31st May 2010

One Night in Nanjing 2/2

Mit dem ersten Teil habe ich scheinbar das Photo-Limit pro posterous-Eintrag gesprengt, deswegen hier der zweite Teil.
Wo waren wir? Ach ja, Confucius Tempel, Kokosnuss trinken und Boot fahren.

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Direkt vor dem Confucius Temple fliesst der Qin Huai River, eine Bootstour hierrauf kostet 50kuai und dauert etwa 35 Minuten. Man kommt an einer Reihe von wundersch??nen H??usern (und einigen nicht so sch??nen..) vorbei und dreht an der alten Stadtmauer um wieder zum Ausgangspunkt zu kommen. Interessant war, dass wir hier als Laowei`s noch fotografiert worden sind - ich vermute aber das das eher chinesiche Touristen waren und mit einer Truppe in der 2 gro??e blonde M??nner und zwei rothaarige Frauen waren, fielen wir schon ein wenig auf ;)

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Nach der Bootstour ging es noch kurz auf einen Markt voller kleiner Essenst??nde

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und dann im Taxi ab zum Bahnhof zum Zug zur??ck nach Shanghai. Aufregende 24 Stunden mit der Erkenntnis - die Zeit war viel zu kurz. Ich denke man sollte sich mindestens 2 bis 3 Tage Zeit nehmen wenn man einen guten Eindruck von Nanjing bekommen m??chte, denn es git eine Menge zu sehen.

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31st May 2010

One night in Nanjing 1/2

Nanjing ?????? bedeutet die s??dliche Hauptstadt, ist die Hauptstadt der Provinz Jiangsu und war das Ziel unseres 24 Stunden Ausfluges letztes Wochenende.

Mit dem Zug f??hrt man zwischen 1,5 und 3 Stunden je nachdem wie viel Geld man ausgeben m??chte. Da eine Stunde mehr oder weniger?? keinen gro??en Unterschied macht wenn man in das Nachtleben aufbrechen m??chte haben wir uns f??r den Zug entschieden der 2,5 Stunden braucht und pro Strecke 93kuai in der zweiten Klasse kostet.

Los ging es am Shanghaier Hauptbahnhof, einem Geb??ude, dass von innen ein wenig aussieht wie ein kleiner Flughafen

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Der Zug selbst ist mit unseren ICE’s zu vergleichen, allerdings gibt es keine Steckdosen im Innenraum und der Zug ist ewig lang

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P??nktlich um 20:15 startete also unsere Reise durch die Republik von Shanghai ??ber Suzhou, Wuxi, Changzhou und Zhenjiang nach Nanjing

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Nach 2,5 Stunden angekommen wurden wir gleich von den “schwarzen Taxifahrern” angesprochen, da die schlange vor dem normalen Taxistand ewig lang war, wir einen guten Preis raushandeln konnten und zu 5t waren haben wir uns darauf eingelassen. Der erste Eindruck von Nanjing - wo sind die ganzen Blinklichter??? Nat??rlich gibt es auch hier Beleuchtung aber alles wirkt ein wenig kleiner und ruhiger.

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Untergekommen sind wir in dem s????en kleinen Jasmin Hostel. Das Doppelzimmer kostet hier 150kuai die Nacht, einen Platz im 6er Zimmer gibt es f??r 50kuai. Die Angestellte, die uns am Abend empfing sprach fliessend English, am morgen waren wir mit einem english-chinsisch Mix besser aufgehoben. Die Zimmer sind sauber und die Betten richtig gem??tlich und in westlich-passender Breite und L??nge.

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Kurz die Sachen abgelegt und ein wenig h??bsch gemacht und ab ging es zur Nanjing 1912, eines der Bar- und Diskoareale in Nanjing

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Nanjing 1912 verl??uft entlang der Taiping Bei Lu,zwischen Changjiang Lu und Changjiang Hou Jie. Alle Taxifahrer sollten dieses Areal kennen hatte man uns gesagt (es war aber doch ganz gut ein paar der Strassen zu kennen) und es ist das In-Viertel f??r die jungen Chinesen hier und vergleichbar mit Xintiandi in Shanghai.
Dass es so richtig chinesische Clubs waren merkte man auch gleich wieder an der Tanzfl??che bzw der Fl??che wo man zwischen den ganzen Tischen tanzen konnte. Wir waren in beiden Mazzo’s (f??r die es drei Eing??nge gibt) und im Laufe des Abends bekamen wir dann auch Freigetr??nke von den Chinesen am Nachbartisch - vermutlich gr??ner Tee mit Remy Martin (die Flasche stand auf dem Tisch) oder sowas, trinkbar aber es wird nicht in meine Favoriten-Liste eingehen. Im Mazzo 1 waren ??berwiegend Chinesen unterwegs, im Mazzo2 dagegen gab es doch einige Expats. Die Musik war auch eher wechselhaft - manchmal wirklich guter Hip/Hop oder Electro und dann pl??tzlich Macarena ?! Die zugeh??rigen Videos zu den Clubs werde ich bei Zeiten nachreichen, f??rs erste m??ssen die Handyfotos hier reichen ;)

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Zum Abschluss sind wir noch in die Castle Bar gefahren, eine Kneipe mit gemischtem Publikum und Billiardtischen. Ich wei?? nicht genau warum aber mein Fall war es nicht.

Der n??chste Morgen begann mit einem gem??tlichen Fr??hst??ck auf der Hostel-Veranda mit Kaffee (eher teuer - 20kuai) und leckeren riesen Sandwiches mit French Fries f??r 32kuaiund dazu das perfekte Sonnenscheinwetter bevor wir uns auf den Weg zum Confucius Tempel (Fuzi Miao) machten.

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Die Taxifahrt dauerte etwa eine halbe Stunde und ich konnte dabei einen kleinen Eindruck mit der Kamera festhalten.

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Durch das gro??e Tor ging es in das Viertel rund um den Tempel, das neben den Sehensw??rdigkeiten eine Reihe an kleinen L??den beherbergt. Preislich f??hlt man sich wie auf der Qipu Lu in Shanghai. Leider hatten wir nicht mehr allzuviel Zeit bis unser Zug zur??ck fuhr und deswegen entschieden wir uns bei einer Kokosnuss dazu eine Bootstour zu machen.

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27th May 2010

Raus aus der Stadt - Gongqing Forest Park

Morgens halb 10 in Shanghai. Ich sa?? nichtsahnend im B??ro als es um mich herum pl??tzlich Kollegen aufstanden und anfingen Ihre Sachen zu packen. Da ich gerad einen neuen Hackintosch bekommen hatte auf dem ich meine Mails noch nicht eingerichtet hatte musste mich eine Kollegin aufkl??ren - offensichtlich hatte unser Chef gerade eine Mail mit der Anweisung rumgeschickt, dass wir

  1. aufh??ren sollen zu arbeiten
  2. unsere Sachen packen und runtergehen sollen um
  3. dabei zuhelfen Getr??nke und Essen in den Bus der vor der T??r steht zu tragen

Der Grund war ein ??berraschungs-Out-of-Office-Day im Gongqing Forest Park im Yangpu Areal am Rand von Shanghai. Auf ??ber 130 Hektar sollte uns hier jede Menge gr??n und echte Waldatmosph??re erwarten. Gut gelaunt stiegen wir also in den Bus um erst mal rund eine Dreiviertelstunde innerhalb von Shanghai im Stau zu stehen.

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Da es eine ??berraschung war hatte ich leider nur meine Handykamera dabei aber es war sehr interessant mal mehr vom Shanghaier Verkehrsnetz zu sehen - 5 Strassen ??bereinander, Kurven die jeder Achterbahn Konkurrenz machen - alles kein Problem hier.

Nach 1,5 Stunden etwa waren wir dann endlich da, seit fast 2 Monaten habe ich so gut wie keine Natur gesehen und dementsprechend war es einfach sch??n mal wieder ??berall B??ume und Blumen zu sehen und V??gel singen zu h??ren, die nicht von alten M??nnern in K??figen herumgetragen werden.

Vor dem laangen Spaziergang kam aber erstmal ds Barbeque und f??r die M??nner ein wenig Fu??ball.

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Dazu hatten wir bestes Sonnenbrillen-Wetter ;-)

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Im Anschluss beschlossen wir in einer 5er Gruppe einen Rundgang um den gesamten Park zu machen um auf halben Wege den “Panorama-Blick auf den Huangpu” zu geniessen (??hm, dazu sp??ter).

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Die Bezeichnungen der Attraktionen waren mal wieder ein ??bersetztes Gedicht - von einem “Park von Drachen die aus der See springen”, ??ber “Windm??hlen mit H??chstgeschwindigkeit” bis hin zu “luxuri??sen Wellen” und “hoch in den Himmel fliegen” konnte man hier viel erleben.

Das fliegen haben wir dann auch gleich mal ausprobiert und da die Jungs zu feige waren haben Bianca und ich todesmutig den ersten Flug an dem Drathseil ??bernommen. Auf der Plattform mussten wir erstmal in einen seltsamen schwarzen Tr??geranzug steigen,

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dann wurde uns mit einem Ruck der Boden unter den F????en weggezogen und wir hingen recht hilflos in der knartschenden Konstruktion - man beachte die Rostspuren an den Fl??geln.

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Mit der Anweisung einmal kr??ftig an dem Seil zu ziehen wenn wir oben angekommen sind ging es dann etwa 150m weit und 15m hoch ??ber einen See. Oben angekommen schauten wir uns das Ganze etwa 30 Sekunden lang an, zogen das Seil und schwebten auf den Ausgangspunkt zu um irgendwann zu merken das wir doch ziemlich Geschwindigkeit drauf hatten und die Plattform immer n??her kam.

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Ich hatte mich innerlich schon auf einen lauten Knall vorbereitet als sich das Konstrukt hinter der Plattform als Gewusel aus Sprungfedern herausstellte?? und uns doch relativ sanft abbremste - trotzdem, der Adrenalinkick an dieser Stelle war nicht zu verachten.

Nach diesem Flug spazierten wir weiter, uns liefen mal wieder eine Reihe der gef??hlten 200 Hochzeitspaare ??ber den Weg die hier ihre Hochzeitsbilder machen liessen

und kamen dann endlich an dem Panoramablick ??ber dem Huangpu an und ja, es war sogar noch schlimmer als erwartet.

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M??de von dem ganzen rumlaufen beschlossen wir eine Abk??rzung durch das Geb??sch zu nehmen, streckenweise waren wir nicht gaanz so sicher ob das so eine gute Idee war und wir sahen schon die Schlagzeilen - 5 Ausl??nder verschwinden im Wald

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Aber wir kamen doch wieder raus, direkt hinter den Chinesen, die den normalen Weg genommen hatte.

Wieder am Treffpunkt angelangt gab es noch ein wenig Fu??ball, Gespr??che und einen nassen Franzosen bevor wir dann wieder in den Bus zur??ck stiegen und beschallt mit b??se-Worte-weggepieptem chinesischem Hip-Hop und ??belster 90er Ballermann-Musik (Coco Jambo & Co) den Heimweg antraten.

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Alles in allem war es richtig sch??n mal aus dem L??rm und Staub von Shanghai rauszukommen - aus dem Grund treten wir morgen auch gleich die n??chste Reise an - es geht nach Nanjing :)

(Thanks to Thomas and Joanna for the pictures :-) )

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25th May 2010

Sonntagsspaziergang durch Shanghai

Sonntag, um die 22 Grad, Sonnenschein, klarer Himmel und einigerma??en trockene Luft - ideales Wetter um die Kamera einzupacken und ein paar Eindr??cke von der Umgebung einzufangen. Wieder war ich in Putuo und Umgebung, mein Streifzug ging bis in die Dunkelheit hinein d.h. ein paar sch??ne Nachtbilder sind auch dabei.

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Nett fand ich auch diesen Kameraden, der vor einem Einkaufszentrum stand - ich will gar nicht dr??ber nachdenken wie er sich heute f??hlt wir haben n??mlich gerade 30Grad - Tendenz steigend.

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Momentan vergeht die Zeit wie im Flug, ich habe noch jede Menge Videos, die ich bearbeiten muss und mit den Geschichten, die ich jeden Tag erlebe k??nnte ich Seiten f??llen (wie diejenigen, die mit mir telefonieren/skypen sicher best??tigen k??nnen ;) ) .

Eines freut mich aber ganz besonders - gestern hat mir zum ersten Mal eine Chinesin gesagt, dass ich gut chinesisch sprechen k??nnte. Gut, angesichts der Tatsache, dass ich nur 2 S??tze gesagt habe war das eindeutig ??bertrieben aber dieser Satz f??hrte zu sowas wie einer kleinen Konversation und ich habe nicht nur alles verstanden (was schon ??fter mal passiert), sondern konnte auch alle ihre Fragen beantworten. Und wie es der Zufall wollte klappte auch die Komunikation mit dem Taxifahrer gestern Abend perfekt. Das sind definitiv kleine Highlights des Alltags.

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23rd May 2010

Grandgateway & durch Puxi zum Dong Jia Du Lu Schneidermarkt

Shanghai ist eine Stadt voller Gegens??tze, das f??llt einem besonders auf wenn man innerhalb von kurzer Zeit von einem der grossen, auf Hochglanz polierten Einkaufszentren in eine der ??lteren Gegenden kommt.

Zuerst war ich in dem Grandgateway ???????????????????????????Address: an der Metro Station Xujiahui, eine beeindruckend Shoppingmall in der ich mit Ullrich und seiner Frau Kerstin gem??tlich Sushi gegessen habe.

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Der Schneidermarkt an der Dong Jia Du Lu in der Altstadt von Puxi war anschliessend das Ziel eines kleinen Spazierganges, den ich von der ???????????? Metrostation aus gemacht habe.

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Die “Puxi Old Town Area” ist auch eine der Gegenden in denen man nicht so viel Glamour sieht, im Gegenteil - alles ist ein wenig heruntergekommen und Geb??ude, die teilweise aussehen als ob sie gleich zusammenfallen sind keine Seltenheit.

Der Schneidermarkt selbst ist kleiner als der an der Nanpu Bridge (Lu Jia Bang Lu), irgendwie wirkt er insgesamt chaotischer und wie mir scheint macht das knappere Angebot den Preis h??her. So habe ich hier ein kurz??rmeliges Hemd f??r 90kuai bestellt, mein Mitbewohner einen Leinenanzug f??r 500kuai. Leider hatte ich Pech und das Hemd war nicht wie vereinbart nach einer Woche fertig.
Na gut, also habe ich mir dann woanders noch ein Kleid bestellt - den Stoff daf??r (2m f??r 80) im Keller ausgesucht und f??r das schneidern nach Wunsch kommen 130 dazu. Ich bin sehr gespannt, denn das Aussuchen des Schnitts war ein kleines chinesisch-englisches Abenteuer und h??tte die Verk??uferin nicht gemerkt, dass ich sie gerade falsch verstanden habe w??rde ich nun einen Ausschnitt bis zum Bauchnabel bekommen.

Zum Geschenke kaufen gibt es hier auch gleich 2 tolle Pl??tze - einmal im 1ten Stock den Stand mit den Accessoires aus chinesischen Stoffen und dann noch draussen in dem kleinen Cafe, was neben tollem Caramel Macchiato auch Schnickschnack von Propagandabechern bis zu Termoskannen verkauft.

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19th May 2010

little (red) China girl

Ich wollte eigentlich nur meine Haare nacht??nen, ging also in den Drogeriemarkt meiner Wahl (Watsons) und kaufte dort zielstrebig genau die T??nung von L??real, die ich in Deutschland auch immer kaufe.

Von aussen sieht die Verpackung exakt so aus wie “zuhause”?? aber na ja der Teufel liegt hier im Detail. Nat??rlich war die gesamte Beschriftung auf chinesisch und im Gegensatz zu der deutschen Version war die Anleitung im Inneren nicht 3- sondern nur 1-sprachig. Gut, so schlimm ist das auch nicht dachte ich mir, da ich die Zeichen f??r Zeitangaben kenne wusste ich wie lang ich das ganze einwirken lassen musste und es war ja nicht das erstemal das ich sowas tue.

Vielleicht h??tte es mir zu denken geben m??ssen, dass in der Packung neben den Handschuhen noch ein riesiger Umhang und 2 kleine T??tchen mit Gummizug f??r die Ohren waren. Eine Sache hatte ich n??mlich nicht bedacht, viele Haart??nungen f??r den chinesischen Markt enthalten f??r die Haarfarben, die heller als Schwarz sind Bleiche um das gew??nschte Ergebnis zu erzielen. Ich bin mir sicher, dass das auch irgendwo auf der Packung stand aber als chinesisch-Analphabet bin ich in die Falle getappt. Jedenfalls erstrahlten meine Haare 30 Minuten sp??ter in einem kr??ftigen Weinrot - nicht das ich hier eh schon genug auffallen w??rde…

Nun gut mittlerweile habe ich mich dran gew??hnt und da mein Mitbewohner am Wochenende ein paar Bilder von mir geschossen hat auf denen man so richtig sch??n sieht wie rot meine Haare geworden sind, kann ich es nun auch hier zeigen - lasst Euch das eine Warnung sein ;-)

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17th May 2010

Shanghai mal anders - zwischen Bauland und K??nstlerviertel

Auch wenn es nicht immer so scheint, in Shanghai gibt es mehr als Hochh??user und grosse Strassen. Bei einem Steifzug rund um die Moganshan Lu ???????????? , dem K??nstlerviertel habe ich mir die andere Seite von Shanghai angesehen. Das Geb??ude einer alten M??hle in dem ehemals die Island 6 Galerie war steht wie ein Mahnmal auf weiter Flur. Es steht unter Denkmal-Schutz, was wohl der einzige Grund daf??r ist, dass es noch nicht mit dem Zeichen ??? f??r Abriss/Zerst??rung gekennzeichnet wurde.

Nur wenige Meter Luftlinie entfernt auf der Moganshan Lu 50 liegt der M50 Kreativ-Garten, ein grosses Areal voller kleiner Galerien und ein paar Cafes. Man sagte mir, dass hier das Herz der zeitgen??ssischen K??nstlerszene Shanghais zu finden ist.

Wir hatten leider nur Zeit f??r einen kurzen Abstecher hierher, dieser Eindruck reichte aber aus um zu sagen, dass sich ein langer Besuch f??r Kunstfreunde wie mich definitiv lohnt :)

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13th May 2010

Shanghai Putuo & Jingan Nightwalk

Ein paar Bilder von einem abendlichen Spaziergang (hier wird es gegen
19:00 dunkel) durch Putuo und Jingan. Dank meinem britischen
Mitbewohner hab ich nun einen Tripod (Stativ) zum fotografieren, was
bei Nachtbildern schon ein St??ck hilft - fehlt nur noch das richtige
Objektiv ;-).

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11th May 2010

5 park scoks anyone? Ein paar (lustige) Schilder

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einem vor Lachen die Tr??nen in die Augen treiben…wie gestern an der Kasse von H&M auf der Huaihai Lu. Ich stand dort mit einem Freund als mein Blick auf das Schild ??ber den Herrensocken an der Kasse fiel

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Ich war bis dato davon ausgegangen, dass die Schilder alle zentral produziert werden, da sonst alle in perfektem englisch verfasst sind aber dieser doppelte Schreibfehler war einfach zu sch??n ;). ??brigens ist der H&M nur wenig anders als in Deutschland - inklusive der Preise.

Sch??n ist auch das Schild hier

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oder der Aushang in der Damentoilette im Dada

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Nicht gaaanz so lustig ist dagegen dieses Schild, das Ergebnis der “Food Safety Inspection” also sowas wie einer Hygienepr??fung.

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In diesem Restaurant ist das Ergebnis “bestanden” auch wenn der Smiley nicht wirklich fr??hlich guckt, mir wurde aber gesagt dass selbst die Schilder mit “nicht bestanden” an manchen W??nden zu finden sind….

Zum Abschluss ein Paradoxon im Bilde das ich auf meiner Tour dieses Wochenende aufgenommen habe (Bericht folgt) - better city better life….

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11th May 2010

Scavenger Hunt durch Shanghai

Ich muss zugeben der Satz “Hast Du Lust auf eine Schnitzeljagt” hat mich zuerst ein wenig stutzig gemacht, da ich sowas zuletzt im zarten Alter von 10 im Pfadfinderlager gemacht hatte.

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Trotzdem war ich neugierig auf den Scavenger Hunt, der mich durch eine Entdeckungsreise durch Shanghai f??hren sollte und so machte ich mich auf den Weg ins Cottons um dort auf eine gutgelaunte Truppe von Expats zu treffen. Wir wurden zuf??llig in 3er oder 4er Teams aufgeteilt und in meinem Team waren noch 3 andere M??dels. Die Aufgabenzettel wurden verteilt und nur wenige Augenblicke nach der Erlaubnis selbige aufzumachen ging der Kampf um die Taxis los.

Eine kleine Auswahl der Aufgaben - mit der Bronzefigur an der Huaihai Lu tanzend fotografieren lassen.

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Runter in die Metro um einen Einzelfahrtsschein zu besorgen, weiter in Richtung Shanghai Xin Tian Di, eine Fu??g??ngerzone voller Touristen in der ??brigens auch eines der Paulaner Brauh??user zu finden ist. Hier treffen die W??nde alter Shanghaier H??user auf modernes Innenleben

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Hier einen Amerikaner zu finden war nicht sonderlich schwer und nachdem wir zun??chst des Schnorrens bezichtigt wurden “You want money?” bekamen wir nach kurzer Erkl??rung doch unseren 1 Dollar Schein. Im Shanghai Tang liess sich eine von uns in einem 2000 kuai Qipao fotografieren und durch eine kleine “wir sind harmlose Touristen” Scharade kamen wir an ein Foto von uns mit einem Chinesischen Baby - die Eltern waren so begeistert, dass sie auch gleich mehrere Bilder von uns mit ihrem Sohn gemacht haben.

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Eine der schwierigsten Aufgaben war den Rolls Royce Verk??ufer davon zu ??berzeugen ein Bild in dem Wagen machen zu d??rfen. Zun??chst wollte er uns nichtmal ein Bild von dem Auto selbt machen lassen aber mit dem gesammelten Charme von 4 Frauen haben wir es dann doch geschafft zumindest so tun zu d??rfen. Heisst er holte seine weissen Handschuhe und den Schl??ssel, ermahnte uns mehrmals den Rolls Royce auf keinen Fall zu ber??hren und schloss den Wagen mit behandschuhten H??nden auf. Mit ein wenig geschickter Kamerastellung sieht es tats??chlich so aus als w??rden wir drin sitzen. Bedingung war allerdings das Bild nicht ins Internet zu stellen, deswegen hab ich hier leider kein Bild f??r Euch.

Um ein Bild von uns auf einem Boot zu machen fuhren wir mit dem Taxi zu der F??hre nach Pudong. Die Zuschauer dachten wahrscheinlich “Was sind das f??r Wahnsinnige” als wir auf die F??hre raufsprangen, einem der Angestellten die Kamera in die Hand dr??ckten und nach dem Bild sofort wieder von der F??hre runtersprangen.

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Gleiches gilt f??r das YMCA Foto am Bund, wir schnappten uns den erstbesten Typen der uns ??ber den Weg lief, liessen uns fotografieren und weg waren wir (hach ja und ich hab das Bild vor dem Pearl Tower verhauen ;) )

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Das Nachstellen des “Valentines Day” Bildes am People Square - ein k??ssendes P????rchen, sorgte da wir nur Frauen im Team hatten nat??rlich auch f??r entsprechend Aufsehen.

Die letzte Aufgabe auf der Liste stellte sich auch als Herausforderung heraus - wir mussten den Taxifahrer mit zum Ziel und aus seinem Taxi heraus bringen. Aber auch das haben wir letztendlich hinbekommen.

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Daf??r, das wir nicht nur alle zum erstenmal bei dem Scavenger Hunt mitgemacht haben sondern auch noch 2 totale und 2 halbe Shanghai Neulinge gewesen sind (alle unter 10Monaten) waren wir gar nicht soo schlecht was die Punktezahl angeht…

Zum Abschluss noch ein Punkte-Bild und gleichzeitig ein Bild das man hier ??fter sieht - ein Hund der Kleidung tr??gt ;)

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8th May 2010

Vivian in shanghai

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Es gibt tatsaechlich einen Laden mit meinem Namen hier.

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6th May 2010

Shanghai University Fashion Show & Karaoke

Als Hobby-Schneiderlein hab ich mich nat??rlich sehr gefreut als mir der Besuche einer Fashion Show der Shanghaier Universit??t angek??ndigt wurde.

Junge Designer zeigten hier jeweils 4 St??cke aus Ihrer Kollektion. Bis auf eine waren diese alle f??r Frauen gemacht und wurden von extrem d??nnen Chinesinnen vorgef??hrt ( die Bezeichnung “praying mantis” = Heuschrecke, von meiner Sitznachbarin traf es ganz gut).

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Die einzige Kollektion f??r M??nner war die Kreation eines Bekannten von mir und die 4 Westler, die er als Models brauchte waren aus dem Freundeskreis aquiriert. Daf??r das die Jungs das erste Mal auf dem Laufsteg standen haben sie wirklich sehr gut geschlagen, aber ich halte mich an mein Versprechen und nenne keine Namen ;)

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F??r die Herren der Sch??pfung, die hier mitlesen, gibt es am Ende einen kleinen Ausschnitt aus der “sexy dance performance” die in der Mitte der Show gezeigt wurde.

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Im Anschluss ging es dann zum Karaoke zur Partyworld und wie jeder Neuling k??ndigte ich im Vorfeld an das ich nicht singen werde, ganz bestimmt nicht. Nicht das ich nicht gerne singe, klar tue ich das wenn mich niemand h??ren muss aber sobald Gesellschaft da ist m??chte ich das meinem Umfeld nun wirklich nicht zumuten.Ich blieb meinem Vorsatz auch sehr lange treu, vor allem da die Chinesen im Raum die Messlatte hoch legten.

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Doch irgendwie passierte dann doch - der Karaoke Sog hatte mich erwischt, die Stimmung wurde immer lustiger (nein das lag nicht nur an den Getr??nken), ich stellte fest, dass die Stimmen durch die Karaoke Anlage so verzerrt werden das damit eigentlich jeder einigerma??en gut klingt und aus einem summen wurde ein leises mitsingen der Songs. Also liess ich mich dann doch zu einem Duett zu “Don`t speak” hinreissen, stellte fest das es gar nicht so schlimm ist und erwischte mich irgendwann dabei doch mitzusingen sobald man mir das Mikro in die Hand dr??ckte. Gut ich gebe mich geschlagen, es stimmt Karaoke kann niemand wiederstehen und es bringt sogar echt Spa?? ;)

Diesem lustigen Abend folgte dann noch eine Aufkl??rung - KTV und Karaoke sind nicht das gleiche, im letzteren singt man mit Freunden, im ersteren kommen Frauen dazu die mitsingen…

Damit wurde mir noch etwas klar - das Geb??ude mit den Neonlichtern vor meinem Fenster ist ein KTV, kein Wunder also das dort st??ndig so viele h??bsche Chinesinnen rumlaufen.

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4th May 2010

Shopping auf chinesische Art - Qipu Lu

Die ber??hmt, ber??chtigte Qipu Lu ?????????, oder auch Cheap Street?? (=”Billig Strasse”) habe ich mir mittlerweile auch angesehen und ich kann das geh??rte nur best??tigen.

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Hier findet man dementsprechend

  • mittlerweile 8, jeweils mindestens 5 st??ckige Geb??ude voll mit
  • tonnenweise g??nstige Klamotten / Schuhe / Taschen / Krimskrams und hastenichtsgesehen
  • von denen sch??tzungsweise 80% nur aus chinesischer Sicht “sch??n” sind
  • von diesen 80% sind mindest 50% 75% mit R??schen, Glitzer oder Spitze vesetzt
  • Marken wie Kalvin Clein, Proda oder Nuke??
  • Erfreulicherweise viele St??nde mit Preisschildern, die schon so unglaublich g??nstig sind
  • problemlos T-shirts f??r 10kuai, Jeans f??r 25 und Schuhe f??r 20, meine ich hier damit
  • Chinesen die trotzdem noch handeln wie die bl??den - als laowei hat man hier kaum eine Chance
  • oft Problem mit Kleidergr????en gr????er als S (also chinesischem XL)
  • nicht immer anprobieren darf, besonders wenn draussen um die 30 und dementsprechend drinnen um die 45Grad sind
  • Gekichere wenn man die Verk??ufer nach ner Schuhgr????e ??ber 37 fragt
  • f??r mich bei meiner Gr????e von 1,80 das Gulliver Feeling - etwa 99% der anwesenden Menschen waren kleiner als ich da der Markt in erster Linie bei jungen ChinesInnen beliebt ist
  • eine Chance am Samstag eine Chance die Nerven zu behalten - man ist am besten bedient wenn man mit Kopfh??rern ruml??uft
  • aber auch eine Alternative - Montag morgens ist es entspannter von den Menschenmengen her aber
  • daf??r wird man von den harn??ckigsten Verk??ufer die ich je erlebt habe belagert. Teilweise wurden wir durch ein gesamtes Kaufhaus verfolgt und mussten unfreundlich werden bis man uns endlich in Ruhe liess
  • das ultimative oflaktorische Erlebnis wenn man an einem heissen Sommertag druch die umliegenden Strassen mit den vielen Strassenk??chen l??uft (irgendwo muss das Dreck-Wasser ja hin/ die W??sche getrocknet werden)
  • mittlerweile einen direkten Ubahn Anschluss, die Station Tiantong Lu auf der Linie 10.

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Ein kleines Video habe ich ebenfalls gemacht, da sich das Internet aber heute mal wieder weigert mit mir zu kooperieren pflege ich das nach sobald ich es geschafft habe selbiges hochzuladen kam das ein wenig sp??ter als der Rest hier an ;)

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3rd May 2010

Das ist mein Block - Shanghai Putuo

Ich lebe hier zur Zeit im Stadtteil Putuo ??????????? im Nord-Westen von Shanghai. Gef??hlt ist dieser Teil wenig von Westlern besiedelt, in den Gesch??ften und Restaurants spricht kaum jemand english und man kann froh sein wenn die Speisekarten wenigstens Bilder haben.

Da mein Bruder mich letzte Woche gefragt hat wie es denn dort aussieht wo ich lebe habe ich mich letzen Samstag einmal auf den Weg gemacht um ein paar Impressionen von meinem “Block” zu sammeln. Wie man sieht ist auch hier Haibao ??berall ;)

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