12th October 2012

Basilikum Martini und der kleinste Fahrstuhl in Shanghai

Für den Auftakt des Samstag-Abends ging es in das Citizen Cafe für die besten Martinis in der Stadt. Im Bild zu sehen sind - Ingwer, Pfefferminz, Basilikum und Limone

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Persönlich fand ich Ingwer am besten aber auch Basilikum und Pfefferminz lagen sehr weit vorne.

Da wir einen China Neuling dabei hatten war ein chinesischer Club Pflicht, also drehten wir eine Runde durch das No 88 und es war wie immer der komplette Wahnsinn, unglaublich laut, bunt und verrückt ;)
Eine Runde reichte uns dann aber auch aus und wir gingen um die Ecke ins Lune, zu dem man mit dem kleinsten Fahrstuhl in Shanghai gelangt. Die Bar an sich gefiel mir ganz gut - gemütliche Sofas, ein Kicker Tisch und eine kleine Tanzfläche - man merkt, dass das Lune von dem gleichen Betreiber ist wie das Logo (leider nicht mehr da). Die Preise wurden allerdings an die Umgebung angepasst (5€ für einen Gin Tonic) und da die Musik zu laut zum unterhalten und nicht unbedingt unsere war, entschlossen wir uns weiter ins B&C2 zu fahren.

Hier konnte man den Abend gemütlich ausklingen lassen. Das Personal ist mega freundlich und aufmerksam - man wird nach seinem Namen gefragt und die Mädels merken sich jeden einzelnen Gast. Definitiv eine Empfehlung für einen gemütlichen Abend.

 

 

 

 

 

 

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12th October 2012

Bunt, Bling Bling und niedlich

Eines und oder mehrere dieser Attribute beschreiben hier viele der Dinge die man hier so kaufen kann - von Glitzer Makeup zu Spottpreisen (0,25€ der Lidschatten Topf bis zu 1,6€ für Feder Wimpern) über Zigaretten mit Herz Filter (ja, man kann sich auch mit niedlichen Dingen umbringen…) bis hin zu knallbunten Oreo Keksen gibt es alles was das Kitsch Herz begehrt ;)

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(mehr Bilder folgen, die Internet Leitung bockt mal wieder…)

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10th October 2012

Von Shanghaier ATMs die Karten fressen und brennender Hunan K??che

Der Samstag began mit dem Verschlafen des geplanten Brunches im Cottons und einer alternativen Wanderung durch die (ehemalige) French Concession. 

Ohne großartiges Ziel liefen wir hier durch die Gassen und genossen den Kontrast der flachen Gebäude hier zu den sonstigen Hochhaus-geprägten Strassen. Was auffällt - viele Strassen haben einen Schwerpunkt, in der einen Strasse werden Musikinstumente jeglicher Art verkauft, auf der nächsten alles rum um Babies & Co. 

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Als kleinen Snack zwischendurch gönnten wir uns Mantous - kleine gefüllte Teigtaschen, die in einer Mini-Plastiktüte verpackt werden. Gefüllt mit allem von Gemüse bis hin zu Hackfleisch und etwa 25 bis 50 cent das Stück - sehr zu empfehlen.

So gar nicht zu empfehlen ist dagegen der Geldautomat in dieser Bank,  an der Fengyan Lu, Ecke Huahai Lu

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Weil man einfach nicht mit so etwa rechnet hat Oli das kleine Schild, dass den Hinweis darauf gibt keine “Alien Cards” in den Automaten zu stecken übersehen und prompt war die Karte weg. Seine lautstarken Warnungsschreie hielten und in letzter Sekunde davon ab den gleichen Fehler zu machen. 

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Alles bitten und betteln bei dem anwesendem Bankangestellten half nichts - die Karte konnte frühestens am Montag um 9:00 abgeholt werden, da die Karten direkt in den Safe verfrachtet werden. ( Die Rückgabe am Montag lief übrigens relativ problemlos - Ausweis zeigen, Unterschreiben und fertig). Der Grund für das einziehen der Karten sei übrigens eine “andere” Codierung der ausländischen Karten. Da der Automat hier nicht unterscheiden kann ob es sich um einen Manipulationsversuch oder um eine Karte aus dem Ausland handelt wird diese halt kommentarlos eingezogen.

Nach diesem Schock brauchten wir erst einmal einen Kaffee und machten uns auf die Suche nach dem Cafe del Volcan. Dabei stellten wir fest, dass man sich hier in Shanghai auf keinen Fall auf die Pins in foursquare verlassen darf (dieser war etwa 1km weit weg von der richtigen Position in einem Hinterhof, während das Cafe auf einer Gastro Strasse, der Yongkang Lu, liegt). Hier soll es den besten Cappuchino in ganz Shanghai geben, was definitiv noch getestet werden muss.
Da unser Bekannter gerade nicht da war und uns der Sinn dann doch eher nach Bier & Wein stand zogen wir weiter ins Sliders. Sliders sind kleine Mini Burger, die an dieser Stelle als perfekte Kuchen Alternative einsprangen…..

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….zumindest für die schon Hungrigen unter uns, ich persönlich sparte mir den Hunger für das Di Shui Dong auf, auf das ich mich schon seit der Flugbuchung freute

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Hier kann man sämtliche Schärfegrade haben von - es prickelt ein wenig auf der Zunge über joah, so ein bisschen warm wird mir ja schon bis hin zu - ich fühle meine Lippen nicht mehr. Dabei schmeckt (fast) alles einfach lecker, dieses Restaurant ist und bleibt mein Favorit hier!

Danach ging es dann zu dem Nachtleben über, da wir - wie hier üblich - ein paar mehr Locations besuchten kommt dazu noch ein seperater Eintrag ;) 

 

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5th October 2012

Feels like coming home

Einen Tag wieder zurück und irgendwie fühlt es sich ein wenig an wie nach Hause kommen. Die Strassen um die Wohnung in der ich wohne haben sich total verändert, überall neue Hochhäuser und modernisierte Aussenfassaden. Aber irgendwie fühlt es sich trotzdem so an als ob ich nach hause kommen würde…

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Der Flug zwischen Frankfurt und Shanghai war der angenehmste Langstreckenflug den ich bisher erlebt habe. Nach Air China und Thai Airways haben wir diesmal Lufthansa genommen und mit Plätzen vor der Boardküche und einem freundlichen Mit-Sitzer wirklich Glück gehabt. Unser Sitznachbar schien Profi zu sein, denn er hatte eine sehr eigene Art ungestört zu schlafen.

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Das Essen war ok (Flugzeugessen halt) und das Entertainment Programm ausreichend. Schlafen konnte ich mal wieder nicht und entsprechend müde war ich dann an meinem ersten Tag vor Ort.

Nachdem wir unsere Koffer in “meiner” alten Wohnung abgestellt haben gab es ein Langnasen-freundliches Mittag im Wagas und Abends dann einen Abstecher in die Shanghai Brewery. 

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Dort gab es selbst gebrautes Peach-Weizen und einen Blow Job und danach haben wir uns noch in einem Keller Restaurant nach Bildern Essen zum mitnehmen bestellt. War ein wenig enttäuschend aber nicht schlecht (Bilder von Oliver)

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Anschliessend wollte ich nur noch eines - duschen und schlafen und genau das haben wir dann auch  getan. 
Wo ich gerade hier sitze und tippe fällt mir auch wieder das Macbook-China Phänomen ein - das leichte Kribbeln an den Händen, ausgelöst durch den Strom der durch die Metalloberfläche fliesst. 

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