Brain Computer Interface - Session @ barcampoffenburg
Die Thematik Neurofeedback beschäftigt mich seit einer ganzen Weile, aus diesem Grunde war die Session “Brain Computer Interface” von Marco Versace für mich eine angenehme Überraschung.
Eine interessanten Gedankenansatz fand ich den Vergleich von neuronale Netzwerke zu sozialen Netzwerken (twitter / Xing / etc.).
Six degrees of seperation - Netzwerke von Menschen haben 6 Schritte, das Gehirn nur 3 - jedes Neuron ist über höchstens 3 Schritte mit einem beliebigen nächsten verbunden.
Neurofeedback - Diagnose und Feedbacktraining auf Basis der Messung und Echtzeit-Darstellung von Gehirnwellen (EEG).
Neben den therapeutischen Anwendungsgebieten (Migräne / Depressionen / ADD etc.) kann man durch Neurofeedback Leistungssteigerungen erreichen (Konzentration /Flow etc.) und bei Spielen einsetzen (BCI, emotionale Avatare) .
Die Probleme der Spielindustrie liegen in den Gefahren, denn Neurofeedback kann auch das Gegenteil von dem Hervorrufen was gewünscht ist.
Sehr beeindruckend war die anschliessende live Vorführung - ein Computerspiel, bei dem ein Freiwilliger mit seinen Gedanken ein Raumschiff fliegen sollte.
Mit der passenden “Frisur” meldete sich Stefan von galias und er hat sich tapfer durch die Ansage möglichst keinen Muskel-Bass zu erzeugen geschlagen.
Auf das Raumschiff folgte eine Autorennsimulation und dann eine musikalische Neurofeedback-Anwendung, die Musiklautstärke reagierte dabei auf Stefans Gehirnwellen.
Wirklich beeindruckend das Ganze. Ich bin gespant wie sich dieser Forschungszweig weiter entwickeln wird, obwohl ein bisschen beängstigend ist es schon, spontan schossen mir Assoziationen zu Clockwork Orange in den Kopf..
Wenn ich es hinbekomme das Video von meinem Handy runter zu bekommen, dann gibt es das später auch noch zu sehen







