe ich bei der Lektüre der Regeln online auch noch gelernt, dass für jede einzelne Karte, für die ich doch gerne meine 50% zurück haben möchte 15€ Servicegebühr zahlen muss - mach in meinem Fall
1x 15€ neue Bahncard
6x 15€ bis die neue Karte da war
min.10x 0,50€ für die Hotline
Also alles in allem mind. 80€ - Sorry aber ich finde das ziemlich dreist, insbesondere im Vergleich zu dem Service bei meiner Bank oder z.b. dem HVV - dort bin ich hin und innerhalb kürzester Zeit hatte ich Ersatz ohne noch irgendwelche zusätzlichen Kosten zahlen zu müssen.

 

 

Na ja trotz allen Ärgers ist die Bahn nun mal eine der bequemsten Arten durch Deutschland zu kommen - man kann arbeiten wenn man einen der Plätze mit Tisch und Steckdose erwischt, schlafen wenn man vorher zu viel gearbeitet hat oder einfach mal wieder ein gutes Buch lesen. In diesem Sinne - vielleicht sieht man sich ja mal im ICE ;)

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27th April 2008

Brain Computer Interface - Session @ barcampoffenburg

Die Thematik Neurofeedback beschäftigt mich seit einer ganzen Weile, aus diesem Grunde war die Session “Brain Computer Interface” von Marco Versace für mich eine angenehme Überraschung.

 

Eine interessanten Gedankenansatz fand ich den Vergleich von neuronale Netzwerke zu sozialen Netzwerken (twitter / Xing / etc.).
Six degrees of seperation - Netzwerke von Menschen haben 6 Schritte, das Gehirn nur 3 - jedes Neuron ist über höchstens 3 Schritte mit einem beliebigen nächsten verbunden.

Neurofeedback - Diagnose und Feedbacktraining auf Basis der Messung und Echtzeit-Darstellung von Gehirnwellen (EEG).

Neben den therapeutischen Anwendungsgebieten (Migräne / Depressionen / ADD etc.) kann man durch Neurofeedback Leistungssteigerungen erreichen (Konzentration /Flow etc.) und bei Spielen einsetzen (BCI, emotionale Avatare) .

Die Probleme der Spielindustrie liegen in den Gefahren, denn Neurofeedback kann auch das Gegenteil von dem Hervorrufen was gewünscht ist.

 

Sehr beeindruckend war die anschliessende live Vorführung - ein Computerspiel, bei dem ein Freiwilliger mit seinen Gedanken ein Raumschiff fliegen sollte.

 

Mit der passenden “Frisur” meldete sich Stefan von galias und er hat sich tapfer durch die Ansage möglichst keinen Muskel-Bass zu erzeugen geschlagen.

Auf das Raumschiff folgte eine Autorennsimulation und dann eine musikalische Neurofeedback-Anwendung, die Musiklautstärke reagierte dabei auf Stefans Gehirnwellen.

 

Wirklich beeindruckend das Ganze. Ich bin gespant wie sich dieser Forschungszweig weiter entwickeln wird, obwohl ein bisschen beängstigend ist es schon, spontan schossen mir Assoziationen zu Clockwork Orange in den Kopf..

 

Wenn ich es hinbekomme das Video von meinem Handy runter zu bekommen, dann gibt es das später auch noch zu sehen ;)

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26th April 2008

barcampoffenburg @ Burda

Einmal quer durch Deutschland nach Offenburg dauert mit der Bahn geschlagene 6 Stunden aber dank Geleitschutz eines netten Polizisten und der Werder Bremen Jugendmannschaft ging die Zeit doch relativ schnell rum.

In Offenburg angekommen erschien mit alles ein bisschen wie eine Filmkulisse -idyllische Kleinstadt, man vermutet gar nicht, dass hier einer der Hauptsitze von Burda, eines der grössten Verlags- und Medienunternehmen der Welt, ist.

 

Genau hier findet das barcampoffenburg statt und ein dickes Lob von mir an die Organisatoren und das Haus.


Das Sessionbord war schnell gefüllt, ebenso verlockend wie die Sessions war allerdings auch der große Aussenbereich - sich mit vielen interessanten Menschen unterhalten und dabei in der Sonne zu sitzen hat schon was.

Bild von jkleske

Für ein besonders schönes Bild von mir noch einmal vielen Dank an Renate, ich bin auch mal gespannt was für eine Quatsch ich wieder erzählt habe als ich die Kamera vor der Nase hatte ;)

zeniscalm

Der erste Tag war schon einmal sehr schön, ich bis gespannt auf morgen und gehe nun erstmal was essen ;)

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17th April 2008

Ich bin im Film - in Web 2.0 der Film

Es war auf dem barcamp Berlin 2, mein erstes barcamp überhaupt und ich war total überdreht, habe die Nacht davor aufgrund einer fehlenden Heizung (im November) so gut wie nicht geschlafen und war dazu ziemlich überrascht als man mir die Kamera vor die Nase hielt..

Na ja nichtsdesto trotz haben Sie die Schnipsel verwendet in denen ich spreche und damit habe ich meine kleine Rolle im web2.0 Film.

Viel Spaß dabei, am besten gemütlich zurücklehnen, denn es sind mehr als 30 Minuten…

Und a pro pros meine anti pro ana Kolumne - daran arbeite ich natürlich weiter und ich finde es wirklich toll, das sich so langsam aber sicher einige Kontakte sowie Aktivitäten darüber entwickeln - dazu demnächst auch wieder mehr - versprochen!

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12th April 2008

On the road again - Hamburg - Cologne - London and back

Ja ja ich weiß mein blog verkommt zur Zeit mehr oder weniger zu einer Art Tagebuch, aber zur Zeit bin ich wirklich relativ viel unterwegs und ich muss sagen es bringt mir sehr viel Spaß.

 

Am Mittwoch hatte ich meinen ersten Urlaubstag, der gleichzeitig der Auftakt in meine ersten richtigen Urlaub seit 2004 war - vielleicht sollte ich dazu sagen wie ich Urlaub definiere - für mich ist Urlaub wirklich nur dann gegeben wenn ich nicht zuhause bin, es mehr als ein verlängertes Wochenende ist und ich etwas besonderes erlebe - in diesem Falle sind alle Kriterien erfüllt - ich habe eine Woche, fliege nach London und freue mich gerade riesig darauf :)

 

 

Die erste Etappe führte mich nach Köln - 4std Zugfahrt und davon die erste Stunde auf dem Fußboden zwischen den Abteilen da der Zug völlig überfüllt war.

Danach kam ein komischer Vogel als Sitznachbar - zur Begrüßung sagte er - es wäre schön wenn wir uns unterhalten würden, müsse aber nicht sein.

Na ja obwohl ich gerade tief in meiner neon versunken war, fing er dann doch an zu reden und ich lernte einige Dinge über die Jungend von heute.

 

Er war 19 und erzählte fröhlich und ungefragt davon, dass seine 4 letzten Freundinnen ihn ja immer betrogen hätten, die letzte mit der er 4 Jahre zusammen war, gleich 30 mal, aber dafür hätte er sich ja gerächt indem er sich ihre 5 besten Freundinnen vorgenommen hätte- alles natürlich immer unter der Voraussetzung das beide Seiten ausreichend Alkohol konsumiert hätten, und er würde ja sowieso seit er 14 ist saufen, und heute kann ihn einen halbe Flasche Wodka gar nichts, würde er nicht mal merken und seine Freundin die trinkt eine Flasche Whiskey und macht dann noch fröhlich weiter.
Ähm ja, also wenn die Jugend heutzutage wirklich so aussieht dann bin ich froh selbige vor 10 Jahren erlebt zu haben, damals war eben alles ein bisschen besser anders ;)

 

 

In Köln angekommen habe ich mich dann erstmal verlaufen - statt 700m bin ich etwa 2km zu dem Hotel geirrt und muss sagen es gefällt mir sehr gut.

Das Albergo erinnert mich in Detail sehr an das Interconti, das etwa 3mal so teuer ist, nur die Zimmer sind kleiner und es gibt keinen Bettabdeckservice auf den ich aber auch gut verzichten kann.

Gleich geht es noch ein bisschen in die Stadt - ausser dem Interconti, dem Hardrock Cafe und der sonderbar habe ich bisher von Köln ja noch nicht viel gesehen.
Morgen früh um 5 muss ich am Flughafen sein und um 7 geht es dann nach London - oh man wie sehr ich mich drauf freue wieder in diese Stadt zu kommen - mein letztes mal war vor 6 Jahren und ich mag diese Stadt einfach, cosmopolitisch, bunt, offen, voller Inspiration.. noch 7std, dann geht es los..

 

 

Ähm ja, es gibt Dinge sollte man besser nicht tun, man weiß es und es passiert trotzdem.

Dazu gehört die Unart zu verschlafen und wenn man morgens aufwacht und merkt das es schon hell ist, dann weiß man augenblicklich - Du Depp hast es doch getan.

Mein chronischer Schlafmangel der letzten Wochen hat dazu geführt, dass ich meinen Wecker scheinbar kategorisch ignoriert habe - zum Glück gab es noch einen einigermaßen bezahlbaren Flug am Abend und soo schlimm ist Köln ja nun auch wieder nicht.

Auf jeden Fall habe ich wieder einiges für neue Rezensionen auf qype gesammelt, im XII Apostel habe ich eine sehr gute Pizza gegessen und das auch hier verfügbare WLAN intensiv genutzt (wackelig aber es geht), im Latina Loco lässt sich bei mexikanischem Essen auch gut Zeit verbringen und ein kleiner Einkaufsbummel durch die Innenstadt war ebenfalls erfolgreich.
So langsam geht es jetzt aber in Richtung Flughafen - ich will den Flug ja nicht verpassen ;)

 

 

6days later…

London mal ganz anders, ein bisschen Abseits des Mainstreams von Picadilly Circus und Buckingham Palace, die Nebenschauplätze, ergänzt von guten und bezahlbaren Restaurants, wunderschöne Momente, Schlüsselerlebnisse, Mistwetter und mein erstes Mal für Übergewicht zahlen müssen - der Koffer nicht ich - so könnte man eine micro-Zusammenfassung des ganzen Aufenthaltes beschreiben.

 

Oh man war das schön, ich sitze jetzt gerade wieder im ICE auf dem Weg zurück nach Hamburg und ich weiß schon jetzt das diese Zeit sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt hat und noch lang nachschwingen wird.

Der erste Vorteil von London wurde mir klar als ich um 1.00 Ortszeit in einem Tesco stand um Lebensmittel zu kaufen - 24std Öffnungszeiten, teilweise sogar über das gesamte Osterwochenende hinweg- traumhaft.

Ebenso toll - die Auswahl an Lebensmitteln bzw die Geschmacksvarianten, die es so in Deutschland nicht gibt - Toffee, Fudge, Mint, Almond Cola, richtig scharfer Ginger Ale, botanicly brewed limonade - whatever that means but it tastes great, Ciders, crisps und so vieles mehr… na ja sowas führt dann aber auch dazu das man mal eben so 30Pfund im tesco lässt und wie ein Packesel beladen nach hause schleicht ;)

 

 

Am nächsten Tag ging es dann natürlich in die Innenstadt, wenn ich schon mal in London bin dann will ich zumindest auch ein bisschen shoppen, in diesem Falle sucht man dann doch die typischen Jagdgebiete auf - vom Charing Cross zur Oxford Street,durch die Seitenstrasse und zum Anbruch der Dunkelheit dann nach Chinatown.

 

In den nächsten Tagen folgte ein Besuch von Canary Wharf, mit tollen Nachbildern der Docklands, die Ausstellung - Peacock and Pinstripes -, Covent Garden, Camdentown mit einem gemütlichen WLAN Nachmittag im Liberties etc. aber hier lasse ich einfach mal die Bilder sprechen.

 

Dann kam auch schon viel viel zu schnell der Dienstag, die Woche war vorbei und da die Reise zum Flughafen Stansted eine halbe Ewigkeit dauert hiess es um 14.30 Abfahrt für den 20.05 Flug nach Köln.
Auf dem Weg von der Victoria Station zum Flughafen kam dann noch einmal das komplette Sightseeing Programm - Tower Bridge, Tower of London, Buckingham Palace, London Eye, Big Ben - wenn Ihr also von Stanstedt fliegt und mit dem Bus hinfahrt könnt Ihr Euch die Tour vorher sparen.

 

 

Dann kam das besagte Übergepäck - ich habe es tatsächlich irgendwie geschafft knapp 10kg Lebensmittel und Kleidung in London zu kaufen - ok allein 4kg davon waren jeweils eine 2l Flasche Almond Cola und fiery Ginger Ale - mit etwa 12€ ein teurer Spass aber irgendwie war mir das die Sache auch Wert.

Sehr schön fand ich ja den orangenen Warnaufkleber der nun an meiner Tache prangerte.

heavy
In Köln angekommen gab es da ja noch ein kleines Hotel Problem, dass aber mit einem Anruf um 23.30 im Albergo bzw dem dazugehörigen Restaurant 12 Apostel gelöst wurde - Zimmer um Mitternacht? Kein Problem und dazu noch günstiger als die Jugendherberge ein paar Strassen weiter.
Heute morgen hiess es dann früh raus, wie früh es war fiel mir erst beim Blick auf die Kirchenuhr auf, denn irgendwie waren sowohl Notebook als auch mein Handy eine Stunde in der Zeit voraus und das paradoxe daran ist, wenn ich vergessen hätte die Zeit nach London wieder zurückzustellen dann wäre es eine Stunde früher gewesen als in Deutschland. ich habe keine Ahnung wie das passiert ist aber es hatte zumindest den Vorteil, dass ich meine 8.11 Zug noch bekommen habe und dementsprechend kurz nach 12 wieder in Hamburg bin - wieder zuhause aber die Sehnsucht im Herzen, eine melancholische Mischung aus Fernweh und der Erinnerung an all die wunderschönen Momente - diesmal dauert es keine 4 Jahre bis ich das wiederhole, da bin ich mir ganz sicher.

 

Gut soviel zu diesem Reisebericht, aber ich war zwischendurch aus fleissig und habe ein paar Beiträge angefangen, die wahrscheinlich interessanter sind als meine Reisen durch die Weltgeschichte - etwas zum Thema Beziehungen bzw darüber wie man das ganze mal auf einer ganz emotionslosen-kalkulatorischen Ebene betrachten kann, dann einen Artikel aus meiner Anti-Pro-Ana Reihe und noch einiges mehr, lasst Euch einfach mal überraschen.

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5th April 2008

Erwischt - ich bin Carrie von Sex and the city

Bei Ivy bin ich über diesen netten kleine Persönlichkeitstest gestolpert. Ach ja Sex and the city, das war doch immer wieder lustig diese so völlig unterschiedlichen Damen durch Beziehungskisten und den Alltag taumeln zu sehen ;)

 

Ich soll zumindest Carrie entsprechen - hmm also ich weiß nicht, wenn ich mir meine kümmerliche Schuh-Sammlung ansehe… obwohl beim Abitur habe ich damals den Titel Miss Fashion bekommen - so richtig mit Urkunde und so und meine Freunde sind wirklich immer da wenn ich sie brauche.. ein bisschen ertappt fühle ich mich schon ;)

 

Also Ladies - wer seid Ihr ?

Which Sex And The City Character Are You?

More on Sex and the City. Created by BuddyTV

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5th April 2008

Deja vue? Polizeistaat - MTV regt an zum nachdenken

Ohne Worte

 

 

 

[via politblog]

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  • POI & Co