30th July 2009

get a mac - the collection ;-)

posted in Eyes wide open, Quatschkopp | 1 Comment

29th July 2009

Soziale Manieren - think about it

Wer kennt Sie nicht, die Menschen die einem in der Stadt begegnen und offensichtlich ein Leben führen das man selbst wohl nicht haben möchte. Sie leben auf der Strasse und kämpfen jeden Tag um Dinge die für uns selbstverständlich sind. Warum sollten diese Menschen nicht den gleichen Respekt verdient haben wie jeder andere Mensch auch?

Wenn ich dann sehe wie Menschen mit abschätzigem Blick auf den Mann hinabblicken, der am Staßenrand steht und alles was er besitzt in Plastiktüten neben sich liegen hat, dann macht mich das sehr nachdenklich. Wie sehr in vielen Köpfen das Vorurteil - auf der Strasse = selbst Schuld = Penner - verhaftet ist, ist erschrecken. Natürlich gibt es auch die Sorte, die der Meinung ist Anarchie und Schnorren wäre der Königsweg aber weiß man was diesem Menschen passiert ist, warum er heute dort ist wo er ist?
Nein und ich habe schon sehr früh gelernt das wirklich jeder in so eine Situation geraten kann.

Dort wo ich aufgewachsen bin gab es einen Obdachlosen, den jeder im Ort kannte. Er war immer höflich und immer freundlich und hatte den Spitznamen “verrückter Professor”. Ich dachte zuerst das dies an seinem Auftreten lag - immer in einem langen schwarzen Mantel mit zerzaustem Haar. Die Wahrheit war, dass er er wirklich Professor gewesen ist, von seiner Frau betrogen und verlassen wurde und dadurch komplett den Halt verloren hat. Das Schicksal nahm seine Lauf und nach dem Jobverlust kam bald die Wohnung und aus dem angesehen Professor wurde ein Lebenskünstler der trotz allem den Mut nicht verloren hatte.
Ich habe mich schon mit einer Reihe von Hinz und Kunzt Verkäufern unterhalten, jede Geschichte ist eine besondere gewesen und ich habe viele herzensgute, mutige und unglaublich starke Persönlichkeiten kennengelernt - man muss sich nur die Mühe machen hinter die Fassade zu gucken.

Einfach mal die Vorurteile beiseite lassen wenn man einem Obdachlosen begegnet, dass bedeutet für mich soziale Manieren.
Einen freundlichen Gruss, ein ehrliches Lächeln, oder auch mal ein wenig Kleingeld zu geben tut niemandem weh, gibt aber manchmal unglaublich viel. Denk mal darüber nach.

Inspiriert zu diesem Text hat mich die Aktion “Soziale Manieren” der Caritas und das Video dazu möchte ich Euch nicht vorenthalten.

posted in Eyes wide open, Selbstgespräche | 2 Comments

26th July 2009

smile - it confuses people

Ein Satz und dazu ein simples aber total schönes Bild von Nifftybrachte mich gerade zum Lächeln.

Es ist immer wieder interessant zu sehen wie irritiert Menschen heutzutage reagieren wenn man sie einfach nur freundlich anlächelt. Die genervte Verkäuferin wird ein Stückchen sanfter und das Kind, dass bei seiner Mutter auf dem Arm sitzt, lächelt verschmitzt zurück. Mit kleinen Gesten kann man den Alltag ein bisschen bunter machen - versuch es doch mal :-)

posted in nur so | 1 Comment

17th July 2009

What the *piep* is social media - now and then

Eine der wohl bekanntesten Präsentationen zum Thema is die “What the f*** is social media” Präsentation von Marta Kagan.

Nun, ein Jahr später gibt es ein Update, das mit einem Zitat von Avinash Kaushik, Google’s analytics evangelist und Autor von “Web Analytics: An Hour A Day” beginnt:

twitter-_-avinash-kaushik_-oh_-social-media-is-like-t

Meiner Meinung nach mehr als nur eine “Neuauflage” der alten Präsentation, es steckt ein Jahr mehr Erfahrung drin - sehr sehr lesenswert!

posted in Sehenswert, web 2.0 | 0 Comments

16th July 2009

twestival Hamburg die 2.- twestival local

twstival_localDa ich auch auf dem twittwoch gestern Abend darauf angesprochen wurde, möchte ich es offiziell verkünden - Ja, wir haben bereits mit der Organisation des 2. twestival  begonnen.
Unter dem Namen “twestival local” kommt das 2. offizielle twestival am 12. September zurück nach Hamburg.

Das Konzept ist diesmal ein wenig anders.
Ziel ist es in diesem Falle nicht möglichst viel Geld für einen Zweck zu sammeln, sondern in diesem Fall können die Organisatoren jeder Stadt selbst entscheiden, welche Organisation unterstützt wird.

Wir sind schon in Kontakt mit Organisationen, die wir uns als “local hero” vorstellen könnten und eine erste Medienpartnerschaft haben wir auch geschlossen :)

Viel mehr Informationen gibt es noch nicht, aber wenn Ihr mich und mein Team unterstützen möchtet oder Unternehmen kennt, die uns durch Spenden unterstützen möchten - dann die Informationen gerne an mich.

Wie viel man an einem Abend bewegen kann haben wir am Abend des 12.Februars bewiesen - auf dem 1. globalen twestival wurden über 250 000$ für den guten Zweck gesammelt - davon über 800€ in Hamburg.

Lasst uns diesen Erfolg wiederholen und mit Spaß was gutes tun - tweet, meet, give!

PS: Informationen zum 1. twestival findet Ihr hier

posted in Aktivismus, twestival, web 2.0 | 0 Comments

15th July 2009

England But…

Ich will wieder nach London…

posted in Eyes wide open, Quatschkopp | 0 Comments

13th July 2009

Die (un)beschwerte Leichtigkeit des Seins - oder was kann ich noch bloggen

Als ich damals angefangen habe zu bloggen kannte mich niemand in der weiten Welt des Internets.
Ich war eine einfache Studentin, die gerade an Ihrer Diplomarbeit arbeitete und einfach nur neugierig und interessiert am Internet war und gerne schreibt.
Gegen alle Wiederstände, die ich in meinem damaligen direkten Umfeld auslöste fing ich an zu bloggen - unter Pseudonym und war erstaunt wie schnell ich in der blogger-Gemeinde aufgenommen wurde.

Spaß am Schreiben und die Dynamik mit der sich diese Online Welt bewegt zog mich schnell in den Bann. Ich schrieb unbekümmert und frei nach Schnauze meine Meinung und lernte schnell diese zu verteidigen.
Ich konnte einfach so sein wie ich bin, mit allen Höhen und Tiefen ob emotional, sachlich, albern, belehrend oder todernst - ich wurde einfach so akzeptiert wie ich bin - aus der heutigen Perspektive muss ich gestehen, das ich das vorher im “realen Leben” nicht so erlebt bzw nicht so wahr genommen habe. Vielleicht klingt es absurd aber dieses virtuelle Erleben hat mich stark gemacht und ich habe es nach und nach in die reale Welt übertragen - was nicht jedem passte, aber das ist eine andere Geschichte..

Schnell entwickelten sich virtuelle “Freundschaften”, die sich teilweise auch ins reale Leben übertrugen und noch bis heute anhalten. Darunter sind liebe Menschen, die einen maßgeblichen Einfluss auf meinen Lebenslauf hatten, wie

  • derjenige, der mir damals den letzen Schubs zu bloggen gegeben hat (ich weiß er will lieber ungenannt bleiben),
  • Cem, der mich damals für das wordcamp eingesetzt hat & damit entscheidende Veränderungen initiert hat
  • Christian, der mit mir nicht nur Projekte wie das artcamp aus dem Boden gestampft hat sondern auch im letzten Jahr, dass besonders turbulent war immer auf meine Chinchillas aufgepasst hat
  • derjenige, der ein ganz besonderer Mensch in meinem Leben ist & mich beim “wachsen” unterstützt
  • noch viele andere mehr, die hoffentlich nicht böse sind wenn ich sie hier nun nicht einzelnd nenne..

Mit dem Moment als ich anfing mich auch offline auf Veranstaltungen rumzutreiben und immer mehr Menschen zu dem Pseudonym und einen Namen kannten wurde es Stück für Stück schwerer die Leichtigkeit beim bloggen beizubehalten. Plötzlich war mein Name untrennbar mit meinem Pseudonym verbunden und dies nicht nur offline sondern auch in google.
Seitdem ist es kompliziert geworden, denn ich habe ein Talent dafür Dinge doppel- und dreifachdeutig zu schreiben und ausserdem ist jeder blogpost eine Momentaufnahme, die auf keinen Fall repräsentativ für den ganzen Menschen ist, der ich bin. Plötzlich war es da, dass Problem, was andere von mir denken die mich lesen aber nicht kennen.

Ich stehe nach wie vor zu dem was ich geschrieben habe - keine Frage - und als ich neulich meine alten blogeinträge gelesen habe lag ich teilweise unter dem Tisch vor lachen. Unabhängig davon ist es mittlerweile so, dass ich 3 mal überlege was ich über meine Gedanken und Gefühle schreibe und mich dann meistens doch entscheide es zu lassen.me

Nun frage ich mich - ist das übertrieben? Darf / kann man nicht mehr so menschlich sein wenn man “in der Öffentlichkeit” steht als wenn man undercover ist? Sollte man das Herz aussen vor lassen und nur noch mit dem Kopf bloggen?
Meine Artikel hatten immer einen emotionalen Touch, was einfach daran liegt, dass ich ein sehr emotionaler Mensch bin und Themen mit denen ich mich beschäftige nicht nur mit der rechten sondern auch mit der linken Gehirnhälte betrachte. Ist es unprofessionell so zu schreiben bzw muss es hier, auf meinem privaten blog 100% professionell sein?
Muss ich mir wirklich jedesmal Gedanken darüber machen wie ein Mensch der mich nicht kennt einen Artikel von mir interpretiert, in dem ich vielleicht auch mal traurig oder wütend bin?

Oder mache ich mir seit Monaten viel zu viele Gedanken darüber und sollte einfach wieder anfangen zu schreiben - wie früher, unbeschwert und frei nach Schnauze?

posted in Selbstgespräche, tiefe Einblicke | 9 Comments

  • POI & Co